Ochtersum wurde erstmals 1411 namentlich erwähnt. Die frühe namentliche Erwähnung ist ein konkreter Anknüpfungspunkt für Besucher, die sich für Ortsgeschichte interessieren.
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Kultur
Der jährliche Höhepunkt in Ochtersum ist das Erntefest auf Hof Heyken mit einem Ernteumzug.
Die St.-Materniani-Kirche wurde um 1270 auf einer Warft am Rand des Geestrückens errichtet. Sie ist eine einschiffige Backsteinkirche auf einem Sockel aus Granitblöcken.
Der erhaltene Mühlenkörper der Ochtersumer Mühle ist unter Urlaubsgästen vor Ort als „Leuchtturm“ oder „Lupo's Turm“ bekannt.
Die Kirche wird als tagsüber zuverlässig geöffnet beschrieben.
Die in Ochtersum gefundenen Flintspitzen, Geweihgeräte und Feuersteinschaber werden damit in Verbindung gebracht, dass Rentierjäger nahe dem heutigen Eversmeer lebten.
Geografische Einordnung
Holtriem liegt etwa 15 Autominuten von der ostfriesischen Nordseeküste entfernt und ungefähr zwischen Norden, Aurich und Esens.
Holtriem ist größtenteils Teil der ostfriesischen Geest; in seinem südlichen Abschnitt gibt es Moorgebiete.
Natur und Wege
In Ochtersum stehen der Holtriemer Wanderweg und weitere landschaftlich reizvolle Routen zum Wandern zur Verfügung. Das ist ein konkreter Anknüpfungspunkt für Reisende, die in Ochtersum zu Fuß unterwegs sein möchten.
Ochtersum wird mit ruhiger Umgebung und natürlicher Schönheit beschrieben.