Fremdingen entdecken: St. Gallus und Wandern
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Fremdingen bietet zwei klar unterscheidbare Themen: die neugotische Pfarrkirche St. Gallus und vielfältige Wandermöglichkeiten in und um den Ort. Rast- und Spielplätze, Aussichtspunkte und kleine Seen markieren die Bandbreite der Wanderziele. Wenn Sie Ihre Unterkunft suchen, hilft diese Unterscheidung dabei, den Schwerpunkt Ihrer Reise zu klären.
Fremdingen, Katholische Pfarrkirche St. Gallus, 001
Foto: Tilman2007 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Kirchenarchitektur und Wandern in Fremdingen
Die neugotische Pfarrkirche St. Gallus beeindruckt durch ihren Baustil. Für Reisende mit Interesse an Kirchenarchitektur ist sie ein konkreter kultureller Anknüpfungspunkt. Zugleich gibt es in und um Fremdingen vielfältige Wandermöglichkeiten zu Rast- und Spielplätzen, Aussichtspunkten und kleinen Seen. So stehen in der Reiseplanung unterschiedliche Interessen zur Wahl: der Blick auf die Baukunst oder Zeit auf Wanderungen mit wechselnden Zielen.
Überlegen Sie, ob Sie Fremdingen vor allem wegen der Kirche in den Blick nehmen oder Ihre Reise stärker an den Wanderzielen im Ort und seinem Umfeld ausrichten möchten. Damit legen Sie Ihren inhaltlichen Schwerpunkt fest, bevor Sie eine Unterkunft auswählen.
Kultur und Landschaft im übergeordneten Reiseziel Donau-Ries
Im übergeordneten Reiseziel Donau-Ries ist der Geopark Ries mit dem durch einen Meteoriteneinschlag entstandenen Rieskrater eine touristische Attraktion. Das RiesKraterMuseum zeigt Meteoriten, Fossilien und ein Stück echtes Mondgestein; Informationstafeln und Multimediaangebote ergänzen die Exponate. Inhaltlich geht es um den Asteroideneinschlag, der das Nördlinger Ries schuf, um dessen kosmische Hintergründe und um Auswirkungen bis heute. Das Museum befindet sich in einem aufwendig sanierten mittelalterlichen Scheunengebäude aus dem Jahr 1503.
In Nördlingen ist die mittelalterliche Stadtmauer vollständig erhalten und komplett begehbar. Das Stadtmuseum widmet sich dem Leben und dem Glauben der Menschen in Nördlingen, den Veränderungen der Reformationszeit, dem Dreißigjährigen Krieg und der Schlacht bei Nördlingen von 1634. Seine über 150 Jahre alte Sammlung erstreckt sich über vier Stockwerke. Ein Modell aus rund 6.000 Zinnfiguren veranschaulicht die Schlacht von 1634 und ergänzt so die historische Einordnung durch ein konkretes Ausstellungsstück.
Wer geologische Zusammenhänge lieber anhand von Erläuterungen und Landschaftsblicken aufnimmt, findet im Donau-Ries einen anderen Zugang: Der Geopark-Lehrpfad Kühstein erklärt an acht Ereignistafeln die Prozesse des Meteoriteneinschlags vor 14,5 Millionen Jahren. Vom Buchberg bietet sich ein Panorama auf das Ries sowie seinen inneren und äußeren Kraterrand. Damit stehen im übergeordneten Reiseziel verschiedene Perspektiven nebeneinander: Museumsexponate und Multimedia auf der einen, geologische Erläuterungen und ein Blick auf die Kraterstruktur auf der anderen Seite.
Auch die Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein setzt einen eigenen Akzent. Sie entstand zwischen 1748 und 1782 nach Plänen von Franz Joseph Roth, als der Pilgerstrom anwuchs. Ihr Gnadenaltar ist ein Brunnenaltar mit der wundertätigen Muttergottes von Johann Joseph Mayr aus dem Jahr 1755. Den Altartisch mit Brunnenschale schuf Ernst Steinacker 1953. 1998 erhob Papst Johannes Paul II. die Basilika zur Basilica minor; jährlich besuchen sie rund 150.000 Pilger.
Weitere Reiseziele entdecken: Monheim, Nördlingen, Kaisheim, Asbach-Bäumenheim, Mönchsdeggingen, Hohenaltheim, Wemding, Ehingen a.Ries.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Donau-Ries.