Au i.d.Hallertau zwischen Hopfenkultur und Weihern
Unterkünfte in Unterkünfte in Au i.d.Hallertau
Au i.d.Hallertau verbindet Wege durch den Ort und die Landschaft mit Geschichten rund um den Hopfenanbau. Für eine ruhige Pause bieten sich die Fischweiher am Waldrand des Tannet an; wer lieber unterwegs ist, findet mit dem Bockerlradweg und der klassischen Marktführung unterschiedliche Möglichkeiten, den Ort kennenzulernen. Bei der Wahl Ihrer Unterkunft können Sie sich daran orientieren, ob Sie vor allem Spaziergänge, eine Radtour oder den Ortskern in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten.
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Foto: Guido Radig via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Weiher, Spaziergänge und Radwege
Die Fischweiher am Waldrand des Tannet laden im Sommer wie im Winter zum Spazierengehen und Verweilen ein. Damit ist der Bereich nicht nur eine Idee für die warme Jahreszeit: Auch für einen ruhigen Aufenthalt draußen in den kälteren Monaten ist er ein passender Anlaufpunkt. Nehmen Sie sich Zeit für einen Spaziergang oder planen Sie den Weiherbereich als entspannte Unterbrechung Ihrer Erkundungen ein.
Der Bockerlradweg verläuft zwischen Au i. d. Hallertau und Enzelhausen; etwa zwei Kilometer der Strecke liegen im Marktgebiet Au. In Au ist der Rad- und Wanderweg über vier Zugänge erreichbar: Bahnleite, Maria-Eich-Straße, Keltenweg und Fischweiher. Die Strecke ist gut ausgeschildert. Wenn Sie Ihre Tour planen, können Sie zwischen diesen Zugängen wählen und vor dem Start die örtlichen Wegbedingungen prüfen.
So unterscheiden sich die beiden Möglichkeiten vor allem in der Art, wie Sie draußen unterwegs sein möchten: Die Fischweiher stehen für Spazierengehen und Verweilen, der Bockerlradweg für eine ausgeschilderte Rad- und Wanderstrecke.
Ortsgeschichte und Hopfenanbau
Bei der klassischen Marktführung lernen Sie den deutlich erkennbaren Ortskern kennen. Der Weg führt entlang alter Straßen, am Schloss und an der Abens vorbei. Inhaltlich behandelt die Führung die Geschichte des Hopfenanbaus, den Besuch Ludwigs des Bayern sowie aktuelle und neuzeitliche Themen. Damit ergänzt sie die Bewegung im Freien um einen Blick auf die Geschichte und Gegenwart des Marktes.
Auch die Deutsche Hopfenstraße gibt eine Orientierung zur Lage Aues: In nördlicher Richtung führt sie über Zolling und Attenkirchen an Au i. d. Hallertau vorbei. Die Route verläuft also an Au vorbei. Für Ihre Planung ist das eine andere Art von Bezug zum Ort als der Bockerlradweg, dessen beschriebener Abschnitt im Marktgebiet liegt.
Freising als übergeordnetes Reiseziel
Im übergeordneten Reiseziel Freising gehören auch Naturthemen des Ampertals zum möglichen Interessenspektrum. Das Ampertal im Landkreis Freising ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und wird zum Wandern und Fahrradfahren genutzt. Es beherbergt zahlreiche besonders schützenswerte Tier- und Pflanzenarten, darunter vier der 16 in Bayern vom Aussterben bedrohten Libellenarten.
Zum Kulturangebot in Freising zählen der Mariendom auf dem Domberg mit seiner Krypta und der Bestiensäule sowie die historische Altstadt rund um den Marienplatz. Dort stehen Bürger- und Domherrenhäuser aus der Zeit von der Gotik bis zum Barock; auf dem Platz befindet sich außerdem eine Mariensäule aus dem Jahr 1674. Das Stadtmuseum präsentiert rund 350 ausgewählte Objekte und Objektgruppen zur Geschichte Freisings. Diese Orte setzen einen eigenständigen kulturellen Schwerpunkt innerhalb des übergeordneten Reiseziels.
Wer sich für Brauereigeschichte interessiert, findet in Freising die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan, die als älteste noch bestehende Braustätte der Welt gilt und Brauereibesichtigungen anbietet. Zur Brauerei gehören außerdem ein kleines Museum und die angeschlossene Gastronomie Braustüberl Weihenstephan. So stehen im übergeordneten Reiseziel Freising neben Natur und Stadtgeschichte auch Brauereikultur und Gastronomie als eigene Themen zur Auswahl.
Weitere Reiseziele entdecken: Hohenkammer, Wang, Haag a.d.Amper, Hallbergmoos, Eching, Fahrenzhausen, Freising, Attenkirchen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Freising.