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Natur
Billafingen liegt in einem glazialen Schmelzwassertal mit Auenlandschaft, Drumlins, Hochflächen und tief eingeschnittenen Seitentälern, die kontrastreiche Landschaften bilden. Der Heinz-Sielmann-Weiher ist ein 1,3 Hektar großer Feuchtlebensraum in einer größeren Landschaft mit Teichen, Gräben, Schilfbeständen, blütenreichen Säumen, Hecken und einer etwa neun Hektar großen Wasserbüffelweide. In der Nähe des Weiher-Gebiets liegt der Birnensortengarten Lower Frickhof, in dem 500 alte Birnensorten wachsen; einige davon sind vom Aussterben bedroht. Der Weiher ermöglicht die Beobachtung einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt mit rund 340 blühenden Pflanzenarten sowie regelmäßig brütenden Weißstörchen und Schwarzkehlchen, die auch als „European Stonechats“ bekannt sind. Ein Beobachtungsposten ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar.
Wege
Der Billafinger Naturlehrpfad ist eine Wanderroute rund um das Dorf und bietet Ausblicke über diese kontrastreichen Landschaften. Ein durchgehender Radweg verbindet Billafingen über Owingen mit Überlingen und dem Bodensee-Radwegenetz.
Kultur
Der Billafinger Dorflehrpfad führt zu mehr als 30 historischen Orten, darunter das Rathaus, die Bannmühle, Schloss Billafingen, das Akziserhaus und die Obere Schmiede. Die St.-Mauritius-Kirche in Billafingen wurde 1488 neu erbaut und bewahrt einen älteren Turm, der möglicherweise als Wehrturm gedient hat. Ihr Hauptaltar mit der Krönung Mariens hat Ursprünge in der Renaissance und erhielt um 1700 eine barocke Überarbeitung.
Umgebung
In der Umgebung von Billafingen liegen Bodenburg, das Feuchtmayer Museum und Stättelberg. Im weiteren regionalen Umfeld von Billafingen befinden sich außerdem Schloß Mainau, das Fasnachtsmuseum Schloss Langenstein, Homburg, Honstetter Berg und die Dominikanerinsel Konstanz.