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Wangen entdecken: Fachwerk, Weinberge und Wege

Unterkünfte in Unterkünfte in Wangen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wangen lässt sich über eine Mischung aus Ortsgeschichte, Landschaft und Wegen entdecken. Ein Spaziergang durch Wangen führt an alten Fachwerk- und Jugendstilhäusern vorbei. Die historische Wangener Kelter wurde 1713 erbaut und zeichnet sich durch ihre Holzkonstruktion des Dachs aus. So liegen im Ortsbild konkrete Spuren verschiedener Zeiten, während die Wangener Höhe den Blick auf Hänge, Wege und Aussichtspunkte lenkt.

File:Michaelskirche (Stuttgart-Wangen) Neckar.jpg File:Michaelskirche (Stuttgart-Wangen) Neckar.jpg Foto: Moleskine via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Die Wangener Kelter

In der Wangener Kelter finden standesamtliche Eheschließungen im barrierefrei zugänglichen Dachgeschoss statt. In der kalten Jahreszeit beherbergt die große Kelterhalle den Wochenmarkt. Wer den Wochenmarkt einplanen möchte, richtet sich dabei an der kalten Jahreszeit aus. Damit treten an diesem Bauwerk zwei unterschiedliche Zusammenhänge hervor: der festliche Anlass einer Eheschließung und das saisonale Marktgeschehen. Zusammen mit dem Baujahr 1713 und der markanten Holzkonstruktion des Dachs gehört die Kelter zu den besonders greifbaren historischen Bezugspunkten in Wangen.

Landschaft an der Wangener Höhe

Das Landschaftsschutzgebiet „Weinberge und Obsthänge rings um die Wangener Höhe“ wurde 1961 ausgewiesen. Es ist 158 Hektar groß und umfasst die Hänge, nicht aber die Hochfläche rechts und links des Rennwegs. Wenn Sie die Wangener Höhe erkunden, können Sie diese genaue Unterscheidung bei Ihrer Orientierung berücksichtigen: Hänge und Hochfläche werden in diesem Landschaftszusammenhang ausdrücklich getrennt betrachtet. Der Name verweist zugleich auf Weinberge und Obsthänge als prägende Bestandteile des Landschaftsraums.

Wege und Aussichten

Vom Grenzwandel können Besucher die Aussicht ins Dürrbachtal genießen und das dichte Wegenetz erkunden. Das Wandelwegeprojekt der Landeshauptstadt Stuttgart umfasst auf der Wangener Höhe die Restaurierung von Wandelwegen, Trockenmauern, Staffeln und Pflasterwegen in den Stadtteilen Wangen, Hedelfingen und Rohracker. Vom Schleifrainwandel reicht der Blick ins Neckartal.

Die Anlage an der Schillerlinde

Auf der Wangener Höhe wurde 1905 anlässlich der hundertsten Wiederkehr von Friedrich Schillers Todestag eine kleine Anlage mit einer Hütte und einer Schillerlinde geschaffen. Die Linde wurde am 12. Mai 1905 gepflanzt. Die Anlage verfügt über Bänke, von denen aus die Aussicht genossen werden kann. Sie liegt auf 390 Metern über dem Meeresspiegel und ist am besten von der Geroksruhe aus auf dem Weg nach Wangen zu erreichen. Ein Wegweiser weist links zur Schillerlinde.

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In Stuttgart-Wangen befindet sich außerdem Otto Herbert Hajeks Stahlplastik „Stadtzeichen 69/74“ aus dem Jahr 1969. Das historische Ortsbild wird dabei durch das 1969 entstandene Stadtzeichen um ein jüngeres Werk ergänzt. Die Anlage an der Schillerlinde entstand dagegen bereits 1905. Der konkrete Bezug ergänzt die historischen Häuser, die Wangener Kelter und die Anlagen auf der Wangener Höhe um ein einzelnes Werk im Stadtgebiet.

Weitere Unterkunftsseiten können Sie direkt aufrufen: Bad Cannstatt, Feuerbach, Stammheim, Untertürkheim, Rohr.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Stuttgart.

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