Wietze: Hotels und Unterkünfte
Wietze verbindet eine markante Erdölgeschichte mit der Flusslandschaft von Aller und Wietze. Nahe dem Ortszentrum interpretiert das Deutsche Erdölmuseum die Geschichte der Erdölgewinnung im Ort. Wer ein Hotel in Wietze buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.
Kultur und Geschichte
Die Hunäus-Bohrung gilt als eine der weltweit ersten erfolgreichen Erdölbohrungen. Die ursprüngliche Bohrstelle nahe dem Ortszentrum wurde zu ihrem 150. Jahrestag rekonstruiert und mit einer großen Informationstafel für Besucher versehen. Auf dem Freigelände des Deutschen Erdölmuseums stehen originale Bohr- und Förderanlagen; viele der ursprünglichen Anlagen lassen sich noch in Betrieb setzen. Zu den markanten Punkten des Geländes gehört der 54 Meter hohe Tower 70, ein Wahrzeichen Wietzes.
In Wieckenberg steht die 1692 errichtete Stechinelli-Kapelle mit ihrer gut erhaltenen barocken Innenausstattung. Ebenfalls zur kulturellen Seite des Ortes gehört der Lyrikpfad: Neben dem Aller-Radweg stehen wechselnde Gedichte für Spaziergänger und Radfahrer.
Natur und Landschaft
Auf der Hornbosteler Hutweide findet ganzjährig eine Teilbeweidung mit Przewalski-Pferden und Heckrindern statt. Der Wietzer Ölberg entstand aus dem Abraum, der aus Wietzes Ölschacht ausgehoben wurde. Der 41,5 Meter hohe Wietzer Ölberg bietet Ausblicke über das umliegende Gebiet. In den Auwäldern entlang von Wietze und Aller finden seltene Vögel wie der Eisvogel Lebensraum.
Am Rastplatz am Aller-Radweg an der Wietzemündung steht ein Holzmodell von Wietzes Bohrturm; außerdem gibt es dort einen geschützten Bereich zum Ausruhen. Von diesem Rastplatz reicht der Blick über Aller, Wietze und die angrenzende Wiesenlandschaft.
Wege und Wasser
Der Aller-Radweg führt durch die Flusslandschaft rund um Wietze. Das Deutsche Erdölmuseum liegt an mehreren touristischen Rad- und Themenrouten, darunter Aller-Radweg, Kaliroute, Postmeister-Route und Kulturroute Hannover. Mit dem Auto ist das Museum von der A7-Anschlussstelle Schwarmstedt über die B214 in etwa zehn Minuten erreichbar. Von Celle fährt der Bus 800 in ungefähr 40 Minuten nach Wietze; anschließend folgt ein etwa 15-minütiger Fußweg zum Museum.
Allerhorn bietet stunden- oder tageweise Kanu- und Kajakverleihe zur Erkundung der Aller. In Niedersachsens einzigem Goldwaschcamp in der umliegenden Region wird außerdem geführtes Goldwaschen angeboten.
Weitere Ortsseiten: Eschede, Winsen / Aller, Nienhagen, Südheide, Wienhausen, Eicklingen, Langlingen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Celle.
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