Kladow an der Havel: Wasser, Wege und Baudenkmäler
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Foto: Sören Kusch via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Kladow liegt in einer Havel-Fluss- und Seenlandschaft, in der Sie Wasser, Natur, Wege und Baukultur miteinander verbinden können. Das sommerliche Baden im Groß-Glienicker-See setzt dabei einen saisonalen Akzent. Zwischen diesen Möglichkeiten wechselt die Perspektive auf den Wasserraum: Ufer, See und Fluss erscheinen je nach Aktivität aus einem anderen Blickwinkel. Zu den möglichen Aktivitäten gehören das sommerliche Baden im Groß-Glienicker-See sowie Angeln, Segeln, Paddeln und Rudern. Damit spricht die Umgebung unterschiedliche Reisevorlieben an: aktive Tage am Wasser, ruhige Landschaftseindrücke und Ausflüge mit kulturellem Schwerpunkt.
Havel, Seen und Naturbeobachtung
Ein besonderer Blick auf die Natur führt zur Insel Imchen: Sie darf nicht betreten werden. Die Route der BVG-Fähre führt direkt an der Insel vorbei; von der Fähre aus sind die Brutkolonien von Graureiher und Kormoran einsehbar. Imchen bringt damit eine klare Grenze und zugleich eine konkrete Beobachtungsperspektive in die Reiseplanung. Die Tierwelt wird vom Wasser aus sichtbar, nicht durch einen Aufenthalt auf der Insel selbst.
Wanderwege und Radverbindungen
Auch die Wege geben Kladow ein eigenes Profil. Der Landhausgarten Dr. Max Fränkel ist über den Haveluferwanderweg erreichbar, der an den Europaradweg angebunden ist. Der Havelradweg führt durch den Gutspark Neukladow und bindet ihn an das Netz der überregionalen Radverbindungen an. Der Weg zum Garten und die Route durch den Park setzen dabei unterschiedliche räumliche Akzente. Für Ihre Planung stehen damit sowohl ein Gartenziel an einem angebundenen Wanderweg als auch ein Landschaftspark an einer überregionalen Radroute im Mittelpunkt. Wer zu Fuß plant, erreicht den Landhausgarten über den Haveluferwanderweg; wer mit dem Rad unterwegs ist, folgt dem Havelradweg durch den Gutspark Neukladow.
Gutshaus und Landschaftspark an der Havel
Das denkmalgeschützte Gutshaus Neukladow liegt in einem knapp 20 Hektar großen Landschaftspark direkt an der Havel. So treffen am Gutshaus ein historisches Bauwerk, ein weitläufiger Landschaftspark und die Havel in einer unmittelbar erlebbaren Ortskulisse aufeinander.
Baudenkmäler zwischen 1818 und der Nachkriegszeit
Die Finnenhaussiedlung in Kladow ist der finnische Beitrag zum Wiederaufbau nach 1945. Die Schilfdachkirche zum Guten Hirten ist ein Baudenkmal in Kladow aus den Jahren 1951 bis 1953. In Alt-Kladow steht die Dorfkirche Kladow, ein Baudenkmal aus den Jahren 1818 bis 1819; zur denkmalgeschützten Anlage gehören auch Kirchhofmauer, Kirchhof und Dorfplatz. Die Dorfkirche ergänzt den Blick auf die Nachkriegszeit um einen deutlich früheren Zeitabschnitt: Ihre Bauzeit liegt in den Jahren 1818 bis 1819.
Anreise über die Havel
Für die Anreise bietet die BVG-Fährlinie F10 eine klare Verbindung zwischen S Wannsee und Alt-Kladow. Nach den Landwegen führt die F10 wieder über das Wasser zu S Wannsee und Alt-Kladow. Die durchschnittliche Fahrzeit zwischen den Stationen beträgt 20 Minuten.
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