Rheinfelden (Baden): Rhein, Höhle und Geschichte
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Rheinfelden (Baden) verbindet Rheinbezüge und Grenzgeschichte mit einem Naturerlebnis unter der Erde und Aussicht über das Hochrheintal. Für Ihre Reiseplanung gibt es verschiedene Schwerpunkte: Sie können ein besonderes Detail an der Rheinbrücke entdecken, die Tschamberhöhle erkunden oder den Eigenturm als Aussichtspunkt und Wanderziel einordnen.
Grenzgeschichte und Kultur am Rhein
Auf der Rheinfelder Rheinbrücke ist ein entzwei geschnittener Grenzstein in die Brüstung eingemauert. Er trägt das badische und das aargauische Wappen und stammt aus dem Jahr 1810. Das Grenzzeichen macht Geschichte an einem konkreten Ort sichtbar und gibt Ihrem Aufenthalt einen kulturellen Bezugspunkt am Rhein.
Direkt am Rhein steht auch Haus Salmegg, eines der ältesten Häuser in Rheinfelden (Baden). In seiner Galerie werden wechselnde Sonderausstellungen gezeigt. So kommen in einem Haus die besondere Baugeschichte und ein wechselndes Ausstellungsangebot zusammen. Wenn Sie einen Besuch daran ausrichten möchten, prüfen Sie vorab, welche Ausstellung zu Ihrem Reisedatum gezeigt wird.
Tschamberhöhle und Rheinufer
Die Tschamberhöhle ist eine Bachhöhle im Muschelkalk. Sie liegt direkt am Rheinufer im Rheinfelder Ortsteil Karsau-Riedmatt. Mehr als 500 Meter der Höhle sind für Besucher erschlossen. Mit Helm und Taschenlampe erkunden sie unterirdische Wasserläufe sowie breite und enge Gänge, Hallen und Schluchten. Der Wechsel zwischen dem Flussufer und den unterirdischen Formen macht diesen Ausflug zu einem eigenen Schwerpunkt für die Tagesplanung.
Von der Haltestelle „Beuggen“ führt ein ausgeschilderter Fußweg am Rhein entlang in knapp 20 Minuten zur Tschamberhöhle. Diese Orientierung hilft Ihnen, den Fußweg in Ihre Planung einzubeziehen. Als Ergänzung zum Spaziergang gibt es die Rheinfelder Rheinufer-Rallye mit Entdeckungsaufgaben und Rätseln. Die Karte erhalten Sie in der Tourist-Information oder als Download.
Aussicht und Wanderbezug
Der Eigenturm steht auf 523 m ü. NN über dem Hochrheintal. Von dort reicht die Aussicht über Rheinfelden und in die Schweiz hinein. Der Turm liegt direkt am Westweg und ist außerdem Ziel vieler örtlicher Rundwanderungen. Damit bietet er einen anderen Ausflugsschwerpunkt als die Höhle: Hier stehen Höhe, Fernsicht und der Bezug zu Wanderwegen im Vordergrund.
Rheinfelden (Baden) gehört zum Naturpark Südschwarzwald. In Eichsel ist die St. Gallus-Kirche auf dem Dinkelberg mit ihrem charakteristischen Turm weithin sichtbar. Diese Orientierungspunkte helfen, die unterschiedlichen landschaftlichen und kulturellen Akzente des Ortes zu entdecken, ohne sie auf ein einziges Ausflugsziel zu reduzieren.
Eichsel und seine Traditionen
Am dritten Sonntag im Juli findet in Eichsel der Eichsler Umgang zu Ehren der drei Jungfrauen Wibrandis, Kunigundis und Mechtundis statt. Nach einem Gottesdienst werden die Reliquienschreine in einer Prozession durch das Dorf getragen; anschließend beginnt das Dorffest. Wenn Sie Ihre Reise auf diesen Termin abstimmen möchten, prüfen Sie das Programm des betreffenden Jahres.
Für die Wahl Ihres Reisezeitraums macht das einen Unterschied: Der Eichsler Umgang ist an einen bestimmten Sonntag im Juli gebunden, während die Aussicht am Eigenturm und die Grenzdetails an der Rheinbrücke unabhängig davon eigene Interessen bedienen. Die St. Gallus-Kirche in Eichsel bildet dazu einen weiteren kulturellen Anlaufpunkt, erkennbar an ihrem weithin sichtbaren Turm.
Anreise und passende Unterkunftslage
Rheinfelden (Baden) verfügt über drei Bahnhöfe an der Hochrheinbahn zwischen Basel und Singen. Für die konkrete Anreise prüfen Sie den Fahrplan für Ihren Reisetag. Nutzen Sie diese Schwerpunkte, um eine für Ihre Planung passende Lage zu suchen, und prüfen Sie anschließend die jeweils relevanten Wege und Verbindungen.
Weitere Reiseziele entdecken: Adelhausen, Binzen, Tunau, Hausen im Wiesental, Schönau im Schwarzwald, Malsburg-Marzell, Grenzach-Wyhlen, Kandern.
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