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Mömlingen: Geologie, Ortsgeschichte und Kirchen

Unterkünfte in Unterkünfte in Mömlingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mömlingen lässt sich über verschiedene Spuren entdecken: Der Geopark-Pfad „Feuer und Wasser“ zeigt geologische Besonderheiten, das Schul- und Heimatmuseum widmet sich der Ortsgeschichte, und zwei Kirchen stehen für unterschiedliche Bauzeiten. Welche dieser Seiten Sie besonders interessiert, kann auch bei der Planung Ihres Aufenthalts und der Wahl einer Unterkunft den Ausschlag geben.

File:Mömlingen Pfarrkirche St. Martin 4.JPG File:Mömlingen Pfarrkirche St. Martin 4.JPG Foto: Salino01 via Wikimedia Commons, Public domain

Geologie und historische Spuren am Geopark-Pfad

An Station 3 des Geopark-Pfads „Feuer und Wasser“ sind Basalttuffe und ein Basaltgang zu sehen. Beide entstanden beim Ausbruch des „Mühlhansenloch-Maares“. Darüber hinaus führt der Pfad an der ehemaligen Eisenerzgrube „Berta“ aus dem 19. Jahrhundert vorbei. Ein rekonstruiertes Teilstück der kurmainzischen Landwehr liegt ebenfalls am Weg; diese ehemalige Grenzbefestigung stammt aus dem 15. Jahrhundert. So stehen auf dem Pfad geologische Entstehung und Zeugnisse früherer Grenzsicherung nebeneinander. Die unterschiedlichen Themen geben Ihnen konkrete Anknüpfungspunkte, wenn Sie Mömlingen nicht nur anhand seines Ortsbildes, sondern auch über seine Erd- und Ortsgeschichte kennenlernen möchten.

Museum und Ortsgeschichte

Das Schul- und Heimatmuseum Mömlingen ist seit 1997 im zweiten Stock und im Dachgeschoss des Bürgerhauses „Alte Schule“ untergebracht. Das Gebäude wurde aus Mömlinger Buntsandstein erbaut. Zur archäologischen Ausstellung „Langhäuser und Reiterkrieger“ gehören Themen, die von den ersten Siedlern der Steinzeit bis zum Mömlingen der Neuzeit reichen. Die Ausstellung ist seit September 2017 öffentlich zugänglich; prüfen Sie vor Ihrem Besuch, ob der Zugang aktuell möglich ist.

Auch die Geschichte der Heimschneiderei gehört zum Blick auf Mömlingen. Vom späten 19. Jahrhundert bis in die 1960er Jahre bot sie vielen Menschen im Ort gute Verdienstmöglichkeiten. Zuvor hatten viele, meist als Kleinbauern, nur bescheiden leben können. Eine im Museum eingerichtete Heimschneiderstube war bereits im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg ausgestellt. Diese Stationen machen das Museum zu einem Ausgangspunkt, um archäologische Themen und die jüngere lokale Lebens- und Arbeitsgeschichte in den Blick zu nehmen.

Zwei Kirchen, zwei Bauzeiten

Die Barockkirche St. Martin stammt aus den Jahren 1774 bis 1777 und ist das Wahrzeichen Mömlingens. Einen deutlich späteren Akzent setzt die katholische Pfarrkirche Corpus Domini: Sie wurde von 1961 bis 1963 direkt neben St. Martin erbaut und gilt als Beispiel moderner Kirchenbaukunst. Zu ihren Merkmalen gehören zwei Farbglasfenster, die sich über die gesamte Gebäudehöhe erstrecken. Wer sich für Kirchen und Architektur interessiert, kann hier unterschiedliche Bauzeiten und Gestaltungen an zwei ausdrücklich benachbarten Kirchen vergleichen.

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Rundtouren als Ausflugsoption

Ein fester Orientierungspunkt für Mountainbiker ist der permanente Mountainbike-Rundkurs in Mömlingen. Sein Start liegt am Löwenparkplatz gegenüber dem Rathaus. Daneben führen mehrere mehrörtige Rundtouren von Mömlingen aus durch das weitere regionale Umfeld und wieder zurück. „Durchs Mümlingtal nach Bad König“ verläuft über Lützel-Wiebelsbach, Breitenbrunn, Bad König, Höchst und Breuberg. Die „Rundtour zur Veste Otzberg“ führt über Wald-Amorbach, Wiebelsbach, Otzberg, Höchst und Breuberg. „Vom Mümlingtal ins Maintal“ verläuft über Seckmauern, Lützel-Wiebelsbach, Rai-Breitenbach und Hainstadt. Prüfen Sie die Streckenangaben vor Ihrer Tour noch einmal.

So können Sie Ihre Reiseplanung an den Themen ausrichten, die Sie in Mömlingen besonders interessieren.

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