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Asbach-Bäumenheim: Natur und Geschichte entdecken

Unterkünfte in Unterkünfte in Asbach-Bäumenheim

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Asbach-Bäumenheim lässt sich über drei sehr unterschiedliche Themen erschließen: Baugeschichte in der Antoniuskapelle, heimische Gehölze am Baumlehrpfad im Schmutterwald und den Baggersee Hamlar.

File:LSG Schmutterwäldchen Asbach Bäumenheim 0ß2.jpg File:LSG Schmutterwäldchen Asbach Bäumenheim 0ß2.jpg Foto: Rikiwiki2 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kapelle, Waldpfad und Baggersee

In der Antoniuskapelle treffen unterschiedliche Bauphasen aufeinander. Ihr dreiseitig geschlossener Chor wird ins 15. Jahrhundert datiert; das deutlich abgesetzte Langhaus wurde ab 1687 errichtet. Drei Altäre und einige Deckengemälde stammen ebenfalls aus dieser Bauzeit. Die klare Trennung von Chor und Langhaus macht die Baugeschichte zum konkreten Thema für einen Besuch – und gibt der Kapelle mehr als nur eine Jahreszahl als Anknüpfungspunkt.

Im Baumlehrpfad im Schmutterwald stehen heimische Bäume und Sträucher im Mittelpunkt. Der Pfad lädt dazu ein, verschiedene Gehölze kennenzulernen. Einen anderen Akzent setzt der Baggersee Hamlar: Als Badesee verfügt er über eine Liegewiese und ein Beachvolleyballfeld. So stehen in Asbach-Bäumenheim Naturwissen, Kulturgeschichte und ein See mit ausgewiesenen Freizeitmerkmalen nebeneinander, ohne dass Sie Ihre Reise auf nur eine Art des Erlebens festlegen müssen.

Auch die Radroute Via Claudia Augusta führt durch die Gemeinde Asbach-Bäumenheim. Sie ist ein weiterer Bezugspunkt für Reisende, die ihre Planung mit einer bekannten Route verbinden möchten. Für die Wahl eines Hotels können Sie zunächst nach Ihren Interessen sortieren: Die Kapelle bietet Baugeschichte, der Baumlehrpfad widmet sich heimischen Pflanzen, und der Baggersee setzt einen Freizeit-Schwerpunkt. Richten Sie Ihre Suche an dem Thema aus, das Ihren Aufenthalt prägen soll.

Das übergeordnete Reiseziel Donau-Ries

Über den Ort hinaus eröffnet das Reiseziel Donau-Ries einen eigenen Zugang zu Landschaft und Erdgeschichte. Der Geopark Ries mit dem durch einen Meteoriteneinschlag entstandenen Rieskrater gehört zu den touristischen Attraktionen des Landkreises. Im RiesKraterMuseum treffen Meteoriten und Fossilien auf Informationstafeln und Multimediaangebote; zu sehen ist dort auch ein Stück echtes Mondgestein. Das Museum behandelt den Asteroideneinschlag, der das Ries schuf, ebenso wie dessen kosmische Hintergründe und Auswirkungen bis heute. Untergebracht ist die Ausstellung in einem aufwendig sanierten mittelalterlichen Scheunengebäude aus dem Jahr 1503.

Wer geologische Zusammenhänge lieber im Landschaftsbild nachvollzieht, findet im Donau-Ries weitere Themenwege und Orientierungspunkte. Der Geopark-Lehrpfad Kühstein erläutert an acht Ereignistafeln die Prozesse des Meteoriteneinschlags vor 14,5 Millionen Jahren. Vom Buchberg reicht das Panorama über das Ries und seinen inneren wie äußeren Kraterrand. Die Geopark-Infostelle Wemding gibt anhand von Schautafeln einen Überblick darüber, von welchen Standorten aus sich die Kraterstruktur besonders gut erkennen lässt. Außerdem veranschaulicht sie, wie das im Steinbruch Otting untersuchte Suevitgestein zur Erkennung des Nördlinger Ries als Meteoritenkrater beitrug. Der Sagenweg ergänzt die regionale Orientierung mit insgesamt elf Ereignistafeln zu Geologie, Geschichte und Geschichten.

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Stadtgeschichte und Baukunst im Donau-Ries

Auch die Kulturziele im Donau-Ries setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die mittelalterliche Stadtmauer von Nördlingen ist vollständig erhalten und komplett begehbar. Das Stadtmuseum widmet sich dem Leben und Glauben in Nördlingen, den Veränderungen der Reformationszeit, dem Dreißigjährigen Krieg und der Schlacht bei Nördlingen von 1634. Seine über 150 Jahre alte Sammlung verteilt sich auf vier Stockwerke. Ein Modell aus rund 6.000 Zinnfiguren veranschaulicht die Schlacht von 1634 und bietet einen anschaulichen Zugang zu diesem historischen Ereignis.

Die Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein steht für eine andere Seite der regionalen Baugeschichte. Sie entstand als Rokokokirche zwischen 1748 und 1782 nach Plänen von Franz Joseph Roth, als der Pilgerstrom anwuchs. Zum Gnadenaltar gehört ein Brunnenaltar mit der wundertätigen Muttergottes von Johann Joseph Mayr aus dem Jahr 1755; den Altartisch mit Brunnenschale schuf Ernst Steinacker 1953. 1998 wurde die Basilika von Papst Johannes Paul II. zur Basilica minor erhoben. Rund 150.000 Pilger besuchen sie jedes Jahr.

Bei einem Rundgang über Schloss Harburg werden fast 900 Jahre Geschichte anhand der barocken Schlosskirche, von Schießscharten, Gefängniszellen, Toren und Türmen vermittelt. In Donauwörth führt die Fugger-Geschichte zu einem anderen Thema: Das Fuggerhaus war das ehemalige Wohnhaus des kaiserlichen Pflegers Anton Fugger und beherbergt heute im ersten Stock eine Dauerausstellung zur Geschichte des Hauses. Führungen zum Thema Fugger können auf Anfrage über die städtische Tourist-Information vermittelt werden; klären Sie die Verfügbarkeit am besten vorab.

Wenn Sie Ihre Reiseplanung über Asbach-Bäumenheim hinaus erweitern möchten, entdecken Sie auch Asbach als eigenes Ziel. Weitere Reiseziele entdecken: Marxheim, Donauwörth, Oberndorf a.Lech, Monheim, Wemding, Mertingen, Wallerstein.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Donau-Ries.

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