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Hude (Oldb)

Unterkünfte in Unterkünfte in Hude (Oldb)

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Kleeblattroute verläuft durch die Gemeinde Hude und beginnt beim Hotel Backenköhler in Stenum. Im übergeordneten Reiseziel Oldenburg kommen ergänzend Kultur- und Naturthemen hinzu. Überlegen Sie, ob Sie bei der Reiseplanung vor allem Hude selbst oder die größere regionale Perspektive berücksichtigen möchten.

File:Bahnhof Hude (Oldb) mit RS30 nach Bremen (2025).jpg File:Bahnhof Hude (Oldb) mit RS30 nach Bremen (2025).jpg Foto: JoachimKohler-HB via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Klostergeschichte im übergeordneten Reiseziel Oldenburg

Das 1232 gegründete Zisterzienserkloster Hude, auch „Portus Sancte Marie“ („Hafen der Heiligen Maria“) genannt, wurde rasch zum geistigen, wirtschaftlichen und politischen Mittelpunkt des östlichen Teils der Grafschaft Oldenburg. Seine historische Bedeutung umfasst damit religiöse, wirtschaftliche und politische Zusammenhänge. Für Kulturinteressierte eröffnet sich ein vielschichtiges Thema, das sich sowohl über die Geschichte des Klosters als auch über seine Bauformen erschließt.

Die Klosterruine bewahrt die Reste einer dreischiffigen Basilika mit ausladendem Querschiff. Ursprünglich war die Kirche über 57 Meter lang und über 24 Meter breit. „Dreischiffig“ bezeichnet eine Kirche mit drei Längsschiffen; das Querschiff bildet den quer angelegten Teil des Grundrisses. Zusammen mit den ursprünglichen Maßen lässt sich so der bauliche Umfang der Kirche einordnen.

Das Museum im Kloster Hude zeigt Modelle zur Baugeschichte, archäologische Funde, Karten und Texte zur Geschichte der Zisterzienser sowie ein Skriptorium zum Schreiben mit der Feder. Die Themen reichen von der Architektur über archäologische Funde bis zur Schriftkultur. Damit ergänzen historische und schriftliche Perspektiven den Blick auf die Klosterruine.

Landschaft und Bewegung im Reiseziel Oldenburg

Südlich von Wildeshausen liegt das Pestruper Gräberfeld, eine archäologische Stätte von überregionaler Bedeutung in einer Heide- und Kiefernlandschaft. Es ist die größte zusammenhängende Heidefläche im Landkreis Oldenburg; dort sind kurze und längere Spaziergänge möglich. Für Ihre Planung ergeben sich zwei unterschiedliche Interessen: die archäologische Stätte und die Landschaft selbst. Die Möglichkeit, kürzere oder längere Spaziergänge zu unternehmen, lässt Ihnen Spielraum bei der Wahl der Streckenlänge.

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Ein klar umrissener Rundweg im übergeordneten Reiseziel Oldenburg ist der Lethe-Naturlehrpfad. Er ist etwa 3 Kilometer lang und führt durch die Wardenburger Letheniederung. Der Weg beginnt an der Wassermühle Wardenburg an der Lethebrücke und liegt westlich des Wardenburger Ortskerns im Naturschutzgebiet „Lethe“. Im Vergleich zu den kurzen und längeren Spaziergängen am Pestruper Gräberfeld ist hier eine ungefähre Rundweglänge benannt. So können Sie zwischen Spaziergangsoptionen und einer beschriebenen Runde nach der gewünschten Orientierung wählen.

Auch die Hunte-Kanu-Strecke gehört zum übergeordneten Reiseziel Oldenburg: Sie führt von Wildeshausen bis Oldenburg über 40 Kilometer durch die Wildeshauser Geest, vorbei an Sandbänken, steilen Uferböschungen und Wäldern. Die Strecke verfügt über 11 Ein- und Ausstiegsstellen, 10 Rastplätze und 11 Lehrpfad-Tafeln. Im Vergleich zum etwa 3 Kilometer langen Lethe-Rundweg steht hier eine längere Flussstrecke mit mehreren Ein- und Ausstiegsstellen im Fokus. Streckenlänge, Fortbewegungsart und Landschaftsbild bieten Ihnen unterschiedliche Anhaltspunkte, um Ihre Interessen für die Reiseplanung zu ordnen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oldenburg.