Fränkische Schweiz: Höhlen, Burgen und Kirschblüte
Unterkünfte in Unterkünfte in Fränkische Schweiz
Höhlen, mittelalterliche Burgen, barocke Baukunst und markierte Wege prägen die Fränkische Schweiz. Dazu kommen saisonale Eindrücke wie die Kirschblüte und die geschmückten Osterbrunnen. Für Ihre Reiseplanung können Sie daher unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Kultur und Geschichte, Zeit in der Natur, Radtouren oder regionale Traditionen. Überlegen Sie bei der Wahl Ihrer Unterkunft, welche dieser Interessen Ihre Tage bestimmen sollen, und planen Sie konkrete Ausflüge passend zu den jeweiligen Zielen.
Landschaft, Höhlen und Wege
Die vielfältige Landschaft zählt zu den Hauptattraktionen der Fränkischen Schweiz. Mehr als 1.000 Höhlen prägen die Region; die Teufelshöhle liegt im Naturpark Fränkische Schweiz – Frankenjura. Ihre Führung dauert etwa 45 Minuten und umfasst rund 400 Stufen. Da die Führungen saisonal stattfinden, prüfen Sie für Ihren Besuch die aktuellen Zeiten.
Auch zu Fuß gibt es viel Auswahl: Mehr als 4.000 Kilometer markierte Wanderwege durchziehen die Fränkische Schweiz. Hinzu kommen thematische Wanderungen und Abschnitte des Frankenwegs „vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb“, die durch die Region verlaufen. Wer lieber auf dem Wasser unterwegs ist, kann auf der Wiesent Kanutouren unternehmen. Wasserstände und Angebote der Betreiber können variieren. Kletterparks sowie Fahrrad- und Mountainbike-Touren ergänzen die Möglichkeiten für aktive Tage.
Burgen, Kirchen und Geschichte
Mehr als 35 mittelalterliche Burgen und Schlösser geben der Fränkischen Schweiz ein reiches historisches Erbe. Burg Rabenstein wurde 1188 erstmals urkundlich erwähnt. Zu ihr gehören in einem 64 Hektar großen Naturparadies eine eigene Tropfsteinhöhle, eine Falknerei und eine Gutsschenke. Für Führungen oder weitere Angebote lohnt es sich, die Besuchsmöglichkeiten vorab zu prüfen.
Ein besonderer kultureller Schwerpunkt ist die Basilika Gößweinstein. Sie entstand von 1730 bis 1739, zählt zu den bedeutendsten Schöpfungen spätbarocker Architektur in Franken und gilt als sakrales Meisterwerk Balthasar Neumanns. Zusammen mit ihrer Wallfahrt bildet sie das religiöse Zentrum der Fränkischen Schweiz. In der Basilika finden regelmäßig Führungen statt, auch mit Orgelkonzert. Das Fränkische Schweiz-Museum in Tüchersfeld zeigt eine originale Synagoge aus dem Jahr 1763. Historische Mühlen gehören ebenfalls zum regionalen Erbe.
Radtouren und saisonale Entdeckungen
Für Radreisende verbindet die 204 Kilometer lange „Fürstbischöfliche Radtour“ Natur mit kulturellen Schätzen, die die Fürstbischöfe in der Fränkischen Schweiz hinterlassen haben. „Casanovas Ausritt“ ist eine 184 Kilometer lange Tour durch romantische Flusstäler, die den Spuren Casanovas folgt. Außerdem verlaufen der Fernradweg „Burgenstraße“ und mehr als ein Dutzend weitere Fernradwege durch die Region. Die Längen und Themen der beiden genannten Touren bieten eine konkrete Orientierung, wenn Sie Ihre Radreise planen.
Im April und Mai ist Kirschblüte in der Fränkischen Schweiz. Am Fuß des Walberla liegt Deutschlands größtes zusammenhängendes Süßkirschenanbaugebiet. Je nach Saison werden Äpfel, Birnen, Zwetschgen und Kirschen direkt ab Hof verkauft. Zur Osterzeit werden Brunnen und Quellen mit Grün und Tausenden handbemalten Eiern geschmückt; in der Fränkischen Schweiz gibt es mehr als 200 geschmückte Osterbrunnen. Lindenkirchweihen zählen zu den selten gewordenen kulturellen Traditionen der Region.
Auch Bier und regionale Erzeugnisse prägen den Charakter: Die Fränkische Schweiz weist eine der weltweit höchsten Dichten an Brauereien und Brennereien auf. Wenn Sie Ihren Aufenthalt planen, können Sie kulturelle Besuche, saisonale Eindrücke und Aktivitäten miteinander abwägen, statt sich auf ein einziges Reisethema festzulegen. Prüfen Sie für konkrete Führungen, Konzerte und Ausflüge jeweils die aktuellen Termine und Bedingungen.
Weitere Reiseziele entdecken: Fürth, Hof, Lichtenfels, Kelheim, Dillingen An Der Donau, Rosenheim, Forchheim.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bayern.