Sindelsdorf: Malerrundweg, Alpenvorland und Georgi-Markt
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Zwischen Starnberger See und Kochelsee liegt Sindelsdorf in der abwechslungsreichen Landschaft des Alpenvorlandes, auf 608 Metern über dem Meeresspiegel. Mit dem Sindelsdorfer Malerrundweg lässt sich die örtliche Künstlergeschichte an konkreten Stationen erschließen. Eine restaurierte Gartenlaube verbindet diesen Rundgang mit einem besonderen Kapitel der Ortsgeschichte.
Künstlergeschichte im Ort
Der Sindelsdorfer Malerrundweg umfasst 13 Stationen mit Sitzgelegenheiten und Informationsmaterial. An ihnen können Besucher die Originalschauplätze der Künstler entdecken, die früher hier lebten. Der Weg macht die Kunstgeschichte so an konkreten Orten im Dorf nachvollziehbar.
Die gemeindeeigene Gartenlaube wurde restauriert und nahe ihrem ursprünglichen Standort wieder aufgestellt. Sie ist ein wesentliches Element des neu geschaffenen Malerrundwegs. In der berühmten Gartenlaube traf Franz Marc mit seinen Freunden zusammen; dort wurde die Künstlervereinigung „Der Blaue Reiter“ gegründet.
Auch das ehemalige Wohnhaus von Franz Marc, das Niggl-Haus, gehört zum Sindelsdorfer Malerweg. Der Weg verläuft überwiegend auf befestigten Wegen im Dorf. Beim Queren von Straßen ist besonders mit Kindern auf den Verkehr zu achten.
Markt und Anreise
Zum Ortsleben gehört der traditionelle Georgi-Markt in der Ortsmitte. Dort kommen Anbieter aus der Region mit selbstgemachten Spezialitäten zusammen. Da keine festen Veranstaltungstermine vorausgesetzt werden sollten, prüfen Sie die Daten vor Ihrer Reise.
Für die Anreise mit Zug und Bus führt die Verbindung von München oder Kochel mit der Regionalbahn RB 66 nach Penzberg. Dort bestehen Busverbindungen der MVV-Linie 394 oder der RVO Oberbayern 9654 nach Sindelsdorf. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Verbindungen und Fahrpläne.
Mit dem Auto liegt Sindelsdorf nahe der A95 zwischen München und Garmisch-Partenkirchen. Von der Ausfahrt Sindelsdorf erreichen Sie in wenigen Minuten das Ortszentrum. Prüfen Sie vor der Fahrt auch die aktuelle Routenlage.
Regionale Einordnung: Weilheim-Schongau
Im übergeordneten Reiseziel Weilheim-Schongau liegt die Reiseregion Pfaffenwinkel. Der Lech begrenzt den Landkreis im Westen, im Kerngebiet fließt die Ammer, und an der Ostgrenze verläuft die Loisach. Diese Einordnung beschreibt den Landkreis als Ganzes.
Zum übergeordneten Reiseziel Weilheim-Schongau gehört die Wieskirche bei Steingaden. Sie ist seit 1983 UNESCO-Welterbestätte und wurde von Dominikus Zimmermann zwischen 1745 und 1754 erbaut. Zu den Besuchsanlässen zählen Gottesdienste, Sommerkonzerte und stille Einkehr; die Termine können variieren.
Einen anderen historischen Akzent setzt im übergeordneten Reiseziel Weilheim-Schongau das Bergwerksmuseum Penzberg. Es bewahrt die Erinnerung an den dortigen Pechkohlebergbau, der von 1796 bis 1966 betrieben wurde, und bietet mehrsprachige Führungen für internationale Gäste, Familien und Schulklassen an. So treffen in der Region unterschiedliche kulturelle Themen aufeinander: die Künstlergeschichte Sindelsdorfs, sakrale Baukunst und die Erinnerung an den Bergbau.
Weitere Reiseziele entdecken
Weitere Reiseziele entdecken: Ingenried, Bernbeuren, Wielenbach, Steingaden, Polling, Wessobrunn, Eberfing, Seeshaupt.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Weilheim-Schongau.