Stedesdorf: Hotels und Unterkünfte
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Die St.-Aegidien-Kirche war der Sitz einer mittelalterlichen Sendkirche mit Zuständigkeit über elf Kirchen. Für Besucher mit Interesse an mittelalterlicher Kirchengeschichte ist sie damit ein konkreter kultureller Bezugspunkt.
Kultur
Im Jahr 1420 übte Stedesdorf das Sendrecht über den größten Sendkirchenbezirk im nördlichen Erzbistum Bremen aus.
Während der Häuptlingszeit bildeten Stedesdorf, Thunum und Dunum eine Herrschaft im Harlingerland.
In der St.-Aegidien-Kirche befindet sich ein Taufbecken des frühen 13. Jahrhunderts aus Baumberger Sandstein.
Der westliche Teil der Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert. Der Renaissance-Flügelaltar datiert auf das Jahr 1613.
Die frühbarocke sechseckige Kanzel ist auf 1635 datiert.
Die Orgel wurde 1696 von Valentin Ulrich Grotian gebaut.
Der ursprüngliche Grundrisstyp der St.-Aegidien-Kirche ist in Ostfriesland einzigartig.
Der östliche Teil und der Chor wurden im 15. Jahrhundert ergänzt.
Der Glockenturm wurde 1695 ergänzt.
Aktivitäten
Auf dem Dorfplatz von Stedesdorf gibt es einen Bouleplatz.
Die örtlichen Bewohner verwalten die Spielausstattung und geben sie bei Bedarf aus.
Die Bouleplatz-Aktivität wird als Sport beschrieben, der dem Boccia ähnelt.
Die App „Grenzenlos Aktiv im Nordwesten“ bietet mehr als 500 Vorschläge für Wander-, Rad- und Reittouren.
Nach dem Verlassen der Siedlung führt eine Wanderroute in Richtung Thunum.
Orientierung
Im Fahrplan der Linie 340 ist „Stedesdorf, Ort“ als Haltestelle aufgeführt.
Stedesdorf wird als Gemeinde mit großer Fläche beschrieben. Straßenunterhaltung und Entwässerung werden als bedeutende Herausforderungen dargestellt.
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