Lebus – Oderhänge, Natur und Geschichte
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Lebus verbindet Natur an der Oder mit einem markanten Blick vom Burgberg und einer bewegten Ortsgeschichte. Von der Altstadt reicht das Panorama entlang der Oder bis weit ins polnische Land. Dazu kommen die Oderhänge bei Mallnow, ein langer Radwanderrundweg und historische Stationen im Ort. Sie können Ihren Aufenthalt daher nach Landschaft, Bewegung oder Geschichte ausrichten.
Burgberg und Pfarrkirche
Der Burgberg in Lebus ist ein guter Ankerpunkt, um den Ort zunächst aus der Höhe wahrzunehmen: Der Blick folgt dem Lauf der Oder und reicht weit nach Polen. Unterhalb des Burgbergs steht die Pfarrkirche, die als Wahrzeichen der Unterstadt gilt. Die beiden Orte geben unterschiedliche Perspektiven auf Lebus – der Burgberg öffnet den Blick in die Landschaft, die Kirche erzählt von den Veränderungen im Ortsbild.
Die Pfarrkirche wurde 1806 wieder aufgebaut und diente bis 1945 als Stadtkirche. Nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde sie 1954 in ihrer heutigen Größe erneut errichtet. Diese zeitliche Folge macht die Baugeschichte greifbar: Wiederaufbau, Nutzung als Stadtkirche, Zerstörung und erneute Errichtung gehören alle zum Bild des heutigen Wahrzeichens.
Natura Trail und Oderhänge
Der Natura Trail „Steppenflora im Lebuser Land“ ist ein 36 Kilometer langer Radwanderrundweg. Er verbindet vier FFH-Gebiete von europäischer Bedeutung: das NSG Oderberge Lebus, das NSG Zeisigberg, die Preisterschlucht und die Oderhänge Mallnow. Die Route beginnt am Parkplatz des FFH-Gebiets Oderberge Lebus. Auf ihrem Abschnitt bei Lebus verläuft sie über den Oder-Neiße-Radweg bis zur Abfahrt Podelzig-Klessin.
Für die Planung lohnt sich die Unterscheidung zwischen der gesamten 36-Kilometer-Runde und dem beschriebenen Abschnitt bei Lebus. So können Sie sich zunächst mit dem Verlauf vertraut machen, ohne die Angaben zur Gesamtroute mit dem Teilstück gleichzusetzen. Da die Wegbedingungen variieren können, prüfen Sie diese vor Ihrer Tour.
Im Ortsteil Mallnow prägen die ausgedehnten Oderhänge auch das Frühjahrserlebnis: Zuerst blühen dort Adonisröschen, später kommen Hornveilchen und Schlüsselblumen hinzu. Die Abfolge gibt der Landschaft über die Saison hinweg unterschiedliche Akzente. Wenn die Blüten für Ihre Reise eine Rolle spielen, planen Sie den Besuch entsprechend flexibel.
Mallnow: Landschaft und Ortsgeschichte
Am südwestlichen Ende des Dorfangers in Mallnow befindet sich die Adonisquelle, ein Werk des Künstlers Roland Rother. Sie veranschaulicht die Entstehung der Landschaft im Zeitraffer und ergänzt den Blick auf die Natur um eine künstlerische Deutung. Braune Informationstafeln widmen sich der Entwicklung des Dorfes und seiner Bewohner. Damit begegnen Ihnen in Mallnow sowohl Landschaftsthemen als auch lokale Geschichte.
In Mallnow gibt es außerdem einen Haustiergarten mit Gehegen und Volieren, in denen Tiere eines Bauernhofs zu sehen sind. Wenn Sie diesen Besuch fest einplanen möchten, prüfen Sie vorab die aktuellen Besuchsmöglichkeiten.
Wenn Sie sich stärker für Ortsgeschichte interessieren, stehen Burgberg, Pfarrkirche und die Tafeln in Mallnow im Mittelpunkt. So lässt sich die Suche nach einem Hotel mit der Art von Aufenthalt verbinden, die Sie sich wünschen.
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