Lockwitz entdecken: Schlosskirche, Wanderwege und Ortsgeschichte

Lockwitz verbindet eine vielschichtige Ortsgeschichte mit kulturell geprägten Bauwerken und Wegen durch den Lockwitzgrund. Wenn Sie für Ihren Aufenthalt in Dresden-Lockwitz historische Eindrücke mit einer überschaubaren Wanderung verbinden möchten, finden Sie hier mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Schlosskirche und Schloss, Friedhof und Rittergut, den „Lockwitzer Frosch“ sowie den überregionalen Wanderweg mit der Markierung „Gelber Punkt“.

Schlosskirche und Schlossgeschichte

Die Schlosskirche Lockwitz ist über 400 Jahre alt, ihre Ursprünge reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Sie ist direkt mit dem Lockwitzer Schloss verbunden, steht unter Denkmalschutz und zählt zu den ältesten Kirchen Dresdens. Damit bildet sie einen zentralen historischen Bezugspunkt für alle, die sich bei einem Aufenthalt näher mit der Entwicklung des Ortes beschäftigen möchten.

Im Jahr 1621 wurde in Lockwitz ein neues Schloss errichtet. Die ehemalige katholische Schlosskapelle am Schloss Lockwitz wurde wiederentdeckt und 1622 zu einer evangelisch-lutherischen Dorfkirche umgebaut. Dieser Umbau machte den Bau des Friedhofs Lockwitz erforderlich. Bis 1703 wurde außerdem der westliche Schlosstrakt der Schlosskirche zum Kirchturm umgebaut. Nach 1866 entstanden auf dem Lockwitzer Rittergut ein herrschaftlicher Schlosspark und ein Mausoleum.

Friedhof, Ortsgeschichte und Rundwanderung

Der Friedhof Lockwitz ist knapp 400 Jahre alt und zählt zu den ältesten Friedhöfen im heutigen Stadtgebiet von Dresden. Die Rundwanderung von Lockwitz über den Trutzsch und zurück empfiehlt einen Abstecher dorthin, auf dem sich Gräber bedeutender Lockwitzer Familien und Persönlichkeiten entdecken lassen. Die Tour ist etwa 6 Kilometer lang, dauert rund 2 Stunden und beginnt am „Lockwitzer Frosch“.

Die Wettersäule „Lockwitzer Frosch“ steht an der Tögelstraße unweit der Brücke über die Lockwitz. Sie wurde 1913 nach Entwürfen des Dresdner Architekturprofessors Jean Pape errichtet. Der überregionale Wanderweg mit der Markierung „Gelber Punkt“ führt von Dresden-Lockwitz auf halber Höhe durch den Lockwitzgrund bis zur „Burgstädtler Linde“. Der Abschnitt dieses Weges, der als Promenadenweg bezeichnet wird, besitzt historische Steinbänke.

Lockwitz zwischen Dorfkernen und Lockwitzgrund

Auch die Siedlungsgeschichte gibt dem Ort ein eigenes räumliches Gepräge. Die Besiedlung von Lockwitz ging vermutlich von zwei Dorfkernen aus: dem Oberdorf um den damaligen Jacobsplatz, heute am Galgenberg, und dem Niederdorf am Plan. Beide Dorfkerne waren durch die Lockwitz getrennt. Im weiteren regionalen Umfeld liegt das FFH-Gebiet „Lockwitzgrund und Wilisch“ mit dem Tal des Lockwitzbaches und seinen Zuflüssen Wilischbach und Hirschbach in zwei getrennten Teilbereichen.

Bei der Wahl eines Hotels für Ihren Aufenthalt in Lockwitz können Sie diese unterschiedlichen Schwerpunkte in Ihre Planung einbeziehen. Die Schlosskirche, das Schloss, der Friedhof und die Spuren des Ritterguts sprechen für einen kulturhistorischen Aufenthalt; die Rundwanderung, der Weg „Gelber Punkt“ und der Lockwitzgrund setzen einen Akzent auf das Gehen und die Landschaft. So lässt sich die verfügbare Zeit danach ausrichten, ob Sie vor allem Ortsgeschichte erkunden, eine etwa zweistündige Tour unternehmen oder beide Interessen miteinander verbinden möchten.

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Für Ihre weitere Orientierung finden Sie auch Weixdorf, Friedrichstadt, Klotzsche, Kleinzschachwitz, Coschütz, Neustadt, Cossebaude und Dresden-Niederpoyritz.

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