Hemer entdecken
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In Hemer liegen eindrucksvolle Karstlandschaft, ein Geopfad mit thematischen Stationen und die Heinrichshöhle im Mittelpunkt ganz unterschiedlicher Entdeckungen. Das Felsenmeer erschließen Sie auf einem kostenfreien Rundweg mit Aussichtsplattformen und Panoramabrücken. Wer lieber einer Route mit Stationen folgt, findet im GeoPfad „Sundwiger Schätze“ eine weitere Möglichkeit, den Ort zu erkunden. Die Höhle wiederum verbindet einen Besuch mit Einblicken in ihre Geschichte und mit geführten Angeboten.
Karstlandschaft und Wege im Felsenmeer
Das Felsenmeer Hemer ist eine Karstlandschaft. Ein Rundweg führt durch das Gebiet und bietet Aussichtsplattformen sowie Panoramabrücken. Der Besuch ist kostenfrei. Seit 1968 steht das Felsenmeer unter Naturschutz; außerdem ist es Bestandteil des europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000. Damit gehören Landschaftserlebnis und Schutzstatus gleichermaßen zur Orientierung vor Ort.
Für den Weg ist wichtig, die unterschiedlichen Wegbedingungen im Blick zu behalten: Der Höhlenpfad des GeoPfads „Sundwiger Schätze“ ist schmal und uneben und nur für Fußgänger geeignet. Als barrierefreie Alternative verläuft darunter die Anliegerstraße beziehungsweise der Radweg. Prüfen Sie vor dem Besuch die örtlichen Bedingungen, insbesondere wenn Sie auf eine barrierefreie Strecke angewiesen sind.
GeoPfad „Sundwiger Schätze“: Stationen und Orientierung
Der GeoPfad ist 2,6 Kilometer lang und umfasst 18 Stationen. Infotafeln gibt es entlang der Strecke nicht; die Informationen zu den Stationen stehen online auf der Seite des GeoParks Ruhrgebiet. So können Sie die Inhalte vorab oder während der Erkundung online aufrufen. Die Nordwest-Route umfasst die Stationen 1 bis 12, die Südost-Route die Stationen 13 bis 18. Beide Routen sind jeweils rund 1,3 Kilometer lang, Hin- und Rückweg zusammengerechnet.
Der Einstiegspunkt ist der Parkplatz Heinrichshöhle, In den Weiden 29, 58675 Hemer. Die Bushaltestelle Sundwig Meise liegt 50 Meter entfernt. Wenn Sie mit dem Bus anreisen möchten, prüfen Sie die Fahrpläne vor der Fahrt.
Heinrichshöhle: Führung und Geschichte
Die Heinrichshöhle wurde von 1903 bis 1905 für Besucher erschlossen. Initiator war Heinrich Meise, der damalige Gastwirt in Sundwig. Heute gehört die Höhle zu den Orten, die Sie im Rahmen einer Führung kennenlernen können: Die Normalführung dauert etwa 40 Minuten. Daneben werden spezielle Themenführungen, pädagogische Programme und Führungen für Kinder angeboten. Informieren Sie sich vor dem Besuch über die aktuellen Besuchsmöglichkeiten.
Im Vergleich zum GeoPfad steht bei der Höhle nicht die Länge einer Strecke, sondern ein geführter Besuch mit ungefähr 40 Minuten Dauer im Vordergrund. Die unterschiedlichen Formate setzen außerdem verschiedene Schwerpunkte: draußen Stationen entlang des Geopfads, in der Höhle die Führung und ihre jeweiligen Themen.
Hemeraner Herbsttage und Felsenmeer-Museum
Die Geschichte der Hemeraner Herbsttage reicht bis 1972 zurück. Die Stadt Hemer zählt das Fest zu den beliebtesten Stadtfesten der Region. Zu den wiederkehrenden Elementen gehören mehr als 250 Aussteller aus Kunsthandwerk und Imbissbetrieben, ein Automarkt und eine Herbstkirmes. Die genannten Attraktionen finden samstags und sonntags auf einem Veranstaltungsgelände von weit mehr als einem Kilometer statt. Das konkrete Programm kann von Ausgabe zu Ausgabe variieren; prüfen Sie daher vorab die Termine und Programminformationen.
Auch das Felsenmeer-Museum bietet eine eigene Form der Besichtigung. Es wird vom Bürger- und Heimatverein Hemer getragen. Gruppenführungen können telefonisch vereinbart werden, auch außerhalb der Öffnungszeiten. Ein Besuch in dieser Form ist also an eine vorherige Absprache gebunden.
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