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Kottenheim entdecken: Winfeld und Basaltgeschichte

Unterkünfte in Unterkünfte in Kottenheim

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kottenheim verbindet eine markante Steinbruchlandschaft mit einer Geschichte, die bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Im Kottenheimer Winfeld stehen Basaltfelsen, Kletterrouten und der Traumpfad Vulkanpfad im Mittelpunkt. So lässt sich der Ort aus verschiedenen Blickwinkeln entdecken: über seine Landschaft, als Ziel für Kletterer und über die Spuren des früheren Basaltabbaus.

File:St. Nikolaus (Kottenheim) 09.jpg File:St. Nikolaus (Kottenheim) 09.jpg Foto: Thomas Hummel via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Felsen und Routen im Kottenheimer Winfeld

Das Kottenheimer Winfeld ist ein ehemaliges Steinbruchrevier im Bereich der Ortsgemeinde Kottenheim. Es liegt in einem Waldstück zwischen Ettringen und Kottenheim. Das Gelände ist durch markante Basaltfelsen geprägt; der Traumpfad Vulkanpfad führt durch das Felsenlabyrinth des alten Grubenfelds. Wer sich für die Landschaft interessiert, findet hier also nicht nur eine Felsformation, sondern auch einen Ort, dessen heutiges Erscheinungsbild mit seiner Nutzung als Steinbruch verbunden ist.

Im Winfeld gibt es Kletterrouten in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, und Kletterer nutzen die teils steilen Felsen. Der Vulkanpfad und die Kletterrouten setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Bei der Route steht das Durchqueren des Felsenlabyrinths im Vordergrund, beim Klettern die Auseinandersetzung mit einzelnen Felsen und Routen. Wenn Sie Ihre Reise nach diesen Interessen planen, können Sie so abwägen, welches Erlebnis für Sie den stärkeren Akzent setzt. Bestätigen Sie die Bedingungen für das Klettern vor einem Besuch.

Basaltabbau von der Jungsteinzeit bis ins 20. Jahrhundert

Die Geschichte des Winfelds beginnt lange vor dem großflächigen Steinbruchbetrieb. Bereits in der Jungsteinzeit wurde dort Basaltlava abgebaut, um daraus Reibsteine herzustellen. Ab den 1850er Jahren bis in die 1960er Jahre fand im Kottenheimer Winfeld großflächiger Basaltabbau statt. Diese zeitliche Spannweite macht den Ort auch für Reisende interessant, die Landschaft nicht nur als Naturbild, sondern ebenso als Ergebnis früherer Nutzung betrachten möchten.

Die Verbindung von Waldstück, Basaltfelsen und ehemaligem Grubenfeld lässt sich mit der langen Abbaugeschichte zusammendenken: Die Felsenlandschaft ist zugleich Kulisse für heutige Routen und ein Hinweis auf die industrielle Vergangenheit des Winfelds. Wer beim Besuch vor allem die regionale Geschichte interessiert, kann die prähistorische Gewinnung von Basaltlava und den späteren großflächigen Abbau als zwei deutlich verschiedene Abschnitte betrachten. Beide gehören zur Geschichte desselben Gebiets, liegen aber viele Jahrhunderte auseinander.

Historische Höhlen und heutige Besuchsbedingungen

Am Kottenheimer Büden liegen die Höhlen Siewe Stuwe. Im Zweiten Weltkrieg dienten sie als Luftschutzräume und waren mit Feldbetten, Regalen und Öfen ausgestattet. Ihre historische Nutzung gibt einen anderen Einblick in die Ortsgeschichte als der Basaltabbau: Hier geht es um die Verwendung der Höhlen als Schutzräume und um ihre damalige Ausstattung. Die Siewe Stuwe sind derzeit wegen Felsstürzen nicht zugänglich. Planen Sie daher keinen Besuch im Inneren ein.

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Überlegen Sie, ob Sie Ihren Aufenthalt eher mit der Landschaft des Winfelds, den Kletterrouten oder der Geschichte des Basaltabbaus verbinden möchten. So richten Sie Ihre Suche nach Hotels in Kottenheim an den Interessen aus, die Sie für Ihre Reise mitbringen; konkrete Besuchsbedingungen sollten Sie für die jeweils geplante Aktivität berücksichtigen.

Weitere Eindrücke im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz

Im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz kommen weitere, eigenständige Kultur- und Vulkan-Themen hinzu. Die Genovevaburg in Mayen wurde 1280 durch den Trierer Erzbischof Heinrich von Finstingen erbaut. In Mendig ist der Lava-Dome das Deutsche Vulkanmuseum. Auch der 33 Kilometer lange Vulkanpark-Radweg bietet einen regionalen Blickwinkel: Er führt von Mayen über Mendig, Kretz und Plaidt bis nach Andernach.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mayen-Koblenz.

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