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Unterkünfte in Unterkünfte in Mittelnkirchen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Mittelnkirchen treffen die markante Hogendiekbrücke und ein vielschichtiges Dorf- und Kirchenbild aufeinander. Die Brücke verbindet den Ort mit Steinkirchen; zugleich sind Mittelnkirchen Ort und Mittelnkirchen Hohenfelde historische Deichhufendörfer, wie sie für das Alte Land typisch sind. St. Bartholomäus ergänzt dieses Bild mit ihrer besonderen Lage auf einer Wurt und einer Bau- und Ausstattungsgeschichte, die mehrere Jahrhunderte umfasst. Spätgotische Kreuzigungsdarstellungen gehören zur Ausstattung der Kirche.

File:Mittelkirchen church east.jpg File:Mittelkirchen church east.jpg Foto: Morn the Gorn via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Die Hogendiekbrücke zwischen Mittelnkirchen und Steinkirchen

Die Hogendiekbrücke ist eine feststehende Holzbrücke für Fußgänger und Radfahrer. Sie verbindet Mittelnkirchen mit Steinkirchen und setzt damit einen konkreten Akzent zwischen den beiden Orten. Ihr Vorbild waren alte holländische Zugbrücken, die auch im Alten Land ortstypisch waren. So vereint das Bauwerk eine Verbindung zwischen benachbarten Orten mit einer Gestaltung, die auf eine historische Brückenform zurückgeht.

Die Brücke wurde 1975 gebaut und ist 42 Meter lang sowie 1,5 Meter breit. Diese Maße machen ihre Dimensionen greifbar, während die feststehende Holzkonstruktion sie von ihrem historischen Vorbild, der Zugbrücke, unterscheidet. Das Verhältnis von Länge zu Breite beträgt 28 zu 1 und verdeutlicht die lang gestreckte Form.

Dorfgeschichte und der Standort von St. Bartholomäus

Mittelnkirchen Ort und Mittelnkirchen Hohenfelde sind beide historische Deichhufendörfer, wie sie für das Alte Land typisch sind. St. Bartholomäus setzt dazu einen eigenen, genau bestimmbaren Bezugspunkt: Die Kirche liegt östlich der Lühe, inmitten eines alten Friedhofs und auf einer Wurt, die von einem Graben umgeben ist.

Die Wurt ist aufgeschüttet und schützt vor Hochwasser und Sturmfluten.

Ein Kanzelaltar vereint Kanzel und Altar in einem Ausstattungsstück. Die Kirche hat eine Backsteinfassade; ursprünglich wurde sie aus Holz und Feldsteinen erbaut. Zu ihren Ausstattungsdetails zählen spätgotische Kreuzigungsdarstellungen und ein Kanzelaltar aus den Jahren 1800/02. Die Backsteinfassade unterscheidet sich von der ursprünglichen Bauweise aus Holz und Feldsteinen; der Kanzelaltar von 1800/02 und die spätgotischen Kreuzigungsdarstellungen markieren verschiedene zeitliche Bezugspunkte.

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Orgelgeschichte und weitere historische Bezüge

Die Orgel von St. Bartholomäus wurde Ende des 17. Jahrhunderts von Orgelbauer Arp Schnitger von einem einmanualigen auf ein zweimanualiges Instrument umgebaut. Mitte des 18. Jahrhunderts erweiterte Matthias Schreiber die Orgel. Ein Manual bezeichnet die Klaviatur einer Orgel; der Umbau von einem auf zwei Manuale veränderte somit die Spielanlage. Schreibers Erweiterung Mitte des 18. Jahrhunderts erfolgte vor dem Kanzelaltar von 1800/02.

Auch die Mohr'sche Pforte gehört zu den mit Mittelnkirchen verbundenen historischen Orten und ist als Ort Nr. 17 benannt.

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