Städtereise Düsseldorf: Altstadt, Rhein und Kultur
Rheinuferpromenade in Düsseldorf mit St. Lambertus und Oberkasseler Brücke
Düsseldorf verbindet eine kompakte Altstadt mit Rheinufer, Kunstmuseen, Einkaufsstraßen und moderner Architektur im MedienHafen. Viele wichtige Ziele liegen nah beieinander oder sind mit Stadtbahn und Bus gut erreichbar. Für ein Wochenende lohnt es sich, die Route nach Interessen zu ordnen: Altstadt und Rhein für den ersten Überblick, Kunst und Architektur für einen zweiten Schwerpunkt sowie ein Veranstaltungstermin nur dann, wenn er wirklich zum Reisedatum passt.
Was gehört zu einer ersten Düsseldorf-Reise?
Ein sinnvoller Rundgang beginnt häufig am Rhein. Zwischen Burgplatz, Schlossturm und Rheinuferpromenade liegen zentrale Punkte der Altstadt. Von dort sind Marktplatz, Rathaus, St. Lambertus und zahlreiche Gassen schnell erreichbar. Wer verschiedene Ziele in Deutschland vergleicht, findet weitere Anregungen unter Städtereisen in Deutschland.
Für einen ersten Aufenthalt reichen zwei Tage, wenn Altstadt, Rhein und ein Museum im Mittelpunkt stehen. Drei Tage geben mehr Raum für MedienHafen, Königsallee, Parks oder einen Ausflug in einen anderen Stadtteil. Aktuelle Öffnungszeiten, Baustellen und Veranstaltungshinweise bündelt die offizielle Seite von Visit Düsseldorf.
Altstadt, Rheinufer und Altbierkultur
Die Altstadt ist tagsüber ein Viertel mit Kirchen, Museen, Geschäften und historischen Spuren; am Abend prägen Restaurants, Bars und Hausbrauereien viele Straßen. Die Bezeichnung „längste Theke der Welt“ beschreibt das dichte gastronomische Angebot, nicht eine einzelne Theke. Wer die lokale Bierkultur kennenlernen möchte, kann sich vorab über die Düsseldorfer Hausbrauereien und Altbier informieren. Alkohol gehört nicht zwingend zum Altstadtbesuch; Cafés, Museen und die Promenade bieten genügend Alternativen.
Am Rheinufer lässt sich die Stadt gut zu Fuß erschließen. Der Weg führt von der Altstadt in Richtung Landtag und Rheinturm weiter zum MedienHafen. Entlang der Promenade öffnen sich gute Blicke auf den Rhein und die linksrheinischen Stadtteile.
Kunst, Architektur und Königsallee
Düsseldorf hat eine ausgeprägte Kunst- und Museumsszene. Welche Häuser sich lohnen, hängt von Sammlung, Sonderausstellung und verfügbarer Zeit ab; deshalb sollten Besucher das aktuelle Programm direkt bei den Museen prüfen. Die Königsallee ist als Einkaufsboulevard und wegen ihres Stadtgrabens bekannt. Sie lässt sich gut mit Hofgarten, Altstadt und Kö-Bogen verbinden, ohne dass Shopping der Hauptzweck der Reise sein muss.
Im MedienHafen treffen erhaltene Hafenstrukturen auf neue Büro- und Gastronomiegebäude. Die markanten Bauten lassen sich von außen auf einem Spaziergang vergleichen. Wer weitere Kultur- und Freizeitziele sucht, kann die Auswahl der Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten nutzen.
Veranstaltungen passend zur Reisezeit wählen
Messen, Sport, Konzerte und Brauchtum können die Reise bereichern, verändern aber auch Hotelpreise und Auslastung. Der Karneval in Düsseldorf prägt vor allem die Tage des Straßenkarnevals. Die Wassersportmesse boot Düsseldorf zieht ein internationales Publikum an. Auf der Galopprennbahn in Grafenberg finden Renntage statt; eine Einordnung bietet die Seite über Pferderennen in Deutschland. Termine und Zugangsregeln müssen jeweils beim Veranstalter geprüft werden.
Für die allgemeine Reiseplanung ist die Übersicht der Veranstaltungen in Deutschland hilfreich. Bei Großveranstaltungen empfiehlt sich eine frühe Unterkunftssuche; außerhalb stark nachgefragter Termine ist die Auswahl häufig größer.
Welche Unterkunftslage ist praktisch?
Die Altstadt und Stadtmitte sind günstig für kurze Wege, können abends aber lebhaft sein. Unterbilk und der Bereich am MedienHafen passen zu Architektur- und Rheinuferplänen. Pempelfort und Stadtteile mit guter Stadtbahnanbindung können ruhiger liegen, ohne die Wege stark zu verlängern. Wer fliegt oder eine Messe besucht, sollte die Verbindung zum Flughafen beziehungsweise zum Messegelände stärker gewichten als die Entfernung zur Altstadt.
Die Seite zu Unterkünften in Düsseldorf bietet einen Einstieg in die Ortsauswahl. Verfügbarkeit, Ausstattung, Preis und tatsächlicher Buchungsweg sind beim jeweiligen Angebot zu prüfen; ein pauschales Last-Minute- oder Niedrigpreisversprechen ist nicht sinnvoll.
Unterwegs in Düsseldorf
Der Hauptbahnhof ist an den Fern- und Regionalverkehr angebunden. Vom Flughafen führt eine Bahnverbindung in die Stadt; je nach Terminal und Ziel kommen unterschiedliche Stationen infrage. In der Innenstadt lassen sich viele Wege zu Fuß zurücklegen. Für weiter entfernte Ziele sind Stadtbahn, Straßenbahn und Bus meist praktischer als das Auto. Wer mit dem Auto anreist, sollte Parkhaus, Zufahrt und mögliche Umweltzonen vorab prüfen.
Düsseldorf an zwei oder drei Tagen
Am ersten Tag passen Altstadt, Rheinuferpromenade und ein Spaziergang bis zum MedienHafen zusammen. Der zweite Tag kann Kunst, Königsallee und Hofgarten verbinden. Bei einem dritten Tag bleibt Zeit für ein ausgewähltes Museum, einen Stadtteil oder eine konkrete Veranstaltung. So entsteht eine Reise mit klaren Schwerpunkten, ohne dass Sehenswürdigkeiten nur abgehakt werden.
Foto: Dagobert Wiedamann
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