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Eschau – Kulturwege, Burgen und Elsavatal

Unterkünfte in Unterkünfte in Eschau

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Am Fuß der Geishöhe liegt der Markt Eschau im Elsavatal und im Naturpark Spessart. Kulturwege, eine mittelalterliche Burg, historische Schlossreste und ein Skulpturengarten geben dem Ort und seinen Ortsteilen unterschiedliche Akzente.

File:Eschau 017.jpg File:Eschau 017.jpg Foto: Tilman2007 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Kulturwege zwischen Eschau und Hobbach

Der 7,5 Kilometer lange Europäische Kulturweg „Burg Wildenstein“ erschließt die Kulturlandschaft zwischen Eschau und der Burg. Auf dem Rückweg führt er durch das Elsavatal entlang der alten Bahntrasse. Auch der Fernwanderweg Spessartweg 2 führt über Eschau. Beide Wegbeschreibungen geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte für eine aktive Zeit im Ort; die genannten Routen sind dabei eigenständige Möglichkeiten.

In Hobbach ist der Europäische Kulturweg etwa sieben Kilometer lang und überwindet rund 100 Meter Höhenunterschied. Von der Johanneskirche führt die Runde über den Dillhof und Schloss Oberaulenbach, vorbei an der Wolfsgrube und einem Aussichtspunkt ins Elsavatal bis zum Schullandheim Hobbach und zurück zur Johanneskirche. Die ungefähre Länge und der Höhenunterschied helfen Ihnen, diese Runde mit dem kürzeren Kulturweg „Burg Wildenstein“ zu vergleichen.

Ein weiteres Ziel für einen Aufenthalt im Freien ist die Freizeitanlage Wildensee. Zu ihrer Ausstattung gehören ein See, ein Erholungssteg, eine Wassertretanlage, eine Boule-Anlage und Grillhütten. In Hobbach bietet der neu gestaltete Bahndamm eine kleine Parkanlage zur Naherholung mit Bänken, Spielplatz, Matschanlage und Basketballkorb. Die unterschiedlichen Orte und Einrichtungen können Sie je nach Interesse in Ihre Planung einbeziehen.

Burg, Schloss und Kunst in Sommerau

Die Burg Wildenstein ist eine mittelalterliche Befestigung auf einem Berggrat des Sommerbergs, oberhalb des zu Eschau gehörenden Ortes Wildenstein. Sie ist frei zugänglich und mit Informationstafeln ausgestattet.

Auch das Wasserschloss Sommerau erzählt von verschiedenen Bauphasen: Erhalten ist ein 1650 errichteter Schlossflügel; außerdem sind Reste eines älteren Wehrturms und der Ringgraben bewahrt. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und kann nicht öffentlich besichtigt werden. In Einzelfällen ist ein Besuch nach vorheriger Absprache mit dem Eigentümer möglich. Berücksichtigen Sie diesen Unterschied bei Ihrer Planung: Die erhaltenen Bauteile sind ein Thema der örtlichen Geschichte, aber kein regulär zugängliches Besichtigungsziel.

Im Skulpturengarten Sommerau zeigt die Künstlerin Karin Günther zahlreiche surrealistische Skulpturen zwischen Blumenbeeten, Sträuchern und alten Bäumen. Im Hintergrund stehen das ehemalige Fechenbach’sche Adelspalais und die kleine Burg „Malepartus“. Jährlich finden zwischen Mai und September vier Führungen statt, in der Regel an einem Sonntagnachmittag. Sie behandeln zuerst die künstlerische Arbeit Karin Günthers, anschließend die Geschichte des ehemaligen Adelspalais und seiner Bewohner. Prüfen Sie vor der Reise die konkreten Führungstermine.

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Eine weitere kulturelle Anlaufstelle ist das Bildungs- und Informationszentrum Burglandschaft im Historischen Rathaus in Eschau. Es präsentiert ein breites Informationsangebot zum überregionalen Burgen-Netzwerk. Die Epiphaniaskirche in Eschau ist täglich von 09:30 bis 17:30 Uhr für stille Einkehr und Gebet geöffnet; prüfen Sie die Öffnungszeiten vor Ihrem Besuch.

Erinnerung und Orientierung vor Ort

Zur örtlichen Erinnerung gehört ein von der Eschauer Künstlerin Karin Günther gestalteter Gedenkkoffer. Er wurde im Rahmen einer Gedenkfeier in der Elsavahalle enthüllt, bei der der Markt Eschau an die Deportation jüdischer Einwohner erinnerte: Jette Marx (1858–1943), genannt Jendele, Lina Mosbacher (1872–1942), Gustav Wolf (1879–1942) und Flora Wolf, geborene Reis (1886–1942), die in Eschau und Sommerau wohnten. Diese Geschichte bildet einen ernsten Teil der Ortsgeschichte.

Das Erlebniszentrum Spessart ist nicht direkt mit dem Auto erreichbar. Besucher parken am Kindergarten oder in einer Seitenstraße und gehen anschließend etwa zwölf Minuten durch die Natur zum Zentrum. Da sich die Hinweise zum Parken ändern können, prüfen Sie sie vor dem Besuch. Für Eschau waren im Fahrplan ab dem 15. Dezember 2024 die Buslinien 64, 69 und 83 mit Verbindungen über den Ort aufgeführt. Informieren Sie sich für Ihre Reise über den aktuellen Fahrplan.

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