Freetz entdecken – Natur, Dorfkultur und Spuren der Vergangenheit
Unterkünfte in Unterkünfte in Freetz
Freetz verbindet ländliche Landschaft, lebendige Dorfsitten und Spuren, die weit in die Vergangenheit zurückreichen. Dadurch entsteht ein vielseitiges Ortsbild für alle, die Naturerlebnisse mit kulturgeschichtlicher Neugier verbinden möchten.
Zwischen Wiesen, Feldern und Wäldern
Freetz und Lengenbostel sind von Wiesen, Weiden und Feldern umgeben. Im Norden grenzen der Thörenwald und das Vierdener Holz an die Gemeinde. Ausgeschilderte Rad- und Wanderwege führen durch die Natur rund um Freetz und Lengenbostel. Offene Flächen, Waldränder und Wege prägen damit den Rahmen für eine Erkundung der Umgebung zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Die Beschilderung setzt dabei einen klaren Rahmen: Zu Fuß und mit dem Fahrrad lässt sich dieselbe Umgebung in unterschiedlichem Tempo erkunden, während offene Flächen und Gehölze den Landschaftseindruck wechseln.
Aktivitäten und Dorfleben
Freetz gehört zur Samtgemeinde Sittensen. In der Samtgemeinde sind Wandern, Radfahren und Golfen möglich; auf der Oste ist Paddeln möglich. Auf der Oste ergänzt das Paddeln die Angebote an Land um eine Aktivität auf dem Wasser. Im Ort gibt es außerdem einen von der Dorfgemeinschaft gepflegten Spielplatz, der Kindern und Einwohnern als Treffpunkt dient. Für Familien und andere Reisende zeigt sich der Ort damit nicht nur über seine Landschaft, sondern auch über einen konkreten Platz des gemeinschaftlichen Alltags.
Bräuche und örtliche Geschichte
Zu den in Freetz und Lengenbostel lebendigen Dorfsitten gehören das Osterfeuer, das Eierschnorren und der Bau eines Erntewagens. Diese Bräuche geben dem Dorfleben eigene wiederkehrende Formen. Der Ortsname Freetz ist für das Jahr 1263 als „Tho dem Fredesloh“ überliefert. Die historische Schreibweise unterscheidet sich deutlich vom heutigen Namen Freetz.
Archäologische Spuren bei Freetz
Am westlichen Ende des heutigen Ortes Freetz wurden beim Abbau von Füllboden mehr als zwanzig Herdgruben festgestellt. Ihr Ursprung wird auf etwa 2000 v. Chr. in der Jungsteinzeit geschätzt. Südlich des Ortes wurden am Flurnamen „lütten Freetz“ vorgeschichtliche Steinsetzungen und Herdgruben gefunden; sie lassen vermuten, dass dort frühe Siedler lebten. Bei Blöcken nordwestlich von Freetz ist ein Urnengräberfeld bekannt.
Glimmerton, Ziegelei und ein Zahnwal
Ein Glimmertonlager lieferte der Freetzer Ziegelei von 1893 bis 1967 den Rohstoff. Im Glimmerton von Freetz wurde in den 1980er-Jahren ein etwa zwei Meter langer Zahnwal entdeckt, der als Eurhinodelphis longirostris bestimmt wurde. Im Bachmann-Museum Bremervörde befindet sich ein Walgehörknochen aus der Tongrube Freetz, der auf 11–13 Millionen Jahre vor heute datiert wird. Die Ziegelei nutzte das Lager von 1893 bis 1967; der Zahnwal wurde erst in den 1980er-Jahren entdeckt.
Unterkunft nach eigenen Interessen auswählen
Für die Wahl einer Unterkunft in Freetz lassen sich diese Schwerpunkte gut als persönliche Orientierung nutzen: Der Aufenthalt kann sich an Rad- und Wanderwegen, an den Dorfsitten oder an Ortsgeschichte, Archäologie und Erdgeschichte ausrichten. Wer die regionale Umgebung einbeziehen möchte, kann auch Lengenbostel ansehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lengenbostel.