Emmen entdecken: Mühlengeschichte, Feste und Radtouren
Emmen ist ein Ort mit tiefen historischen Spuren: Hier wurden frühgeschichtliche Häuser aus dem 7. Jahrhundert nach Christus entdeckt. Die Häuserfunde richten dabei den Blick auf die frühe Vergangenheit von Emmen. Die Entdeckung dieser Häuser liegt damit zeitlich vor der urkundlichen Erwähnung der Mühle. Daran schließen sich dörfliche Feste, Radrouten und eine konkrete kulinarische Seite an.
Die Rentelmannsche Mühle und ihre Geschichte
Die Rentelmannsche Mühle in Emmen wurde erstmals 1225 urkundlich erwähnt. Sie ist die einzige funktionsfähige Mühle in der Samtgemeinde Hankensbüttel und gilt als die älteste im ostniedersächsischen Raum. Das Mühlrad der Rentelmannschen Mühle gilt als Wahrzeichen von Emmen. Für einen Kulturaufenthalt bündelt die Mühle damit mehrere historische Bezüge und ein deutliches Ortsmotiv.
Eine weitere Spur liegt am Stauteich der sogenannten Rentelmannschen Wassermühle in Emmen: Bei Baggerarbeiten wurde dort 1994 ein Bronzegrapen gefunden. Der Fund von 1994 liegt zeitlich nach der ersten urkundlichen Erwähnung der Mühle.
Feste mit dörflichem Charakter
Das jährliche Schützenfest von Emmen findet am ersten Freitag im Juni statt. Hinzu kommt traditionelles Weihnachtstanzen in einem dörflichen Gasthof. Der jährliche Termin des Schützenfests ist dadurch auf einen einzelnen Freitag im Juni festgelegt.
Kloster Isenhagen in Hankensbüttel
In Hankensbüttel kann das bewohnte Kloster Isenhagen nur im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Diese Führungen dauern etwa 1 bis 1,5 Stunden und sind, vorbehaltlich anderer Vorgaben, vom 1. April bis zum 15. Oktober möglich. Wenn Sie Kultur mit einem zeitlich überschaubaren Programmpunkt verbinden möchten, ist diese Dauer für die Tagesplanung relevant, während die saisonale Möglichkeit den Reisezeitraum mitbestimmt.
Im Kloster Isenhagen wurde der Garten nach historischen Plänen aus dem 18. Jahrhundert rekonstruiert. Er verbindet einen Nutzgarten mit Bereichen zur Erholung. Der Nutzgarten und die Erholungsbereiche gehören dabei zur selben rekonstruierten Gartenanlage des Klosters. Damit steht in Hankensbüttel neben der Führung auch eine Gartengestaltung im Mittelpunkt, die praktische Nutzung und ruhigen Aufenthalt zusammenführt.
Anreise und Routen
Das Kloster Isenhagen ist mit der Bahnstation Wittingen erreichbar. Mit dem Pkw führen Anfahrten über Hannover, Celle und Hankensbüttel oder über Hamburg, Lüneburg, Uelzen und Hankensbüttel dorthin. Die beiden Pkw-Verläufe nennen Hankensbüttel jeweils als letzten aufgeführten Ort vor dem Kloster.
Die „Radtour auf den Spuren des Erdöls“ führt von Hankensbüttel über Emmen und Oerrel zurück nach Hankensbüttel. In Emmen ist außerdem die Nebenroute des Weser-Harz-Heide-Radwegs mit der Emner Dorfstraße verbunden. Bei der Radtour ist die Rückkehr nach Hankensbüttel Teil des Streckenverlaufs; Emmen und Oerrel liegen auf dem Weg.
Eine kulinarische Facette
Hof Buhr in Emmen bietet Fleisch- und Wurstwaren an. Dieser konkrete Bezug erweitert die historischen und kulturellen Themen um eine kulinarische Seite des Ortes. Wenn Sie bei Ihrer Reise auch regionale Geschmacksrichtungen berücksichtigen möchten, kann Hof Buhr Ihre Planung um einen passenden Besuchsanlass ergänzen.
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