Kerben: St. Goar und der Maifeld-Radweg
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In Kerben treffen zwei konkrete Orientierungspunkte aufeinander: die katholische Kirche St. Goar und der Start des Rhein-Mosel-Eifel-Radwegs auf dem Maifeld-Radweg. So können Sie Ihren Aufenthalt an unterschiedlichen Interessen ausrichten – an historischer Baugeschichte oder an einer Radtour durchs Maifeld. Beide Themen geben Ihnen einen greifbaren Eindruck davon, was Kerben als Reiseziel auszeichnet.
Kirche St. Goar und Ortsgeschichte
Die katholische Kirche St. Goar wurde 1720 als Saalbau errichtet. Die Bezeichnung verweist auf den Bautyp; das Baujahr ordnet den Kirchenbau in die Geschichte des frühen 18. Jahrhunderts ein. Für Besucherinnen und Besucher mit Interesse an Architektur und Kultur ist die Kirche damit ein konkreter historischer Bezugspunkt in Kerben.
Radtouren auf dem Maifeld
Der Rhein-Mosel-Eifel-Radweg beginnt in Kerben auf dem Maifeld-Radweg. Eine beschriebene Tour führt von Kerben nach Münstermaifeld mit wenig Steigung quer durch das Maifeld. Sie verläuft an Feldern vorbei und führt an Polch, Mertloch und Naunheim entlang. Prüfen Sie vor dem Start die aktuelle Routeninformation.
Im näheren Umfeld des Maifeld-Radwegs liegt außerdem ein Spielplatz. Er ist über eine Rutsche direkt vom Radweg aus erreichbar und verfügt über eine Kletterwand mit Blicken über das Maifeld.
Wenn Sie Kerben als Suchort für eine Unterkunft erwägen, können Sie Ihre Reisepläne an diesen lokalen Schwerpunkten messen: Der Radweg beginnt hier, und St. Goar bietet einen Bezug zur Baugeschichte. Ob das zu Ihrem Aufenthalt passt, hängt davon ab, welche dieser Interessen Sie in den Vordergrund stellen möchten.
Kultur im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz
Auch im übergeordneten Reiseziel Mayen-Koblenz gibt es kulturelle Themen, die sich von den Kerbener Anknüpfungspunkten unterscheiden. Die Sayner Hütte ist ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur und das einzige Denkmal in Rheinland-Pfalz mit dieser Auszeichnung. Nach Restaurierungen laden moderne Ausstellungen und multimediale Inszenierungen zum Entdecken ein; außerdem werden Führungen und kreative Workshops angeboten. Hier steht die Industriegeschichte im Mittelpunkt.
In Sayn erzählt auch die Abtei eine lange Geschichte: Sie wurde um 1200 gegründet, die Abteikirche 1202 geweiht. Die Außenmalereien der Abtei aus der Zeit um 1255 gelten als die am besten erhaltenen des Hochmittelalters in Deutschland. Ein anderer Blick auf historische Baukultur ergibt sich in Mayen: Die Genovevaburg wurde 1280 durch den Trierer Erzbischof Heinrich von Finstingen erbaut und ist eines der Wahrzeichen der Stadt.
Für einen Kontrast zu diesen historischen Gebäuden steht der Schlosspark Sayn. Er wurde zwischen 1840 und 1850 im Auftrag des Fürsten Ludwig Adolf Friedrich zu Sayn-Wittgenstein-Sayn vom Architekten Carl Friedrich Thelemann als englischer Landschaftsgarten gestaltet. Zum Park gehören ein Schlossweiher mit Wasserfontäne, geschwungene Wege, zahlreiche Ruhebänke und versteckt liegende stille Plätze.
Der Lava-Dome ist das Deutsche Vulkanmuseum in Mendig.
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