Rochlitz: Hotels und Unterkünfte
Über der Zwickauer Mulde erhebt sich Schloss Rochlitz auf einem steilen Ausläufer des Rochlitzer Berges. Erkennbar ist es an seinen beiden markanten Türmen, die vor Ort Lichte Jupe und Finstre Jupe genannt werden. Die Ursprünge des Schlosses werden mit einem urkundlich belegten Burgward im Jahr 995 und einer direkten Erwähnung im Jahr 1009 in Verbindung gebracht; die heutige Anlage spiegelt nahezu tausend Jahre Baugeschichte wider.
Wer ein Hotel in Rochlitz buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.
Kultur
Zur Schlossanlage gehören erhaltene spätmittelalterliche Räume, darunter die Schlossküche, Gänge, Verliese und eine Folterkammer, die Besucher erkunden können. In der St.-Kunigundenkirche steht der Schnitzaltar von 1513 mit einem monumentalen, fein gearbeiteten Aufbau. Die beiden Terrakottafiguren von Kunigunde und Kaiser Heinrich II. zählen zu den ältesten Tonfiguren Sachsens.
Die St.-Kunigundenkirche ist eine spätgotische Hallenkirche; ihr Chor wird als einzigartig in der sächsischen Spätgotik beschrieben. Besuche sind nach vorheriger Vereinbarung möglich. Die St.-Petrikirche wird als Rochlitzs älteste Kirche beschrieben und erstmals 1186 erwähnt. Ihr spätgotischer Chor wurde 1470 begonnen, das nahezu quadratische Langhaus 1499 vollendet.
Natur
Auf dem Rochlitzer Berg steht der 27 Meter hohe Friedrich-August-Turm. Er ist vollständig aus lokalem rotem Porphyrtuff errichtet und bietet bei klaren Bedingungen ein weites Panorama.
Wege
In Rochlitz bestehen Möglichkeiten zum Wandern und Radfahren entlang der Zwickauer Mulde, durch Waldgebiete und vorbei an historischen Gebäuden. Der Muldental-Wanderweg folgt der Zwickauer Mulde und umfasst einen ungefähr 11 Kilometer langen Abschnitt von Rochlitz nach Colditz, der am Markt Rochlitz beginnt.
Der Porphyrlehrpfad auf dem Rochlitzer Berg ist ein 2,7 Kilometer langer Rundweg mit 15 Stationen. Sie erläutern die Entstehungs- und Abbaugeschichte des Rochlitzer Porphyrtuffs sowie die Geschichte des Steinmetzhandwerks. Das Porphyrhaus ist Ausgangspunkt für Geotourismusprogramme auf dem Rochlitzer Berg und dient zugleich als Ausstellungs- und Veranstaltungsort sowie als Grünes Klassenzimmer.
Im Geoportal Porphyrhaus gibt es ein Virtual-Reality-Erlebnis zu historischen Abbautechniken. Audio und Bilder erläutern frühere Abbaumethoden und die Arbeitsbedingungen auf dem Rochlitzer Berg.
Weitere Unterkunftsseiten führen zu Hainichen, Reinsberg, Dorfchemnitz, Eppendorf, Leisnig, Brand-Erbisdorf, Niederwiesa.
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