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Uchte: Kunst im Ortsbild und Radtour am Großen Uchter Moor

Unterkünfte in Unterkünfte in Uchte

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Uchte verbindet Kunst im öffentlichen Raum mit einem klar benannten Radthema: Der ausgeschilderte Rundweg „Rund um das Große Uchter Moor“ führt von Uchte aus durch die Randbereiche des Großen Moores. Auch die Skulpturen vor Rathaus und Bürgerhaus sowie die 1821 eingeweihte Kirche bieten konkrete Anknüpfungspunkte, wenn Sie sich für Ortskultur interessieren. So können Sie vor der Suche nach einer Unterkunft abwägen, ob Sie Uchte wegen seiner Kulturbezüge, zum Radfahren oder aus beiden Gründen in Betracht ziehen.

File:Moorbahn Uchte .jpg File:Moorbahn Uchte .jpg Foto: Mittelweser via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kunst und Ortsgeschichte in Uchte

Vor dem Rathaus steht die Skulptur „Das Gespräch“ von Emil Mrowetz. Eine weitere Skulptur, „Der Spielmann“, steht seit 2013 vor dem Bürgerhaus. Die beiden Werke bringen Kunst an unterschiedliche öffentliche Gebäude und lassen sich über ihre Namen und Standorte unterscheiden. Die Kirche Uchte setzt dazu einen historischen Akzent: Sie wurde 1821 eingeweiht. Zusammen ergeben sich drei konkrete Ortsmotive, an denen sich ein Interesse an Kunst und Geschichte festmachen lässt – ohne dass dafür ein bestimmter Baustil oder eine weitergehende Deutung vorausgesetzt wird.

Mit dem Rad durch die Moor-Randbereiche

Der ausgeschilderte Radrundweg „Rund um das Große Uchter Moor“ führt von Uchte aus durch die Randbereiche des Großen Moores. Zurück nach Uchte geht es über den Radwanderweg auf der ehemaligen Trasse der Mindener Kreisbahn. Damit sind zwei unterschiedliche Bezüge der Route benannt: die Moor-Randbereiche auf dem Weg von Uchte und der frühere Bahntrassenverlauf auf der Rückfahrt. Wenn Sie Ihre Reise nach einem konkreten Radthema ausrichten möchten, bietet diese Wegführung dafür einen klaren Anhaltspunkt.

Für die Reiseplanung lässt sich Uchte damit anhand zweier unterschiedlicher Interessen betrachten: Die Skulpturen und die Einweihung der Kirche geben dem Ort einen kulturellen Bezug, während der ausgeschilderte Rundweg das Radfahren mit dem Großen Uchter Moor verbindet. Welche dieser Seiten für Sie den Ausschlag gibt, kann auch Ihre Entscheidung beeinflussen, ob Uchte zu Ihrer Reiseplanung passt.

Weitere Kultur- und Ausflugsthemen im Reiseziel Nienburg

Im Reiseziel Nienburg bietet das Museum Nienburg einen eigenen kulturhistorischen Schwerpunkt. In drei historischen Gebäuden zeigt es die Entwicklung des Mittelweserraums von der Anwesenheit der ersten Menschen bis zur Gegenwart. Hauptgebäude ist der Fresenhof, ein Burgmannshof aus dem 16. Jahrhundert. Zum Museum gehören außerdem das Spargelmuseum, der Biedermeiergarten und ein Lapidarium; die klassizistische Villa gibt vertiefende Einblicke in das 19. Jahrhundert. Die Altstadt von Nienburg verbindet Fachwerkfassaden, Weserrenaissance-Fassaden und Ziegelmauerwerk und gehört zu einer historischen Stadt mit 1.000-jähriger Geschichte.

Auch Radreisende finden im Reiseziel Nienburg eine weitere benannte Option: Eine 23,6 Kilometer lange Rundtour auf dem Weser-Radweg verläuft zwischen Landesbergen und Stolzenau. Prüfen Sie vor der Fahrt die Routenbedingungen. Diese Strecke ist damit als eigene regionale Tour beschrieben; der Uchter Rundweg führt dagegen durch die Randbereiche des Großen Uchter Moores und auf der ehemaligen Mindener Kreisbahntrasse zurück nach Uchte.

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Weitere historische Ziele verteilen sich auf unterschiedliche Orte im Reiseziel Nienburg. Das Kloster Schinna ist im Ortsteil Schinna der Gemeinde Stolzenau ein Baudenkmal von überregionaler Bedeutung. Das Kloster Loccum ist ein 1163 erbautes Ordenshaus. In Bücken besitzt die Stiftskirche St. Maternian et St. Nicolai bedeutende Kunstschätze, darunter ein Triumphkreuz aus dem Jahr 1230 und reich bebilderte Glasfenster aus dem 13. Jahrhundert. Diese Beispiele setzen eigene Schwerpunkte neben den Kunstwerken und der Kirche in Uchte.

In Estorf bewahrt das historische Scheunenviertel Im Schünebusch neun traditionelle Scheunen. Dort beherbergen die Scheunen ein Heimatmuseum mit Ausstellungen zu landwirtschaftlichen Geräten, bäuerlicher Wohnkultur, einer Backstube und der Dorfgeschichte. In der Radler-Scheune können Gruppen nach Voranmeldung ein uriges Nachtlager aufschlagen. Für Familien mit kleinen Kindern kann außerdem der Dinosaurier-Park Münchehagen in Rehburg-Loccum interessant sein: Zu sehen sind dort mehr als 300 Dinosaurier-Trittsiegel, die von einer Zeit vor etwa 140 Millionen Jahren zeugen. Zu den Mitmach-Aktivitäten insbesondere für kleine Kinder gehört die Ausgrabung eines 25 Meter langen Skeletts.

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Landesbergen, Husum, Raddestorf, Rehburg-Loccum, Haßbergen, Eystrup, Marklohe, Linsburg.

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