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Steinfeld (Oldenburg): Natur, Kunst und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Unterkünfte in Steinfeld (Oldenburg)

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Steinfeld (Oldenburg) verbindet Natur mitten im Ort mit einem markanten Straßenbild. Am Ziegeleiteich liegt ein wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen; ein asphaltierter, von alten Bäumen gesäumter Rundweg ergänzt diesen Naturraum. An anderer Stelle prägen ein uralter Findling, farbige Pferdeskulpturen und besondere Plätze den Eindruck des Ortes. So können Sie Steinfeld über Naturbeobachtung ebenso kennenlernen wie über Kunst im öffentlichen Raum und seine Geschichte.

File:Steinfelder Bach.jpg File:Steinfelder Bach.jpg Foto: Corradox via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Natur am Ziegeleiteich

Der Rundweg am Ziegeleiteich ist etwa 400 Meter lang, zwei Meter breit und asphaltiert; alte Bäume säumen ihn. Die kurze Strecke gibt der Runde einen überschaubaren Rahmen, während der Picknickplatz am Teich eine andere Art des Aufenthalts bietet. Er ist barrierefrei und kann auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden. Von dort aus haben Sie Blick auf den Teich und können Wasservögel sowie die Natur beobachten.

Findling, Pferdestraße und Ortsdetails

Ein riesiger, uralter Findling ist das Wahrzeichen von Steinfeld. Er erinnert an die im Ersten und Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten. Die zur Kirche führende Hauptstraße wird von lebensgroßen, bunt bemalten Pferdeskulpturen gesäumt; im Volksmund heißt sie „Pferdestraße“. Die Stadtkirche St. Johannis Baptist stammt aus dem Jahr 1899. Am Rathausplatz stehen ein Springbrunnen und eine Platane, die als 200 Jahre alt beschrieben wird.

In Steinfeld befindet sich außerdem der 6.000 Quadratmeter große Japanische Garten der Familie Meyer mit Teehaus und Moosgarten. Der Natur- und Kulturspaziergang beginnt und endet am Altenpflegeheim Haus am Ziegeleiteich in Steinfeld.

Kurze Runde und längere Touren

Die 18 Kilometer lange Bauerschafts-Tour führt durch Steinfeld und Mühlen. Im Vergleich zum etwa 400 Meter langen Rundweg am Ziegeleiteich ist sie eine deutlich längere Option; prüfen Sie vor der Tour die aktuelle Routenführung. Einen weiteren Akzent setzt das Erholungszentrum Schemder Bergmark: Es liegt nicht weit vom Aussichtsturm am Mordkuhlenberg entfernt, dessen Besteigung besonders empfohlen wird. Damit stehen unterschiedliche Maßstäbe für die Planung nebeneinander: eine kurze Runde am Teich und längere Touren oder ein Aussichtsziel.

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Wandern und Radfahren im Landkreis Vechta

Im Landkreis Vechta gibt es 31 Wanderrouten durch Auen- und Moorlandschaften, Wälder und Höhenzüge sowie zu historischen Sehenswürdigkeiten und Naturdenkmalen. Die Routen sind nach den Qualitätskriterien des Deutschen Wanderverbands markiert und einheitlich beschildert; prüfen Sie vor einer Tour die aktuelle Wegweisung. Beim Radfahren reicht der Blick über eine einzelne Strecke hinaus: Das Radwegenetz im Landkreis Vechta umfasst etwa 870 Kilometer. Außerdem gibt es 16 thematische Radrouten, darunter „Adelssitze erleben“ und „Kunst, Kultur und Natur“.

Auch die Stadt Vechta bietet einen eigenen Kulturakzent: Das Museum im Zeughaus erzählt auf drei barrierefrei erreichbaren Etagen von der Bronzezeit, dem Mittelalter, dem Dreißigjährigen Krieg und seiner jüngeren Vergangenheit als Gefängnis bis 1991. Zahlreiche Exponate laden zum Anfassen und Mitmachen ein.

Weitere Reiseziele entdecken: Holdorf, Neuenkirchen-Vörden, Lohne (Oldenburg), Dinklage, Visbek, Vechta, Bakum, Damme.

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