Stötten a.Auerberg: Moorlandschaft und Dorfkultur
Unterkünfte in Unterkünfte in Stötten a.Auerberg
In Stötten a.Auerberg treffen das Stöttener Moor und der Auerberg auf einen Erlebnisweg und eine Kirche mit Kunst aus mehreren Jahrhunderten.
Stötten - Dattenried nördl - Stötten v N, Abendlicht 270617
Foto: Flodur63 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Moor erleben und im Geltnachtal wandern
Am Westrand von Stötten a.Auerberg führt der Moos-Erlebnis-Pfad in das Stöttener Moos. Seine 13 Erlebnisstationen widmen sich Sinneserfahrung, Bewegung und Meditation und laden zur spielerischen, aktiven Beteiligung ein. Im Mittelpunkt steht das unmittelbare Erleben der weitgehend unbekannten Moorlandschaft. Der Weg verbindet damit eine konkrete Landschaft mit verschiedenen Möglichkeiten, sie aufmerksam und in Bewegung wahrzunehmen.
Das Stöttener Moor im Geltnachtal prägt gemeinsam mit dem 1055 Meter hohen Auerberg die Landschaft des Ortes und seiner näheren Umgebung. Von Stötten a.Auerberg aus führen gut beschilderte Wanderwege durch das Geltnachtal. Wer lieber eine Orientierung für unterschiedliche Wege nutzt, findet eine weitere regionale Perspektive in der Rad- und Wanderkarte „Erlebniswege Auerbergland“: Stötten hat sie gemeinsam mit zehn weiteren Gemeinden herausgegeben. Die Karte enthält Rad- und Wanderrouten der Region sowie Sehenswürdigkeiten am Weg.
Kirchenkunst mit Geschichte
Die Pfarrkirche St. Peter und Paul ist ein Baudenkmal und zeigt Kunst aus vielen Jahrhunderten. 1780 wurde die Kirche vergrößert; Joseph Keller aus Pfronten gestaltete das große Deckenfresko. Seine Stilistik weist vom Rokoko zum Klassizismus. Am Altar befindet sich außerdem eine Kreuzigungsgruppe aus dem Jahr 1525. Die unterschiedlichen Zeitbezüge machen die Kirche zu einem eigenen Ziel für alle, die bei einem Aufenthalt neben Landschaft und Bewegung auch Bau- und Kunstgeschichte in ihre Ortswahl einbeziehen möchten.
Ein Ort zwischen Wegen und Erzählungen
Auch eine Sage gehört zur Landschaft im näheren Umfeld: Der Bodenlose See liegt zwischen Stötten a.Auerberg und Steinbach auf der Südseite des Auerbergs. Der Überlieferung nach bewacht ein Ungeheuer in großer Tiefe dort einen riesigen Schatz. Die Erzählung setzt einen anderen Akzent als der Erlebnisweg: Hier führt die Aufmerksamkeit von den Stationen im Moor zu einer mit dem See verbundenen lokalen Sage.
Für weitere Ausflüge im übergeordneten Reiseziel Ostallgäu gibt es ein breiteres Angebot an Rad- und Wanderrouten. Die Regionalrouten der RadReiseRegion Ostallgäu sind 25 bis 76 Kilometer lang, durchgängig beschildert und jeweils einem eigenen Thema gewidmet. Hinzu kommen 32 Ortsrouten zum Wandern, die besondere Schätze in Natur und Orten zeigen. Diese regionalen Routen ergänzen die Orientierung vor Ort, ohne dass sie mit den Wegen durch das Geltnachtal gleichzusetzen sind.
Orientierung für Ihren Aufenthalt
Der Ausgangspunkt des Moos-Erlebnis-Pfads liegt am Kirchplatz in der Ortsmitte; dort gibt es eine Parkmöglichkeit und einen Gasthof. Für die Anfahrt nach Stötten a.Auerberg führt die angegebene Route über die B16, Ausfahrt Stötten a.Auerberg. Wenn der Moorpfad im Zentrum Ihrer Planung steht, bietet der Startpunkt einen klaren Orientierungspunkt im Ort. Für eine stärker kulturgeschichtlich geprägte Auswahl lohnt es sich, die Pfarrkirche als weiteren Anlaufpunkt mitzudenken. So können Sie bei der Suche nach einem Hotel die Erlebnisse berücksichtigen, die Ihren Aufenthalt prägen sollen.
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