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Mainbernheim

Unterkünfte in Unterkünfte in Mainbernheim

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mainbernheim lässt sich über zwei Themen entdecken: die historische Stadtmauer und Bauwerke mit klar datierbarer Geschichte sowie Wege, die Natur und Geschichte verbinden. An der Mauer setzt eine digitale Schnitzeljagd an; Rathaus und Evangelische Kirche St. Johannis eröffnen einen Blick auf unterschiedliche Bauphasen. Für Ihre Reiseplanung entsteht so eine Wahl zwischen spielerischer Erkundung, Wanderwegen und kulturgeschichtlichen Stationen.

File:Südliche Stadtmauer Mainbernheim 20210214 032.jpg File:Südliche Stadtmauer Mainbernheim 20210214 032.jpg Foto: Tilman2007 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Stadtmauer und Baugeschichte

Die digitale Schnitzeljagd entlang der Stadtmauer stellt den Ortsgründer, einen Geisterboten König Wenzels und den Nachtwächter vor. Teilnehmende beantworten Fragen und suchen Orte entlang der Mauer; das Angebot richtet sich an Jüngere und Junggebliebene. Figuren und Aufgaben verbinden Erzählstoff mit einer konkreten Suchaufgabe. Der südliche Stadtmauerabschnitt gilt wohl als die meistfotografierte Partie Mainbernheims. So stehen eine spielerische Mauererkundung und ein besonders hervorgehobener Abschnitt als unterschiedliche Zugänge zur Stadtmauer nebeneinander.

Das Rathaus wurde 1548 im Stil der frühen Renaissance erbaut. Die Evangelische Kirche St. Johannis entstand 1732 durch Carl Friedrich von Zocha auf dem Fundament der früheren Kirche aus dem Jahr 1493. Chronologisch stehen damit die frühere Kirche, das Rathaus und der spätere Kirchenbau in dieser Reihenfolge. Bei St. Johannis ist die Verbindung zum älteren Fundament Teil der Baugeschichte; beim Rathaus ist der Stil der frühen Renaissance benannt. Wer sich für Architektur interessiert, kann so Bauzeiten und unterschiedliche Baugeschichten des Ortes vergleichen.

Wanderwege und Bärleswege

Drei Routen rund um Mainbernheim führen durch Natur und Geschichte. Zu den Wanderwegen rund um den Ort gehören die Route „Kleiner Bärlesweg“, etwa 2,5 km lang mit acht Spielstationen, und die Route „Großer Bärlesweg“, etwa 4 km lang mit elf Spielstationen. Die ungefähre Längendifferenz beträgt rund 1,5 km; beim längeren Weg sind drei zusätzliche Spielstationen angegeben. Damit lassen sich zwei konkrete Eckdaten vergleichen, wenn Sie zwischen den benannten Routen wählen. Prüfen Sie für Einzelheiten Ihres Ausflugs die aktuellen Routenmaterialien.

Kitzingen: eigene historische und kulturelle Themen

In Kitzingen stehen weitere historische Bauwerke im Mittelpunkt. Der Falterturm, früher „Falltorturm“ genannt, wurde von 1469 bis 1496 als Wachturm der äußeren Stadtmauer errichtet. Die Alte Mainbrücke, auch „Pippinsbrücke“ genannt, hat mittelalterliche Ursprünge und wurde erstmals 1300 urkundlich erwähnt. Der 39 Meter hohe Marktturm war ursprünglich Teil der inneren Stadtmauer und diente als Wachturm und Gefängnis. Diese Bauwerke gehören zum eigenen historischen Blick auf Kitzingen und sind von den Mainbernheimer Sehenswürdigkeiten zu unterscheiden.

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Auch die Rathäuser bieten einen Renaissance-Bezug: In Mainbernheim ist der Bau von 1548 dem Stil der frühen Renaissance zugeordnet; das Rathaus am Marktplatz in Kitzingen stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde von Hans Eckart von Schaffhausen im Renaissance-Stil errichtet. Einen anderen kulturellen Schwerpunkt setzt das Deutsche Fastnachtmuseum in Kitzingen. Mitmach-Stationen und weitläufige Ausstellungsräume widmen sich Fasching, Fastnacht und Karneval.

Weitere Reiseziele entdecken: Prichsenstadt, Iphofen, Rödelsee, Kitzingen, Abtswind, Volkach, Seinsheim, Nordheim a.Main.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kitzingen.