Alken entdecken: Schifffahrt und Geschichte
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Alken verbindet Flussschifffahrt mit einer Ortsgeschichte, die von keltisch-römischen Ursprüngen bis zu mittelalterlichen Bauzeugnissen reicht. Am KD-Anlegesteg wird die Schifffahrt zum konkreten Orientierungspunkt; Burg Thurant, die Alte St. Michaelskirche und Reste der Stadtbefestigung erschließen weitere Zeitschichten. Wenn Sie eine Unterkunft auswählen, können Sie überlegen, ob Sie Ihren Aufenthalt eher an einer Schifffahrt, einer vereinbarten Ortsführung oder an den historischen Bau- und Kirchenzeugnissen ausrichten möchten.
Schifffahrt und Anlegemöglichkeiten
Alken verfügt über einen Anlegesteg der Köln-Düsseldorfer Flussschifffahrtslinie (KD). Fahrkarten werden neben der Anlegestelle verkauft. Auch das Fahrgastschiff MS Goldstück hat seinen Liegeplatz in Alken; vor der Reise empfiehlt sich eine Rückfrage beim Betreiber. Wenn eine KD-Fahrt Teil Ihres Aufenthalts sein soll, prüfen Sie den Fahrplan für den gewünschten Tag.
In Alken gibt es außerdem Anlegemöglichkeiten für Sport- und Segelboote. Wer mit einem dieser Bootstypen unterwegs ist, kann die örtlichen Möglichkeiten in die Reiseplanung einbeziehen. So finden sowohl Fahrgäste der KD als auch Reisende mit Sport- oder Segelboot einen konkreten Anhaltspunkt für ihre Planung.
Ortsführungen und Weinprobe
Fachkundig geführte Ortsführungen werden täglich angeboten und dauern etwa eine bis eineinhalb Stunden; Termine sind nach Vereinbarung möglich. Stimmen Sie Ihren Wunschtermin vorher ab und bestätigen Sie die aktuelle Verfügbarkeit. Eine Weinprobe zu Alkener Weinen wird nach rechtzeitiger Voranmeldung angeboten; fragen Sie vor einem Besuch ebenfalls nach der gegenwärtigen Verfügbarkeit. In der Planung unterscheiden sich die beiden Angebote vor allem durch ihren Vorlauf: Bei der Führung zählt die Terminabsprache, bei der Weinprobe die rechtzeitige Anmeldung.
Spuren aus verschiedenen Jahrhunderten
Die Ursprünge Alkens reichen bis in die Kelten- und Römerzeit zurück. Burg Thurant ergänzt diese frühe Ortsgeschichte um eine weitere historische Ebene: Ihre Geschichte reicht bis ins 12. Jahrhundert, und Teile der Anlage wurden auf alten Fundamenten aus der Römerzeit errichtet. An der Burg treffen damit zwei unterschiedliche Zeitbezüge zusammen: römische Fundamente und eine mittelalterliche Burg.
Die Alte St. Michaelskirche wird erstmals in einer Urkunde von 1015 erwähnt. In der Kirche sind außerdem Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert erhalten. Die frühe urkundliche Erwähnung und die späteren Fresken bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Besuch mit Interesse an Geschichte und Kirchenkunst.
Stadtbefestigung im Ortsbild
Auch Teile der um 1400 datierten Stadtbefestigung sind in Alken erhalten. Am Fallerport verlief die Verbindung zum Wehrgang früher über zwei erhaltene Fachwerkgeschosse. Der Zollturm am Moselufer ist heute ein Restaurant. Hinzu kommen Relikte eines weiteren Turms am Wiltberg-Schloss und das Wärterhaus am Ortseingang, das heute eine Galerie beherbergt. Die Beispiele unterscheiden sich deutlich: Neben erhaltenen Bauteilen und Relikten stehen Bauwerke, die heute als Restaurant oder Galerie genutzt werden.
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