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Feuerbach entdecken: Heide, Geschichte und Weinbau

Unterkünfte in Unterkünfte in Feuerbach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Feuerbach zwischen Kesselrand und Tal

Feuerbach liegt am nördlichen Stuttgarter Kesselrand in der Bucht des Feuerbacher Tals. Das Feuerbacher Tal ist ein Naherholungsgebiet und gibt dem Ort eine Landschaftsseite, die sich vom städtischen Umfeld abhebt. Für Sie liegen damit historische Bauwerke, geschützte Natur, Weinbau und thematische Spaziergänge in einem vielseitigen Reisebild zusammen.

File:Bahnhof Stuttgart-Feuerbach 01.jpg File:Bahnhof Stuttgart-Feuerbach 01.jpg Foto: Giftzwerg 88 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Landschaft mit Heide, Weinbergen und Gestein

Die Feuerbacher Heide ist zu großen Teilen als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Ihre charakteristischen Wiesenflächen werden regelmäßig von Schafen beweidet. Die Heide wird für ausgedehnte Spaziergänge genutzt. Bei geeigneter Witterung kann dort im Winter Schlitten gefahren werden; außerdem gibt es Spielflächen und einen Bolzplatz.

Das Naturschutzgebiet Lemberg umfasst Weinberge. Am Feuerbacher Talkrabbenweg ist der Mergelsteinbruch „Kotzenloch“ als Naturdenkmal ausgewiesen. Von den Stufen aus bietet sich eine gute Sicht auf die Gesteinsschichten der Mergelgrube „Kotzenloch“. So stehen Weinberge und Gesteinsschichten als unterschiedliche Naturmotive nebeneinander.

Geschichte an Bauwerken und Spazierwegen

Der Bismarckturm auf dem Gähkopf wurde 1904 eingeweiht und aus grauem Keupersandstein errichtet. Sein Standort bietet eine beeindruckende Aussicht auf die Innenstadt. Die Plattform ist über einen Aufstieg mit 92 Stufen erreichbar.

Auch der Bahnhof in Stuttgart-Feuerbach erzählt von der frühen Eisenbahngeschichte. Er wurde 1846 erbaut, am 15. Oktober desselben Jahres in Betrieb genommen und war einer der ersten Bahnhöfe in Württemberg.

Bei der Fachwerkscheune reicht die Datierung bis ins Jahr 1443 zurück: Eine dendrochronologische Untersuchung datiert sie auf dieses Jahr. Das „Begehbare Feuerbacher Gedächtnis“ führt auf vier abwechslungsreichen Spaziergängen zu 106 Stationen, die auf deren Geschichte und Bedeutung hinweisen. Die Wege ergänzen damit die einzelnen historischen Bauwerke um eine breitere Ortsbetrachtung.

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Weinbau und regionale Tradition

Die Feuerbacher Kelter ist ein Zeugnis des jahrhundertelangen Feuerbacher Weinbaus. Dazu passt das Kelterfest, das seit 1974 jedes Jahr am ersten Freitag nach dem 15. August gefeiert wird. Wenn Sie Ortsgeschichte mit regionaler Weintradition verbinden möchten, bieten Kelter und Fest dafür zwei konkrete Anknüpfungspunkte.

Unterkunft in Feuerbach passend planen

Die Wahl eines Hotels oder einer anderen Unterkunft in Feuerbach kann sich an den Interessen Ihrer Reise orientieren. Für Naturtage stehen die Feuerbacher Heide, das Feuerbacher Tal, der Lemberg und das Kotzenloch; für einen geschichtlichen Schwerpunkt kommen Bismarckturm, Bahnhof, Fachwerkscheune und das „Begehbare Feuerbacher Gedächtnis“ hinzu. Weinbau und regionale Traditionen finden mit der Feuerbacher Kelter und dem Kelterfest ihren eigenen Platz. So können Sie die gewünschten Themen bei der Wahl Ihres Aufenthalts gewichten, ohne Lage, Ausstattung oder Verfügbarkeit einzelner Häuser vorauszusetzen.

Weitere Unterkunftsziele

Für Ihre weitere Reiseplanung können Sie auch Wangen, Bad Cannstatt, Stammheim, Rohr und Untertürkheim ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Stuttgart.

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