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Wiefelstede: Kirche, Heimatmuseum und Kunst am Hügelgrab

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2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wiefelstede verbindet kirchliche Geschichte, Alltagskultur und Kunst mit archäologischem Bezug. Die St.-Johannes-Kirche, das Heimatmuseum und die Wegemarke am Wemkendorfer Hügelgrab setzen unterschiedliche Akzente: Sie führen von der frühen Kirchengeschichte über Handel und Handwerk bis zu einer bronzezeitlichen Hügelgräberkette. Für Ihren Aufenthalt ergibt sich so eine kulturgeschichtliche Spur mit verschiedenen Zugängen zur Vergangenheit.

File:Herrenhaus Gut Horn in Gristede (Gem. Wiefelstede).jpg File:Herrenhaus Gut Horn in Gristede (Gem. Wiefelstede).jpg Foto: JoachimKohler-HB via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kirche, Museum und Alltagsgeschichte

Die St.-Johannes-Kirche wurde 1057 von Erzbischof Adalbert von Bremen geweiht und gilt als älteste Kirche des Ammerlandes. Im Zentrum von Wiefelstede zeigt das Heimatmuseum wechselnde Ausstellungen zur Kulturgeschichte, Alltagsgeschichte und zum regionalen künstlerischen Schaffen.

Der Garten des Heimatmuseums ist zu einem Freilichtmuseum mit einer Dauerausstellung über Handel und Handwerk auf technischem Stand der 1920er und 1930er Jahre geworden. Zu besichtigen sind eine Schusterei, ein Friseurladen, eine Stellmacherei, eine alte Schmiede, ein Bäckerladen und ein Kolonialwarenladen. Die feste Ausstellung setzt einen anderen Schwerpunkt als die wechselnden Präsentationen im Museum: Sie macht verschiedene Gewerbe und Geschäfte anhand konkreter Beispiele sichtbar.

Kunst am Hügelgrab und Ziele in Bokel

Am Wemkendorfer Hügelgrab markiert eine von Barbara Jaros gestaltete Wegemarke eine bronzezeitliche Hügelgräberkette. Die zwei Meter hohe Betonstele trägt eine aus Bronze gegossene Schmucknadel und ist Teil des Projekts „Vergessene Orte“ des Kunstpfads Ammerland. Beton und Bronze setzen unterschiedliche Materialien nebeneinander; die Wegemarke verbindet so Gestaltung und archäologischen Bezug in einem Objekt.

In Bokel gibt es außerdem zwei weitere Ziele. Das Postmuseum zeigt Sammlungen mit Fotografien, Uniformen und weiteren außergewöhnlichen Exponaten. Das Museum öffnet auf Anfrage; Besichtigungstermine werden telefonisch vereinbart. Stimmen Sie Ihren Besuch deshalb vorab telefonisch ab. Die Bokeler Burg ist ein Ausflugsziel für Radfahrer und Wanderer. Damit stehen in Bokel unterschiedliche Interessen nebeneinander: ein Museumsbesuch mit vereinbartem Termin und ein Ziel für Rad- oder Wanderausflüge.

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Landschaft und Gärten im Ammerland

Im übergeordneten Reiseziel Ammerland ergänzen Landschafts- und Gartenthemen die Kulturgeschichte der Orte. In Apen liegt das einzige Süßwasserwatt im Nordwesten. Es entstand 2005 durch die Rückverlegung eines Deiches und dient als Retentionsfläche für mögliche Überschwemmungen aus dem Aper Tief. Regelmäßige, durch Ebbe und Flut bedingte Überschwemmungen einiger Geländeteile schaffen im ausgewiesenen Naturschutzgebiet eine eigene Flora und Fauna.

Einen anderen Schwerpunkt setzt der Park der Gärten: Er umfasst 14 Hektar und liegt auf dem Gelände der ersten niedersächsischen Landesgartenschau von 2002. Mehr als 90 eigenständige Bereiche, darunter Themengärten, Pflanzensortimente und Lehrpfade, gliedern das Gelände. Mehr als 40 Mustergärten geben dem Besuch zusätzlich einen konkreten Blick auf unterschiedliche Gartenanlagen. Diese regionalen Beispiele unterscheiden sich von den Wiefelsteder Schwerpunkten aus Kirche, Alltagsgeschichte und Kunst am Hügelgrab.

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