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Brahlstorf entdecken

Unterkünfte in Unterkünfte in Brahlstorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Brahlstorf verbindet einen Radwanderweg mit einer bemerkenswerten Eisenbahngeschichte. Zugleich liegt der Bahnhof Brahlstorf zentral im mecklenburgischen Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe M-V. Wenn Sie Ihren Aufenthalt nach Radfahren, regionaler Geschichte oder beidem ausrichten möchten, bietet der Ort konkrete Themen für Ihre Reiseplanung.

File:Brahlstorf railway-stations.org.jpg File:Brahlstorf railway-stations.org.jpg Foto: JensPadur via Wikimedia Commons, CC0

Radwandern und Kleinbahngeschichte

Vom Bahnhof Brahlstorf führt ein Radwanderweg direkt in die Elbniederung bei Neuhaus. Sein Verlauf knüpft größtenteils an die Trasse einer Kleinbahn an, die 1912 in Betrieb genommen wurde. Damit treffen auf der Route heutige Radwanderplanung und die frühere Nutzung der Strecke aufeinander. Vom Bahnhof Brahlstorf sind es mit dem Fahrrad etwa 30 Kilometer bis nach Zarrentin im UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee.

Auch die Kleinbahnstrecke Neuhaus–Brahlstorf gehört zur Ortsgeschichte: Sie wurde am 16. April 1911 feierlich eröffnet und stellte die Verbindung zur Hauptstrecke Hamburg–Berlin her. Entlang der 10,67 Kilometer langen ehemaligen Strecke vom Bahnhof Brahlstorf in Richtung Neuhaus sind viele Bauwerke erhalten geblieben. Die historische Verbindung lässt sich so aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten: als Teil früherer Eisenbahngeschichte und als Trasse, an die der heutige Radwanderweg größtenteils anknüpft.

Ein weiteres markantes Detail befindet sich am Biosphärenbahnhof Brahlstorf. Die dortige Unterführung ist mit 200 farbenfrohen Bildern geschmückt, gestaltet von Gruppen, Einzelpersonen und Institutionen. Feierlich eröffnet wurde sie am 13. Juni 2015. Wer sich für Ortsgestaltung interessiert, findet hier ein anderes Thema als bei der Bahnstrecke: Im Mittelpunkt stehen die Bilder und die verschiedenen Gruppen, die an ihrer Gestaltung beteiligt waren.

Landschaft und weitere Themen in Ludwigslust-Parchim

Im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim prägt die Flusslandschaft Elbe M-V ein naturnaher Niederungsstrom mit einer großflächigen Flussaue und zahlreichen Nebenflüssen. Zu dieser Kulturlandschaft gehören Feuchtgebiete wie Überschwemmungs- und Qualmwasserbereiche, Bracks, Altarme und Niedermoore. Daneben stehen Trockenbiotope wie Elbuferhänge, Binnendünen und Heiden sowie Reste natürlicher Auen- und Bruchwälder.

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Wer den Blick in Ludwigslust-Parchim auf Bau- und Kulturgeschichte richten möchte, findet andere Themen etwa in Schloss Ludwigslust und in der Festung Dömitz. Schloss, Park und Stadt bilden zusammen ein Ensemble, das als „kleines Versailles des Nordens“ bezeichnet wird; das Schloss war die ehemalige Residenz der mecklenburgischen Herzöge. In der Festung Dömitz behandelt das Museum unter anderem die Festungs- und Stadtgeschichte, Elbe, Hafen und Brücken sowie Fritz Reuter. Die Zitadelle selbst ist eine fünfeckige Renaissancefestung mit Bastionen, Kasematten und Zugbrücke.

Auch Natur- und Wasserinteressen lassen sich im übergeordneten Reiseziel anders gewichten. Vom Naturerlebnispfad aus können Besucher das Kalkflachmoor bei Zarrentin entdecken; es gehört zum Naturschutzgebiet Schaalelauf. Auf der Müritz-Elde-Wasserstraße im Landkreis Ludwigslust-Parchim wird Wassersport betrieben.

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Weitere Reiseziele entdecken: Kobrow, Milow, Malk Göhren, Kuhstorf, Langen Brütz, Picher, Warsow, Zapel.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ludwigslust-Parchim.

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