Wassertrüdingen entdecken
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Wassertrüdingen verbindet Wasserorte mit Geschichten und Kultur. Die Altstadt liegt zwischen Wörnitzpark und Klingenweiherpark; an der Wörnitz, auf Wegen mit regionalen Themen und in den historischen Wahrzeichen zeigen sich unterschiedliche Seiten des Ortes. Für Ihre Reiseplanung ist das eine konkrete Auswahl: Soll Wasser den Aufenthalt prägen, interessieren Sie sich für Sagen und Ausstellungen oder für die Geschichte der Stadt?
Wasserorte mit unterschiedlichen Akzenten
Am Rand der Altstadt laden im Wörnitzpark Sitzstufen am Mühlweiher und begehbare Fischtreppen entlang der Wörnitzhalbinsel dazu ein, das Wasser aus nächster Nähe zu erleben. Die Altstadt liegt zwischen diesem Park und dem Klingenweiherpark, der sich im Norden des Ortes befindet.
Im Klingenweiherpark verbindet der Goldene Weihersteig die drei Klingenweiher mit einer Aussichtsplattform auf dem ehemaligen Deponiehügel. Weiher und Aussichtspunkt bilden dabei die Stationen des Weges. Die Lage der Plattform auf einem früheren Deponiehügel gibt dem Ziel einen eigenen historischen Bezug.
Das Wörnitz-Flussbad setzt einen anderen Schwerpunkt: Dort gibt es eine lagunenähnliche Flachwasserzone und einen Spielbereich für Kinder. So lassen sich die Wasserorte nach ihren beschriebenen Merkmalen unterscheiden: Im Wörnitzpark stehen Sitzstufen und Fischtreppen im Mittelpunkt, am Flussbad die Flachwasserzone und der Spielbereich.
Sagen, Natur und Wissen im Museum FLUVIUS
Der Sagenweg beginnt am Südeingang des Klingenweiherparks und führt als Rundweg zu elf Stationen. Dort geht es um überlieferte Sagen, Geschichten und Legenden aus Wassertrüdingen und den Ortschaften im Umkreis. Sie können den Weg selbstständig erkunden; seine Stationen machen örtliche Überlieferungen zum roten Faden der Runde.
Im Museum FLUVIUS verteilen sich Mitmach-Stationen zu Fluss- und Teichlandschaften auf zwei Ebenen. Sie behandeln die Entstehung dieser Landschaften, ihre Besonderheiten und ihre Lebewesen. Ein großes Aquarium mit heimischen Fischen ergänzt die Ausstellung. Im Obergeschoss geht es außerdem um Teichwirtschaft und den Karpfen, der als Mittelfrankens „Fischstar“ bezeichnet wird. Naturthemen und die regionale Bedeutung der Teichwirtschaft stehen hier nebeneinander.
Wahrzeichen und Kulturorte
Das Törle gilt als Wahrzeichen Wassertrüdingens. Von ehemals drei Stadttoren ist es das letzte erhaltene. Ein anderes historisches Detail befindet sich im Turm der Stadtkirche: Die ehemalige Türmerstube stammt aus dem 19. Jahrhundert und wurde liebevoll und detailgetreu hergerichtet.
Auch das Wassertrüdinger Figurentheater setzt einen eigenen kulturellen Akzent. Es bietet Puppenspiel für Klein und Groß. Nach den Vorstellungen können Besucherinnen und Besucher außerdem ein kleines Figurenmuseum ansehen. Damit gehören Aufführung und Figurenmuseum zum beschriebenen Theatererlebnis, während Sagenweg und FLUVIUS andere Zugänge zu Geschichten und Wissen bieten.
Die unterschiedlichen Schwerpunkte helfen, den Ort nach dem geplanten Reiseerlebnis auszuwählen.
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