Kleinzschachwitz: Stephanuskirche, Putjatinhaus und Elberadweg
Kleinzschachwitz verbindet markante Kulturorte mit einer klaren Orientierung an Radweg und Fährverbindung der Elbe. Wenn Sie für eine Reise nach Dresden einen Ort mit konkreten historischen Details und Ausflugsideen suchen, finden Sie hier mehrere eigenständige Anknüpfungspunkte: die Stephanuskirche, das Putjatinhaus und die Fähre nach Pillnitz. So lässt sich Ihr Aufenthalt nach Interesse zwischen Kirchenbaugeschichte, Kulturprogramm, Radweg und einem Abstecher zum Schloss planen.
Stephanuskirche und Radwegekirche
Im Kirchenraum der Stephanuskirche verweisen das hölzerne Tonnengewölbe und die Metallverspannung bis heute auf die Erstnutzung als Turnhalle. Auch die drei Bronzeglocken erzählen von einer klar datierten Dresdner Handwerkstradition: Sie wurden 1897 von der Kunst- und Glockengießerei Albert Bierling in Dresden gegossen. Seit 2017 ist die Stephanuskirche Dresden-Zschachwitz eine Radwegekirche. Der Elberadweg verläuft in unmittelbarer Nähe zur Stephanuskirche in Kleinzschachwitz. Damit können Sie bei der Reiseplanung Kulturgeschichte und einen Aufenthalt mit Radwegbezug gedanklich zusammenführen. Für die Tagesplanung können Kirchenraum, Glocken und der nahe Elberadweg als drei getrennte Schwerpunkte berücksichtigt werden.
Putjatinhaus: Geschichte und Kulturprogramm
Seit 1994 ist es ein soziokulturelles Zentrum von Kleinzschachwitz. Es liegt in der ehemaligen, 1823 von Fürst Nikolaus Abramowowitsch Putjatin gestifteten Dorfschule. Das heutige Putjatinhaus war das erste Schulhaus für die Gemeinden Groß- und Kleinzschachwitz, Zschieren, Sporbitz und Meußlitz. Nach eigenen Entwürfen des Fürsten wurde es 1822 erbaut und am 10. September 1823 eingeweiht. Zum Programm gehören Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und Feste. Außerdem gibt es wöchentliche Kurse. Für Sie verbindet sich hier historische Bausubstanz mit unterschiedlichen kulturellen Anlässen.
Mit der Fähre in Richtung Pillnitz
Für einen Ausflug über die Elbe ist die Fähre Kleinzschachwitz–Pillnitz, die Schlossfähre, ein wichtiger Bestandteil der örtlichen Orientierung. Sie verbindet den linkselbischen Elberadweg mit Schloss Pillnitz, sodass dessen Schloss und Parkanlage schnell für einen Abstecher erreichbar sind. Zugleich ist sie die einzige Autofähre im Dresdner Stadtgebiet. Vom Kleinzschachwitzer Ufer bietet die Fähre einen imposanten Blick auf das Wasserpalais. Je nach Reiseplan lassen sich damit Radweg, Fährverbindung, Schloss und Parkanlage in einen gemeinsamen Ausflug einbeziehen. Vom Ufer aus beginnt der Elbbezug bereits mit diesem Blick, bevor Schloss und Parkanlage in Pillnitz den Zielpunkt des beschriebenen Abstechers bilden.
Ein Hotel passend zu Ihren Interessen auswählen
Wenn Sie ein Hotel in Kleinzschachwitz auswählen, können Sie Ihre Entscheidung an den Interessen ausrichten, die für Sie im Vordergrund stehen: an der Stephanuskirche und ihrer Geschichte, am Programm des Putjatinhauses oder an Elberadweg und Fähre. Diese Orte geben Ihrem Aufenthalt unterschiedliche Schwerpunkte, ohne dass Sie sich auf nur eine Form des Reisens festlegen müssen.
Weitere Dresdner Stadtteile
Zu Dresden gehören außerdem Lockwitz, Cossebaude, Coschütz, Friedrichstadt, Weixdorf, Niedersedlitz, Neustadt und Hosterwitz.
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