Georgenthal/Thüringer Wald entdecken
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Georgenthal/Thüringer Wald verbindet Erdgeschichte, Klosterkultur und Erlebnisse am Wasser. Im Gemeindegebiet Georgenthal führt der Saurier-Erlebnispfad von der Fundstätte Bromacker bis zur Lohmühle; Kornhaus, Kirche und Klosterreste erzählen von der Ortsgeschichte. Am Hammerteich stehen die Promenade und Angebote auf dem Wasser für weitere Reiseinteressen. So finden Sie unterschiedliche Anknüpfungspunkte, um Ihren Aufenthalt nach den Themen auszurichten, die Sie besonders interessieren.
Kurhaus Schützenhof am Hammersee, Georgenthal
Foto: Alex Voigt, Georgenthal i. Thür. via Source, Public domain
Erdgeschichte auf dem Saurier-Erlebnispfad
Der Saurier-Erlebnispfad führt über 4,5 km von Georgenthal über die Saurierfundstätte „Bromacker“ bis zur Lohmühle. Entlang der Strecke stehen Saurierfiguren, jeweils mit einer Informationstafel. Für Reisende, die sich für prähistorische Funde interessieren, verbindet der Weg den Fundort mit einem längeren Streckenverlauf und erläutert sein Thema an mehreren Punkten. Die Figuren und Tafeln machen den Schwerpunkt entlang der Route sichtbar, während die genannten Stationen Orientierung für den Weg geben.
Eine weitere Möglichkeit, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen, ist eine Führung mit einem erfahrenen GeoPark-Führer. Er begleitet Besucher nach vorheriger Buchung auf einer Reise in die Vergangenheit. Wenn Sie diese Führung einplanen möchten, prüfen Sie Buchungs- und Tourdetails vorab.
Landschaft und Reisewege
Die geografische Einordnung reicht über einzelne Sehenswürdigkeiten hinaus: Die Gemarkung des Ortsteils Georgenthal liegt im Naturpark Thüringer Wald und erstreckt sich bis zum Rennsteig. Der Ortsteil Georgenthal liegt außerdem an der Deutschen Spielzeugstraße und ist staatlich anerkannter Erholungsort. So treffen hier unterschiedliche Bezugspunkte aufeinander: der Naturpark und der Rennsteig als Landschaftsbezüge sowie die Spielzeugstraße als benannte Reiseroute.
Klostergeschichte aus Stein
Im Kornhaus befindet sich ein Lapidarium mit steinernen Fundstücken aus der Ruine. Dazu zählen Schlusssteine, romanische Kapitelle, Gewölberippen, Gesimse und Fensterbögen. Am Nordgiebel des Kornhauses ist eine Steinrosette zu sehen. Die Ausstellung im Kornhaus kann nach Vereinbarung besichtigt werden. Die Sammlung macht verschiedene Bauteile zum Thema: Kapitelle, Gewölberippen und Fensterbögen zeigen unterschiedliche Formen, während die Rosette ein Detail des Gebäudes selbst ist.
Auch die Sankt Elisabethkirche verbindet Orts- und Klostergeschichte. Sie diente einst den Bauern, die sich am Klostergelände ansiedelten, und den Klosterbediensteten als Kapelle. Ihr Baubeginn fällt in das Jahr 1235, das Jahr der Heiligsprechung Elisabeths. Vom einst dreischiffigen Kloster Georgenthal sind Säulenstümpfe und Mauerreste erhalten. Kirche, Kornhaus und die verbliebenen Klosterteile vermitteln damit unterschiedliche Perspektiven auf die religiöse und bauliche Geschichte des Ortes.
Spaziergang und Bootsausleihe am Hammerteich
Am Hammerteich gibt es eine Teichpromenade mit Sitzbänken, die sich für Spaziergänge und eine Rast eignet. Zusätzlich können dort moderne Tretboote oder traditionelle Ruderboote ausgeliehen werden. Damit stehen zwei verschiedene Arten im Mittelpunkt: ein Spaziergang entlang der Promenade oder eine Bootsausleihe auf dem Teich. Prüfen Sie vor der Anreise die aktuelle Verfügbarkeit der Boote.
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