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Steingädele entdecken: Kapelle, historische Bauten und Wege ins Moorgebiet

Unterkünfte in Unterkünfte in Steingädele

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Steingädele ist ein Ziel für Reisende, die historische Bauwerke und konkrete Wege in ihre Reiseplanung einbeziehen möchten. In Steingädele stehen eine denkmalgeschützte katholische Ortskapelle und der denkmalgeschützte Getreidekasten des sogenannten Noll-Hofs. Außerdem führt eine Radpilgertour an der Ortskapelle vorbei; eine weitere Radroute bietet in Richtung Lechbruck einen kurzen Fußabstecher ins Premer Filz, während der König-Ludwig-Weg die Abzweigung nach Steingädele erreicht und im Ort einem Wirtschaftsweg in Richtung Premer Moorgebiet folgt. Damit treffen hier Baugeschichte und konkrete Wegebezüge aufeinander.

File:Kapelle Steingädele 1.jpg File:Kapelle Steingädele 1.jpg Foto: Ricardalovesmonuments via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Ortskapelle und Getreidekasten

Die denkmalgeschützte katholische Ortskapelle ist ein kleiner neuromanischer Saalbau mit dreiseitigem Chorschluss, Dachreiter und Vorzeichen. Sie ist mit 1896 bezeichnet und mit Ausstattung versehen. Für kulturinteressierte Besucher liegt der Reiz in der Verbindung aus klar erkennbaren Bauformen und dem konkreten Ortsbezug. Die Kapelle gibt der Ortslage damit einen klaren kulturhistorischen Bezug.

Der denkmalgeschützte Getreidekasten des sogenannten Noll-Hofs in Steingädele 15a ergänzt diesen historischen Schwerpunkt. Er ist ein zweigeschossiger Bau mit Laube aus dem späten 16. Jahrhundert und wurde 1849 verändert. Gerade die Verbindung aus älterem Ursprung und späterer Veränderung macht den Bau für Reisende interessant, die an regionaler Baugeschichte mehr als nur ein einzelnes Jahresdatum entdecken möchten.

Radwege mit Moorbezug

Beim Radfahren stehen mehrere konkrete Richtungen im Mittelpunkt. Die „Radpilgertour: Ulrichsverehrung im Pfaffenwinkel“ führt an der Kapelle im Weiler Steingädele vorbei; in Steingädele führt sie an der Ortskapelle vorbei und anschließend geradewegs auf Steingaden zu. So liegt der Kapellenbezug innerhalb eines Wegverlaufs, der nach Steingaden weiterführt.

Die Radroute „Land der Moore – Radeln rund ums Wiesfilz“ bietet auf dem Weg in Richtung Lechbruck einen kurzen Abstecher zu Fuß auf dem Moorlehrpfad ins Premer Filz. Diese Kombination spricht Reisende an, die eine Radtour mit einem kurzen Abschnitt zu Fuß verbinden möchten; der Moorbezug bleibt dabei ein konkreter Teil des Routenverlaufs.

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Der König-Ludwig-Weg über Urspring

Der König-Ludwig-Weg setzt einen weiteren Schwerpunkt. Er führt nach Urspring und erreicht anschließend auf der Ortsverbindungsstraße „Steingaden – Lechbruck“ die Abzweigung nach Steingädele. Im Ort Steingädele folgt der Weg einem Wirtschaftsweg in Richtung Premer Moorgebiet. Für die Planung ist dieser Verlauf vor allem dann relevant, wenn Sie Urspring und das Premer Moorgebiet als unterschiedliche Bezugspunkte betrachten möchten.

Unterkunft nach Reiseinteresse wählen

Bei der Wahl eines Hotels oder einer anderen Unterkunft in Steingädele können Sie den gewünschten Schwerpunkt Ihres Aufenthalts an diesen konkreten Ortsbezügen ausrichten. Die Kapelle und der Getreidekasten stehen für Baugeschichte; die Radpilgertour, die Radroute mit dem Abstecher ins Premer Filz und der König-Ludwig-Weg setzen unterschiedliche Wegschwerpunkte. Dabei nehmen die einzelnen Verläufe Steingaden, Lechbruck, Urspring und das Premer Moorgebiet als verschiedene Bezugspunkte auf. So bleibt die Unterkunftsentscheidung an Ihren Interessen orientiert, ohne dass der Ort auf nur eine Reiseart festgelegt wird.

Für eine ergänzende Unterkunftsorientierung können Sie außerdem Urspring aufrufen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Steingaden.

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