CeBIT in Hannover: Geschichte der Computermesse

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Die CeBIT wurde von 1986 bis 2018 auf dem Messegelände in Hannover veranstaltet. Sie entwickelte sich aus dem Büroindustrie-Bereich der Hannover Messe und war über viele Jahre eine der weltweit bedeutendsten Veranstaltungen für Computer, Telekommunikation und digitale Technologien. Die Deutsche Messe stellte die CeBIT nach der Ausgabe 2018 ein.

Von der Bürotechnik zur internationalen Computermesse

Bereits seit den 1950er-Jahren zeigte die Hannover Messe Produkte für Büro und Informationstechnik. Das schnelle Wachstum der Computerbranche führte 1986 zur ersten eigenständigen CeBIT. Schon zur Premiere kamen mehr als 2.000 Aussteller und rund 334.000 Besucher nach Hannover.

Personal Computer, Mobiltelefone, Internetzugänge, digitale Kameras, Software und Unternehmenslösungen machten die Messe über Jahrzehnte zu einem Schaufenster des technischen Wandels. Neben Produktvorstellungen bot sie Fachkonferenzen und politische Debatten über die Digitalisierung.

Warum die CeBIT endete

Mit der Zeit präsentierten Hersteller Neuheiten zunehmend auf eigenen Veranstaltungen oder spezialisierten Fachmessen. Sinkende Aussteller- und Besucherzahlen führten schließlich zur Einstellung. Die letzte CeBIT fand im Juni 2018 statt. Wer heute eine Messereise plant, findet in der Übersicht zu Messen in Deutschland weiterhin regelmäßig veranstaltete Alternativen.

Andere große Messen in Deutschland

Aktuelle Technik- und Digitalthemen stehen unter anderem auf der IFA Berlin und der Gamescom in Köln im Mittelpunkt. Für Reise- und Tourismusthemen ist die ITB Berlin wichtig. Die Frankfurter Buchmesse, die boot Düsseldorf, die ANUGA in Köln und die IAA zeigen, wie unterschiedlich Deutschlands große Messereihen ausgerichtet sind.

Foto: Cebit Logo gemeinfrei