Heimbach: Kultur, Kunst und Geschichte
Unterkünfte in Unterkünfte in Heimbach
Heimbach lässt sich über seine Industriegeschichte, sakrale Kunst und Werke im Freien kennenlernen. Ein historisches Bahnhofsgebäude, ein Jugendstil-Kraftwerk und zwei Kirchen setzen unterschiedliche kulturelle Akzente. Dazu kommt der Rundweg „Kunst im Busch“, der Natur und Kunst verbindet. Welche dieser Themen Ihre Reise prägen soll, ist ein guter Ausgangspunkt für Ihre Planung und die Suche nach einem passenden Hotel.
Bahnhof und Rangerprogramm
Das Nationalpark-Tor Heimbach befindet sich im historischen Bahnhofsgebäude. Mit der RB21 erreichen Sie den Bahnhof Heimbach von Düren aus; prüfen Sie vor der Fahrt den Fahrplan. Das Tor ist außerdem Ausgangspunkt der freitags stattfindenden Rangertour „Kloster-Route“. Wenn diese Tour zu Ihren Plänen passt, beziehen Sie den Freitag in Ihre Terminplanung ein und prüfen Sie den aktuellen Termin.
Die Verbindung aus Bahnhof und Nationalpark-Tor gibt Ihrer Orientierung in Heimbach einen konkreten Anhaltspunkt. Zugleich eröffnet die Rangertour eine andere Art, den Besuch zu gestalten: Statt sich nur an Gebäuden und Ausstellungen zu orientieren, können Sie eine geführte Tour in Ihre Auswahl aufnehmen.
Industriegeschichte und Kunst im Freien
Das Jugendstil-Wasserkraftwerk Heimbach wurde 1905 in Betrieb genommen. Sein Elektrizitätswerk ist weiterhin in Betrieb. Damit treffen an diesem Ort ein historisches Jugendstilgebäude und ein bis heute laufendes Kraftwerk aufeinander. Führungen können sowohl für Gruppen als auch für Einzelpersonen vereinbart werden. Dafür ist eine vorherige Anmeldung beim Besucherdienst von RWE zwei Wochen im Voraus erforderlich.
Eine andere Perspektive bietet der Rundweg „Kunst im Busch“: Er beginnt in Heimbach, ist zwei Kilometer lang und dauert 45 Minuten. In der Umgebung von Heimbach sind sieben Skulpturen, Plastiken und Installationen des dauerhaften Kunstprojekts in der Natur zu sehen. Für Ihre Auswahl ist damit auch die Art des Erlebnisses klar umrissen: ein kurzer Rundweg mit Kunstwerken im Freien statt eines Besuchs im historischen Kraftwerk. Die beiden Angebote setzen unterschiedliche Schwerpunkte, ohne dass Sie sich auf nur eines festlegen müssen.
Kirchen und besondere Kunstwerke
Die Kirche St. Clemens wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts im Barockstil erbaut. Sehenswert sind der Hochaltar mit seinem doppelstöckigen Tabernakel und die prächtig verzierte Kanzel. Die Kirche St. Salvator stammt aus dem Jahr 1981. In ihrem großen Antwerpener Schnitzelaltar befindet sich die Pietà der „Schmerzhaften Mutter“, die als Pilgerziel gilt.
Die beiden Kirchen bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Besuch: In St. Clemens stehen Barockstil und die Ausstattung des Kirchenraums im Mittelpunkt; bei St. Salvator richtet sich der Blick auf die Pietà und ihre Bedeutung als Pilgerziel. Wenn Sie sich für Sakralbauten interessieren, helfen diese Details dabei, die Kirchen nicht als austauschbare Stationen zu betrachten, sondern gezielt nach dem Thema auszuwählen, das Sie besonders anspricht.
Weitere Ziele im übergeordneten Reiseziel Düren
Im übergeordneten Reiseziel Düren kommen weitere, eigenständige Themenorte hinzu. Der 36 Meter hohe Indemann steht auf der Goltsteinkuppe, der mit knapp 150 Metern höchsten Erhebung der Gemeinde Inden. Von Aussichtsplattformen eröffnen sich Einblicke in die Landschaft des Tagebaus Inden; auch der ausgestreckte Arm der Skulptur ist begehbar. In Jülich bietet der Brückenkopf-Park Spiel- und Sportangebote, einen Zoo sowie kulturelle Veranstaltungen für die ganze Familie. Prüfen Sie für einen konkreten Besuch die aktuellen Veranstaltungstermine.
Auch die Kulturziele in Düren und Jülich setzen unterschiedliche Akzente. Schloss Burgau in Düren wurde 1944 zerstört, war bis 1975 eine Ruine und ist seit 1998 wiederhergestellt; heute gilt es wieder als Schmuckstück der Stadt. Die nahezu vollständig erhaltene und restaurierte Zitadelle Jülich ist eine Festung mit herzoglichem Schloss im Stil der italienischen Hochrenaissance. Ihre Wälle, Bastionen und Kasematten können auf eigene Faust oder im Rahmen einer Führung erkundet werden. Informieren Sie sich vorab über die aktuellen Öffnungsregelungen.
Das Papiermuseum Düren stellt in seiner Dauerausstellung die Facetten des Papiers sowie Stadt-, Industrie- und Kulturgeschichte und traditionelle wie moderne Papierherstellung in den Mittelpunkt. Blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher können dort einen selbstständigen Basisrundgang nutzen; außerdem gibt es Informationsangebote und zahlreiche haptisch erfahrbare Angebote. Das Leopold-Hoesch-Museum Düren setzt einen anderen Schwerpunkt: Seine Sammlung umfasst Gemälde der klassischen Moderne und richtet sich auch auf die Nachkriegsmoderne und aktuelle Kunst aus. Diese eigenständigen Ziele erweitern den Blick auf das übergeordnete Reiseziel Düren, ohne mit den Sehenswürdigkeiten in Heimbach gleichzusetzen zu sein.
Ein Hotel passend zu Ihren Interessen finden
Bei der Suche nach einem Hotel in Heimbach können Sie zuerst überlegen, welche Themen für Ihre Reise ausschlaggebend sind: das Jugendstil-Wasserkraftwerk, die Kirchen und ihre Kunstwerke oder der Rundweg „Kunst im Busch“. Wenn Sie auch Ziele im übergeordneten Reiseziel Düren berücksichtigen möchten, können Sie diese als eigene Interessen in die Planung einbeziehen. So wird die Wahl des Reiseziels von den Erlebnissen geleitet, die Sie tatsächlich suchen.
Weitere Reiseziele entdecken
Weitere Reiseziele entdecken: Hergarten, Hausen. Unterkünfte in weiteren Orten: Inden, Aldenhoven, Merzenich, Titz, Jülich, Langerwehe.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Düren.