Rorichum entdecken: Warftdorf, Glockenturm und Kanurundkurs
Rorichum ist ein kleines Warftdorf am Ostufer der unteren Ems und liegt etwa einen Kilometer südöstlich von Oldersum. Gerade diese Verbindung aus dörflichem Ort, Wasserlandschaft und greifbarem kirchlichem Erbe macht den Platz interessant für unterschiedliche Reisepläne. Sie können hier kulturelle Details mit einer aktiven Tour auf dem Wasser oder mit dem Fahrrad verbinden, ohne dass der Ort auf eine einzige Art des Erlebens festgelegt ist. Für eine kurze Auszeit ebenso wie für einen Ausflug bietet Rorichum damit Anknüpfungspunkte für Reisende, die Landschaft beobachten, regionale Geschichte kennenlernen oder Bewegung in den Tag bringen möchten. Die Lage südöstlich von Oldersum bleibt dabei ein eigener Orientierungspunkt für die Ortsplanung, während die Wasseraktivitäten direkt mit Rorichum verbunden sind.
Glockenturm und kirchliche Geschichte
Der Glockenturm in Rorichum gilt gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG als Einzeldenkmal. Zur Kirche von Rorichum gehören zwei Glocken; eine davon stammt aus dem Jahr 1497 und wurde von Gerhard von Wou van Campen gegossen. Der konkrete Name des Gießers und das genaue Jahr verleihen dem kirchlichen Erbe eine besondere historische Kontur, ohne dass Sie sich mit allgemein gehaltenen Ortsbildern begnügen müssen. Wer bei einer Reise neben Natur und Aktivität auch Kultur berücksichtigen möchte, kann diesen konkreten Teil Rorichums in seine Planung einbeziehen.
Kanu- und Fahrradwanderung in Rorichum
Für den aktiven Teil des Aufenthalts steht die Paddel-und-Pedalstation Rorichum im Mittelpunkt. Sie lädt zu einer Kombination aus Kanu- und Fahrradwanderung ein; dort können jederzeit Boote und Fahrräder ausgeliehen werden. Damit lassen sich zwei Bewegungsformen in einer Ausflugsidee zusammenführen. Die Station ist besonders interessant für Reisende, die Wasser und Radfahren miteinander verbinden möchten und dabei zwischen unterschiedlichen Formen der Fortbewegung wechseln wollen.
Gewässerkarten für die Ausflugsplanung
An der Paddel-und-Pedalstation Rorichum sind Gewässerkarten mit Angaben zu Schleusungszeiten, Gezeiten, Brücken und Anlegestellen erhältlich. Schleusungszeiten und Gezeiten betreffen den zeitlichen Verlauf, Brücken und Anlegestellen dagegen die Orientierung entlang des Gewässers. Brücken und Anlegestellen bilden dabei feste Punkte entlang der Wasserstrecke.
Kanurundkurs durch Kulturlandschaften
Eine eigene Option ist der Kanurundkurs Moormerland–Rorichum über Fehntjer und Rorichumer Tief. Der Kurs ist tidefrei, 18,2 km lang und dauert etwa viereinhalb Stunden. Bei 18,2 Kilometern sollte die Runde als mehrstündiger Ausflug im Tagesablauf geplant werden; die Dauer von etwa viereinhalb Stunden bleibt dabei ein Richtwert. Der Rundkurs führt über weite Strecken durch unberührte und teilweise geschützte Kulturlandschaften. Auf der Wasserroute treffen tidefreier Verlauf und teilweise geschützte Kulturlandschaften aufeinander. Für Ihre Planung entsteht so ein deutliches Bild vom Umfang eines mehrstündigen Wassererlebnisses; die Streckenangaben helfen Ihnen, diesen Kanuausflug in die eigene Reiseplanung einzuordnen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Moormerland.
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