Celle entdecken: Parks, Fachwerk und Kultur
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Celle verbindet eindrucksvolle Parkanlagen mit einer Altstadt, deren Geschichte in Stein und Fachwerk sichtbar wird. Schloss, Theater und Museen setzen unterschiedliche kulturelle Akzente; Spaziergänge und Ausflüge erweitern die Möglichkeiten.
Parkanlagen und Altstadt entdecken
Der Französische Garten liegt im Süden der historischen Altstadt. Der denkmalgeschützte öffentliche Park stammt aus dem 17. Jahrhundert. Seine Lindenallee bildet eine Ost-West-Achse; beiderseits davon liegen Blumenbeete, Rasenflächen und Baumgruppen. Ein Teich mit Fontäne ergänzt das Bild. So lässt sich ein Stadtrundgang um einen grünen Ort mit klar gegliederten Gartenräumen erweitern.
Der Celler Schlosspark umfasst knapp sechseinhalb Hektar. Das Welfenschloss steht dort auf einer kleinen Insel und ist von großen alten Bäumen und einem Schlossgraben umgeben. In der Altstadt treffen Sie außerdem auf Fachwerk: Im übergeordneten Reiseziel Celle stehen in der Innenstadt fast 500 Fachwerkhäuser. Der historische Stadtraum bildet damit einen eigenen Schwerpunkt neben den Parkanlagen.
Schlossgeschichte, Theater und Museen
Das Celler Schloss entwickelte sich im Lauf der Jahrhunderte aus einer einfachen Burg zur Residenz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Die Vierflügelanlage zeigt außen und innen Stilelemente der Gotik, der Renaissance und des Barock. Die Schlosskapelle des Welfenschlosses gilt mit ihrer frühprotestantischen Ausstattung als bedeutendes Zeugnis der Renaissancekunst in Norddeutschland. Sie kann nur im Rahmen einer Führung durch das Welfenschloss besichtigt werden.
Im Residenzmuseum im Celler Schloss stehen die Geschichte der Residenz, Leben und Wirken der Welfenherzöge sowie das Leben der dänischen Königin Caroline Mathilde im Mittelpunkt; auch die Geschichte des Königreichs Hannover gehört zu den Themen. Das Schlosstheater Celle ist Europas ältestes regelmäßig bespieltes Barocktheater und hat ein eigenes Schauspielensemble. Wenn Theater zu Ihren Reiseplänen gehört, können Sie Aufführungen als eigenen Kulturakzent berücksichtigen.
Die Synagoge in Celle gilt als die älteste weitgehend erhaltene Fachwerksynagoge Niedersachsens. Eines ihrer beiden Vorderhäuser beherbergt ein Museum mit wechselnden Ausstellungen zum jüdischen Leben in Celle und zur jüdischen Kulturgeschichte. Auch das Kunstmuseum Celle bietet einen besonderen Blick auf Architektur und Licht: Nachts ist es geschlossen, während Lichtkunst an und hinter der gläsernen Fassade das Gebäude nach außen erstrahlen lässt.
Spaziergang und weitere Ziele im Reiseziel Celle
Der sehr leichte Rundgang durch die Celler Altstadt ist 3,22 Kilometer lang. Er beginnt am Herzogschloss Celle und endet an der Synagoge in Celle. Die Route gibt Ihrem Aufenthalt einen konkreten Spaziergang zwischen zwei markanten Stationen. Eine Stadtführung für Individualgäste führt ebenfalls durch die Altstadt und vermittelt Wissenswertes zum Schloss, zur Stadtgeschichte und zum Celler Fachwerk; eine vorherige Anmeldung ist dafür nicht erforderlich.
Auch außerhalb des Stadtziels Celle bietet das übergeordnete Reiseziel Celle unterschiedliche Schwerpunkte. Im Naturpark Südheide gibt es 23 thematische Wanderwege, fünf Erlebnispfade und drei Fernwanderwege. Für Radtouren stehen dort zehn ausgeschilderte Thementouren mit insgesamt mehr als 400 Kilometern durch Heideflächen, Wälder, Heidebäche sowie Moor- und Teichlandschaften zur Verfügung. Auf den Heidebächen im Landkreis Celle ist Kanufahren jedes Jahr vom 16. Mai bis zum 14. Oktober eingeschränkt erlaubt; prüfen Sie vor der Abfahrt die örtlichen Einschränkungen und Wasserstände.
In Wietze verbindet das Deutsche Erdölmuseum einen Teil des historischen Wietzer Ölfelds mit zahlreichen originalen, funktionsfähigen technischen Relikten. Die barocke Stechinellikapelle im Süden von Wietze gilt mit ihrem prächtigen Innenraum als lohnender Abstecher. Im übergeordneten Reiseziel Celle liegt auch Kloster Wienhausen: Zu den mittelalterlichen Kunstschätzen dort zählen Bildteppiche aus dem 14. und 15. Jahrhundert, ein ausgemalter Nonnenchor sowie wertvolle Truhen und Schränke. Die gotischen Bildteppiche werden traditionsgemäß eine Woche lang ab dem Samstag nach Pfingsten fachkundig erläutert; prüfen Sie die Termine vor Ihrer Reise. Die Tour „Wandern rund um Wienhausen“ führt durch den historischen Ortskern und endet am Kloster, das von April bis Oktober zum Besuch einlädt.
So können Sie Ihre Reise nach Celle nach Interesse gestalten: mit Altstadt, Schloss und Kultur als Schwerpunkt oder mit zusätzlichen Wander-, Rad- und Ausflugszielen im übergeordneten Reiseziel.
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Eschede, Wietze, Faßberg, Eldingen, Bröckel, Lohheide, Ahnsbeck
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