Großburgwedel zwischen Kirchturm, Kultur und Radwegen
File:2020-01-25 Großburgwedel Pestalozzi-Stiftung Scheune Gedenktafel.jpg
Foto: Tim Rademacher via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Großburgwedel verbindet mittelalterliche Kirchen- und Ortsgeschichte mit Fachwerk, städtischen Kulturveranstaltungen und Radwegen. Im Mittelpunkt stehen die St.-Petri-Kirche, die Heimatstube und der Amtshof. Für Ausflüge mit dem Fahrrad bietet der Amtspark ein konkretes Ziel. Über Großburgwedel hinaus reicht der Blick zu Museen, einem Aussichtspunkt, historischen Stätten, Hügeln und einem Park im weiteren regionalen Umfeld.
St.-Petri-Kirche: mittelalterliche Spuren und ein hoher Turm
Die St.-Petri-Kirche in Großburgwedel ist eine mittelalterliche Kirche; ihre Ursprünge reichen bis etwa 1200 zurück. Zur Ausstattung gehört ein Sandsteintaufbecken aus der Zeit um 1200. Der Turm ist rund 60 Meter hoch und misst insgesamt 61 Meter. Davon entfallen 41 Meter auf den schlanken Turmhelm. Um 1490 wurde der Turm als Glocken-, Wehr- und Wachturm erbaut. Für Kulturinteressierte liegen an diesem Bauwerk damit sowohl frühe Kirchenzeugnisse als auch die spätere Geschichte des Turms dicht beieinander.
Heimatstube und Amtshof: Museum und Kulturveranstaltungen
Die Heimatstube Großburgwedel ist in einem Fachwerkhaus aus dem Jahr 1828 untergebracht und verbindet historische Architektur mit musealer Nutzung. Sie bietet individuelle Führungen an, möglichst für Gruppen ab 10 Personen. Die Gruppengröße gehört bei einer solchen Führung direkt zur Ausflugsplanung. Im Amtshof finden unter der Regie der Stadtverwaltung regelmäßig Konzerte, Lesungen und Vorträge statt. Der Amtshof setzt mit diesen Formaten einen anderen kulturellen Akzent als die museale Nutzung der Heimatstube. So stehen historische Räume und ein städtisch geprägtes Veranstaltungsprogramm als unterschiedliche kulturelle Anlaufpunkte nebeneinander.
Bahnanschluss und Fahrradausflug zum Amtspark
Die Stadt Burgwedel ist über den Bahnhof in der Ortschaft Großburgwedel an die Strecke Hannover–Celle–Hamburg angeschlossen. Für die Anreise mit der Bahn ist damit eine konkrete Verbindung zwischen Großburgwedel und dieser Strecke festgehalten. Der Amtspark mit Drachenspielplatz in Großburgwedel ist mit dem Fahrrad über den Radfernweg Hannover–Lüneburg, den Radweg entlang der L 381 und das örtliche Radwegenetz erreichbar. Der Amtspark ist dadurch ein konkretes Ziel für einen Fahrradausflug, und der Drachenspielplatz gehört zu seiner Ausstattung. Bahnanschluss und Radwege stehen damit für zwei unterschiedliche Formen, Großburgwedel in die Reiseplanung einzubeziehen.
Regionale Ziele zwischen Museum, Aussichtspunkt und Park
Im weiteren regionalen Umfeld von Großburgwedel befinden sich das Historische Museum am Hohen Ufer und das Kestner-Museum Hannover; beide sind Museen. Ebenfalls dort liegt der Hermesturm, ein Aussichtspunkt. Oensingsen und Wellingsen sind historische Stätten. In der Umgebung von Großburgwedel liegen außerdem Lahberg und Witremberg, jeweils ein Hügel. Der Maschpark liegt im weiteren regionalen Umfeld und ist ein Park. Für Kulturinteressierte stehen damit Museen und historische Stätten neben weiteren regionalen Zielen wie dem Hermesturm, den beiden Hügeln und dem Maschpark.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Burgwedel.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com