Obernbreit entdecken
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Weinbau und Ortsgeschichte prägen die Themen, die Obernbreit für eine Reiseplanung interessant machen. Der Breitbach durchfließt den Ort, Kirchen und eine Kapelle bewahren Kunstwerke aus verschiedenen Jahrhunderten, und in der ehemaligen Synagoge finden regelmäßig Kulturveranstaltungen statt. So können Sie Ihren Aufenthalt nach Ihren Interessen ausrichten: mit Blick auf die Weintradition, auf religiöse Bau- und Kunstgeschichte oder auf das Veranstaltungsprogramm.
Weinbau und ein wiederkehrendes Fest
Die zusammenhängende Weinlage „Obernbreiter Kanzel“ umfasst 24,4 Hektar. Ihre drei Abschnitte wurden 1982, 1983 und 1990 angelegt. Die Jahreszahlen geben der Weinlage eine konkrete jüngere Entstehungsgeschichte; Weinbau in Obernbreit ist bereits seit dem 13. oder 14. Jahrhundert urkundlich belegt. Beide Zeiträume erzählen damit unterschiedliche Kapitel: die lange belegte Tradition des Weinbaus und die Anlage dieser bestimmten Lage.
Zum örtlichen Jahreslauf gehört das Weinfest „Romantik & Wein am historischen Rathaus“. Es findet jährlich am ersten Wochenende im Juli statt. Wenn Sie Ihre Reise auf das Fest ausrichten möchten, prüfen Sie vorab den Termin für das jeweilige Jahr. Das wiederkehrende Zeitfenster bietet einen konkreten Anhaltspunkt für die Planung, ersetzt aber nicht die Prüfung des aktuellen Festdatums.
Auch der Breitbach gehört zur geografischen Orientierung: Er durchfließt Obernbreit und mündet im benachbarten Marktbreit in den Main. Weinlage, Bach und Ortsgeschichte liefern unterschiedliche Blickwinkel auf den Ort, ohne dass Sie Ihre Reise auf nur eines dieser Themen festlegen müssen.
Kirchen, Kunst und Ortsgeschichte
In der evangelischen St. Burkardkirche befinden sich mehrere datierbare Kunstwerke: eine Bonifatiusskulptur aus der Zeit um 1500, ein Taufstein von 1635, ein Hochaltar von 1662 und eine Moseskanzel von 1696. Die verschiedenen Entstehungszeiten machen die Ausstattung zu einem konkreten Thema für kulturinteressierte Reisende. Die katholische Marienkirche setzt dazu einen anderen architektonischen Akzent. Sie ist ein moderner Bau des Würzburger Diözesanbaumeisters Hans Schädel und besitzt einen Kreuzweg von Karl Clobes.
Die erstmals 1301 urkundlich erwähnte Hl. Kreuzkapelle liegt im Steinbachtal auf dem Friedhof, 300 Meter südlich des Dorfes Obernbreit. Zu ihrer Ausstattung gehören Epitaphien aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Auch die ehemaligen Amtshäuser erzählen Ortsgeschichte: Sie zeugen von der Macht und dem Reichtum der früheren Dorfherren. Zusammen mit den Kirchen bietet Obernbreit damit mehrere eigenständige Anknüpfungspunkte, wenn Sie sich für Kunst, Baugeschichte und die historischen Verhältnisse eines Ortes interessieren.
Die ehemalige Synagoge und ihr Programm
Die jüdische Gemeinde Obernbreits errichtete Mitte des 18. Jahrhunderts eine Synagoge mit Mikwe, die bis 1911 genutzt wurde. In der ehemaligen Synagoge finden heute regelmäßig Konzerte, Ausstellungen und Vorträge statt. Die Veranstaltungen behandeln jüdische Kultur und Geschichte sowie kulturelle Vielfalt und Toleranz. Wenn ein bestimmtes Programm für Ihre Reise entscheidend ist, prüfen Sie vorab die aktuellen Termine.
Bei einem fest eingeplanten Ereignis lohnt es sich, dessen Termin in die Reiseplanung einzubeziehen, bevor Sie Ihre Übernachtung auswählen.
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