Bassenheim – zwischen Kirchenkunst und Wanderwegen
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Bassenheim verbindet Ortsgeschichte mit Wegen durch eine markante Kulturlandschaft. In der Pfarrkirche St. Martin begegnen Sie einem frühgotischen Sandsteinrelief, während Baumallee, Park Bassenheim und die Wanderwege eigene Akzente setzen. So können Sie Ihren Aufenthalt danach ausrichten, ob Sie sich besonders für Geschichte und Kultur oder für Bewegung im Freien interessieren.
Kirche, Museum und Burg
Über dem linken Seitenaltar der katholischen Pfarrkirche St. Martin befindet sich das frühgotische Sandsteinrelief des Heiligen Martin, bekannt als »Bassenheimer Reiter«. Die heutige Kirche wurde 1899 bis 1900 errichtet. Das Martinus-Museum Bassenheim setzt andere Schwerpunkte: Seine Exponate befassen sich mit dem heiligen Martin, den Walpots von Bassenheim und der Familie der Freiherren von Oppenheim.
Auch die Burg Bassenheim erschließt ein Stück Ortsgeschichte. Ihren Ursprung hat die heutige Burg im 16. Jahrhundert; damals wurde sie als Befestigungsanlage mit einem Wassergraben errichtet. Raschdorff stellte die Burg wieder her und gestaltete sie um. Die verschiedenen Bezüge zur Geschichte des Ortes zeigen sich auch am Walpotplatz: Basalt-Skulpturen der Walpot-Grafen und ein Brunnen, der die Geschichte Bassenheims zeigt, schmücken den Platz.
Eine Gedenkstätte auf dem Walpotplatz erinnert an ein Treffen, das am 18. Oktober 1948 in der Bassenheimer Burg stattfand. Konrad Adenauer und Robert Schuman besprachen dort Möglichkeiten der deutsch-französischen Verständigung. Der Platz und die Burg markieren damit zwei unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen kulturgeschichtlichen Blick auf Bassenheim.
Park, Baumallee und Karmelenberg
Der Park Bassenheim ist ein rund 20 Hektar großer Landschaftspark im englischen Stil. Zu seiner Gestaltung gehören drei große Teiche, Bachläufe und Wasserfälle. Der öffentliche Zugang zum Park ist eingeschränkt; Führungen durch den Park werden von der Gemeindeverwaltung Bassenheim angeboten. Wenn Sie den Park in Ihre Planung aufnehmen möchten, informieren Sie sich bei der Gemeindeverwaltung über das Führungsangebot.
Auf dem Weg von Bassenheim zum Karmelenberg verläuft eine Baumallee, in der zum Teil jahrhundertealte Bäume mit skurrilen Formen stehen. Die Allee wurde im Laufe der Jahrhunderte von Pilgergruppen, Prozessionen und Spaziergängern durchquert. Der Karmelenberg ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Park, Baumallee und Schutzgebiet geben somit jeweils einen anderen Zugang zu Landschaft und Natur rund um Bassenheim.
Wander- und Radrouten vergleichen
Der Wanderweg BA1 »Rund um Bassenheim« ist ein Rundweg um den Ort. Er beginnt an der Kirche im historischen Ortskern und führt über den Schamberg zur Grillhütte. Auf dem Rundweg weisen Informationen auf keltische Siedlungsspuren hin. Eine weitere Wanderoption ist der Keltenweg am Goloring: Der etwa 10,5 Kilometer lange Rundwanderweg beginnt am Walpotplatz.
Die Startpunkte geben eine praktische Orientierung, wenn Sie die beiden Rundwege gegenüberstellen: Der BA1 setzt an der Kirche im historischen Ortskern an, der Keltenweg am Walpotplatz. Für den Keltenweg ist eine ungefähre Länge von 10,5 Kilometern angegeben; für den BA1 sind hier Start, Verlauf und Zielpunkte die konkreten Orientierungspunkte.
Auch der Maifeld-Radweg bietet einen eigenen Blick auf Bassenheim. Die Tour von Bassenheim zum Ostbahnhof Mayen ist 24,0 Kilometer lang. Vom Startpunkt in Bassenheim führt die Strecke durch einen schattigen grünen Tunnel aus Kirschbäumen, Eichen und Birken. Der Maifeld-Radweg ist mit seinem Logo ausgeschildert.
Für die Wahl eines Aufenthaltsorts können Sie daran anknüpfen, ob Sie Ihr Programm stärker um Ortsgeschichte, Wanderungen oder eine Radtour herum planen. Die unterschiedlichen Startpunkte und die angegebenen Streckenlängen helfen dabei, die Wege einzuordnen, ohne die Kulturstätten und Landschaftserlebnisse in einen einzigen Ausflugstyp zusammenzufassen.
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