Kamschlacken entdecken: Klippen, Rundwege und Geschichte
Östlich von Kamschlacken liegen Felsklippen und Blockschutthalden. Harte Grauwacken- und Quarzitschichten bildeten während des eiszeitlichen Permafrosts hohe, steile Klippen. Diese Felsklippen sind eindrucksvolle Zeugen der jüngsten geologischen Vergangenheit. Für einen Aufenthalt lässt sich damit ein Naturerlebnis verbinden, das nicht nur auf Wegverläufe, sondern auch auf die Entstehung der Landschaft aufmerksam macht.
Wanderwege zu Klippen und Stausee
Ein Wanderweg führt zum Freibad Kamschlacken. Von dort lassen sich Allerklippen, Wolfsklippen, Siebenwochenklippen und Ifenklippen zu einer Rundwanderung verbinden. Auch die Wanderroute Allertal Riefensbeek-Kamschlacken führt zum Freibad Kamschlacken. Der BaudenSteig-Rundweg Nr. 3 führt von Riefensbeek zur Nationalpark-Waldgaststätte Hanskühnenburg und über den Sösetalstausee zurück nach Riefensbeek. Die vier Klippennamen geben der Rundwanderung einzelne Ziele; der BaudenSteig-Rundweg setzt mit der Waldgaststätte Hanskühnenburg und dem Sösetalstausee einen anderen thematischen Schwerpunkt.
Unterwegs mit dem Fahrrad
Der 60 Kilometer lange Harzer Försterstieg führt von der historischen Kaiserstadt Goslar in das Bergdorf Riefensbeek-Kamschlacken. Entlang des gesamten Harzer Försterstiegs gibt es Informationstafeln und kleine Erlebnisbereiche am Wegesrand. Größere Abschnitte des Weges können gut mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Damit bietet der Weg eine weitere Perspektive auf die Verbindung zwischen Goslar und Riefensbeek-Kamschlacken. Je nach persönlichem Reiseplan können Sie dabei den landschaftlichen Verlauf, die Stationen am Wegesrand oder die Fortbewegung mit dem Fahrrad in den Mittelpunkt stellen. Informationstafeln und kleine Erlebnisbereiche gliedern den Verlauf in inhaltliche Stationen; so verbindet die Fahrradperspektive Wegstrecke und Hinweise entlang des Harzer Försterstiegs miteinander.
Kapelle und Bergbaugeschichte
Zur Ortsgeschichte gehört die Christuskapelle Riefensbeek-Kamschlacken. Sie ist westlich ausgerichtet, hat die Form eines Zeltes und besitzt eine vollständig als Fensterfront gestaltete Altarwand, durch die sich der Blick auf die Landschaft des Sösetals öffnet. Eingeweiht wurde die Kapelle am dritten Advent 1966. Kamschlacken wurde 1460 erstmals urkundlich erwähnt. Noch weiter zurück reicht die Montangeschichte: Im Raum Riefensbeek und Kamschlacken betrieben Goslarer Unternehmer etwa von 1200 bis 1350 Hüttenwerke, in denen Erze des Rammelsberges verarbeitet wurden. Um 1560 bestanden im Bereich des heutigen Ortes Riefensbeek-Kamschlacken Eisenhüttenwerke. Bei Kamschlacken gab es von 1705 bis 1735 Gruben zur Gewinnung von Nichteisenmetallen. Für Kulturinteressierte verbindet sich die Kapelle dabei mit einem einzelnen Bauwerk, während urkundliche Erwähnung, Hüttenwerke und Gruben verschiedene Zeitpunkte der Ortsgeschichte markieren.
Hotelwahl nach Ihren Interessen
Wenn Sie ein Hotel in Kamschlacken auswählen, können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts an diesen konkreten Themen ausrichten: an Felsklippen und Rundwanderungen, am BaudenSteig-Rundweg Nr. 3, am Harzer Försterstieg oder an Kapelle und Ortsgeschichte. Die Landschaft und die historischen Stationen geben Ihnen unterschiedliche Anlässe, den Ort in Ihrem eigenen Reisetempo zu erkunden.
Riefensbeek-Kamschlacken weiter erkunden
Für weitere Unterkunftsmöglichkeiten in der übergeordneten Ortsbezeichnung können Sie Riefensbeek-Kamschlacken entdecken.
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