Leisnig: Hotels und Unterkünfte

Über der Freiberger Mulde steht Burg Mildenstein auf einem Porphyrfelsen. Zu den ältesten erhaltenen Teilen gehören eine romanische Kapelle und ein Bergfried aus dem 12. Jahrhundert. Wer ein Hotel in Leisnig buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.

Kultur

Burg Mildenstein ist ein kulturelles Zentrum Leisnigs und bietet erlebnisorientierte Führungen an. Die Besucherführung umfasst mittelalterliche Säle, Schwarzküchen, Keller und große Dachwerke. Zur Burg gehört außerdem die familienorientierte Ausstellung „Der Hof der jungen Herrschaft – Burg Mildenstein als kurfürstliche Kinderstube“; auch Familientage werden angeboten.

Kloster Buch wurde 1192 von Zisterziensermönchen gegründet und enthält romanische Architekturelemente. Dort gibt es historische Führungen zum Leben und Wirken der Mönche. Das sächsische Denkmalamt führt Kloster Buch als eines der wichtigsten mittelalterlichen Bauwerke der sächsischen Geschichte. Im Scriptorium können Besucher wie Mönche schreiben, außerdem werden Angebote zum Papierschöpfen und zur Papiergestaltung sowie Kräuterführungen mit Tee angeboten. Frische Produkte sind im Kloster Buch erhältlich.

Die Stadtkirche St. Matthäi ist eine spätgotische Hallenkirche, die zwischen 1460 und 1484 erbaut wurde. In ihrem Langhaus ist ein Sterngewölbe zu sehen, im Chor ein Netzgewölbe.

Landschaft

Kloster Buch liegt in der Muldelandschaft.

Unterwegs

Leisnig ist mit dem Auto über die Anschlussstelle Leisnig an der A14 sowie über die Bundesstraßen 107, 169 und 175 erreichbar. Der Bahnanschluss erfolgt mit der RB 110 auf der Strecke Borsdorf–Coswig. Leisnig liegt direkt am Mulderadweg. Darüber hinaus bietet die Stadt Zugang zu Wander- und Radrouten durch das Muldental, darunter der Mühlenwanderweg, der Sächsische Lutherweg und der Mulderadweg. Die Freiberger Mulde wird für geführte oder individuelle Paddeltouren genutzt.

Orientierung

Leisnigs Altstadt ist durch enge Gassen, steile gewundene Straßen, Stützmauern, Treppen und Heisten charakterisiert. Historische Informationstafeln in Kirchstraße, Markt und Kirchplatz beschreiben Orte in der Leisniger Altstadt.

Das historische Stadtgut beherbergt eine Ausstellung zur Leisniger Kastenordnung und zur Kirchenmusik. Der Leisniger Riesenstiefel wurde 1996 von zwei Leisniger Schuhmachermeistern gefertigt. Das Stiefelmuseum präsentiert archäologische Untersuchungen eines ehemaligen Toranlagenkomplexes der Burg Mildenstein und nimmt Besuche sowie Führungen nach vorheriger Anmeldung an.

Weitere Unterkunftsseiten: Hartha, Penig, Dorfchemnitz, Mulda/Sa., Brand-Erbisdorf, Frankenberg/Sa., Waldheim.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mittelsachsen.

Mehr zum Reiseziel

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