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Vechta: Zitadelle, Gärten und Wege

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Vechta verbindet sichtbare Spuren seiner früheren Zitadelle mit Gärten, einem Museum zum Mitmachen und Wegen für Wandernde und Radfahrende. Der Zitadellenpark und das Castrum Vechtense geben dem Ort einen deutlichen historischen Schwerpunkt. Gut Füchtel und Gut Welpe ergänzen ihn um Wandern und Golf. Wer den Blick auf weitere Touren ausdehnen möchte, findet auch im Landkreis Vechta ein größeres Wander- und Radwegenetz.

File:St Georg Vechta Innen Fastenzeit.jpeg File:St Georg Vechta Innen Fastenzeit.jpeg Foto: Dominic Dreier via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Zitadellenpark und Festungsgeschichte

Das frei zugängliche Freigelände des Zitadellenparks umfasst mehrere Gärten, darunter einen Rosengarten mit offenem barockem Pavillon. Der Park ist eine Teilrekonstruktion der früheren Festung: Die Friedrich-Christian-Bastion ist vollständig rekonstruiert, die Maximilian-Bastion zur Hälfte. Zitadellenpark und Zitadellenplatz vor dem Zeughaus umfassen zusammen 22 Hektar. Gärten, Bastionen und Platz vermitteln verschiedene Aspekte des früheren Festungsareals. Im historischen Zeughaus der Zitadelle ist das Museum Vechta untergebracht.

Museum, Castrum und Kaponier

Im Zentrum für experimentelles Mittelalter können Besucher selbst aktiv werden und Exponate anfassen. Einen anderen Zugang zur Geschichte bietet das Castrum Vechtense im Zitadellenpark: Die mittelalterliche Drei-Insel-Burganlage stammt aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Zu ihr gehört ein dreistöckiger Burgturm in mittelalterlicher Holzbauweise. In seinem Inneren werden das mittelalterliche Leben und die Nutzung des Turms als Wohn- und Wirtschaftsraum sowie zur Verteidigung vermittelt. Neben dem Zeughaus ist das Kaponier das einzige weitere noch erhaltene Festungsgebäude der einstigen Zitadelle. Wenn Sie sich für Baugeschichte interessieren, können Sie hier Burganlage, Turm und erhaltenes Festungsgebäude als unterschiedliche historische Zeugnisse betrachten; im Museum steht das eigene Ausprobieren im Mittelpunkt.

Wege und Aktivitäten in Vechta

Auch außerhalb der Festungsanlagen gibt es verschiedene Anknüpfungspunkte für aktive Tage. Gut Füchtel ist eine im 14. Jahrhundert erbaute ehemalige Wasserburg und liegt am Wanderweg „Pickerweg“. Gut ausgebaute Wege führen durch die schöne Landschaft und eignen sich für Ausflügler, Radfahrer und Wanderer. Auf Gut Welpe im gleichnamigen Welper Wald in Vechta befindet sich ein gut ausgebauter 18-Loch-Golfplatz. Für eine weitere Runde in der Stadt ist der ausgeschilderte Hochzeitsweg eine konkrete Option: Der 5,2 Kilometer lange Rundweg führt durch den Zitadellenpark und den Hochzeitswald sowie entlang des Moorbachs. So lassen sich historische Orte und unterschiedliche Bewegungsangebote als verschiedene Schwerpunkte der Reiseplanung betrachten.

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Touren im Landkreis Vechta

Im Landkreis Vechta gibt es 31 Wanderrouten durch Auen- und Moorlandschaften, Wälder und Höhenzüge sowie zu historischen Sehenswürdigkeiten und Naturdenkmalen. Die Routen sind nach den Qualitätskriterien des Deutschen Wanderverbands markiert und einheitlich beschildert. Für Radfahrende umfasst das Netz etwa 870 Kilometer; hinzu kommen 16 thematische Radrouten, darunter „Adelssitze erleben“ und „Kunst, Kultur und Natur“. Diese Angaben beziehen sich auf den Landkreis Vechta und erweitern den Blick über die Anlagen und Wege in der Stadt hinaus. Da sich Routenauswahl und Beschilderung ändern können, lohnt es sich, vor einer Tour die aktuellen Routenangaben zu prüfen.

Weitere Reiseziele entdecken: Bakum, Lohne (Oldenburg), Damme, Visbek, Holdorf, Goldenstedt, Neuenkirchen-Vörden, Dinklage.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vechta.

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