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Pforzen: Wertachauen und Geschichte

Unterkünfte in Unterkünfte in Pforzen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pforzen verbindet die Auwälder entlang der Wertach mit Geschichten, die bis in die Technik- und Klostergeschichte der Gegend reichen. Wer hier einen Aufenthalt plant, kann den Ort über zwei unterschiedliche Blickwinkel kennenlernen: draußen auf den Fuß- und Radwegen durch die Auwälder und in den historischen Themen, die Pforzen und das übergeordnete Reiseziel Ostallgäu prägen.

Wertachgraben Pforzen Wertachgraben Pforzen Foto: Ordercrazy via Wikimedia Commons, CC0

Wertachauen zu Fuß oder mit dem Rad

Auwälder entlang der Wertach prägen die Landschaft rund um Pforzen. Durch diese Wälder führen Fuß- und Radwege. Die Wege geben Ihrer Reiseplanung einen konkreten Bezug zur Wertach: Sie können Ihre Zeit im Freien mit dem Natur- und Landschaftserlebnis der Auwälder verbinden.

Auch die ArchäologieTour Wertachtal nimmt die Infostation Wertachauen als Orientierungspunkt auf. Der ausgewiesene Rundweg beginnt und endet an der Infostation Wertachauen. Die Tour und die Wege durch die Auwälder bieten verschiedene Anknüpfungspunkte, um Pforzen und seine Umgebung draußen zu entdecken.

Technik- und Klostergeschichte

Im Ortsteil Hammerschmiede liegt das E-Werk Hammerschmiede. Es wurde 1993 grundlegend saniert und modernisiert. Bei dieser Erneuerung ersetzte eine neue Rohrturbine die Wasserturbinen aus den Jahren 1910 und 1923. Die alten Maschinen blieben an ihren Standorten erhalten und sind Zeugnisse der Geschichte des E-Werks. Dieser Wandel macht den Ort für Reisende interessant, die neben Landschaft auch Technikgeschichte in ihre Reiseüberlegungen aufnehmen möchten.

Ein weiterer historischer Blick reicht über Pforzen hinaus. Der Arbeitskreis „Klosterspuren“ der Gemeinden Pforzen, Irsee und Rieden befasst sich mit der Geschichte der Gegend unter der Irseer Klosterherrschaft im 17. und 18. Jahrhundert. Damit kommt zur Geschichte des E-Werks ein eigener regionaler Zusammenhang hinzu: die frühere Klosterherrschaft und ihre Bedeutung für die Geschichte der Gegend. Beide Themen setzen unterschiedliche Schwerpunkte, ohne dass sie zu einer einzigen Sehenswürdigkeit zusammenfallen.

Ostallgäu: ein weiter gefasster Reiseblick

Auf der Ebene des übergeordneten Reiseziels Ostallgäu stehen weitere Landschaften und Touren zur Wahl. Die Berge im Landkreis Ostallgäu gehören im Südwesten zum Vilser Gebirge und im Südosten zum Ammergebirge. Die Hochplatte ist mit 2.082 Metern der höchste Berg des Ostallgäus. Diese regionalen Landschaftsbezüge sind eine andere Orientierung als die Auwälder an der Wertach, die Pforzen prägen.

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Auch bei den Aktivitäten ist die regionale von der örtlichen Ebene zu unterscheiden. Die Regionalrouten der RadReiseRegion Ostallgäu erstrecken sich über das gesamte Ostallgäu, sind jeweils 25 bis 76 Kilometer lang, durchgängig beschildert und einem eigenen Thema gewidmet. Dazu gibt es im Ostallgäu 32 Ortsrouten zum Wandern, die besondere Schätze in Natur und Orten zeigen. Diese Angaben beschreiben das übergeordnete Reiseziel und nicht speziell die Wege rund um Pforzen. Für Ihre Planung hilft der Vergleich: Die lokalen Wege führen durch die Auwälder an der Wertach; das regionale Angebot eröffnet einen weiteren Rahmen für Rad- und Wandertouren.

Die Unterkunftssuche an der Reiseidee ausrichten

Wenn Sie Pforzen als Reiseziel wählen, können Sie die Suche nach einem Hotel mit der Frage beginnen, welcher Schwerpunkt für Ihren Aufenthalt zählt: die Wertachauen und Wege vor Ort, die Technikgeschichte des E-Werks oder die Geschichte der Gegend unter der Irseer Klosterherrschaft. Für einen größeren Blick auf das Ostallgäu kommen außerdem die regionalen Wander- und Radwege als eigener Planungsrahmen hinzu.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ostallgäu.