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Filmfestivals in Deutschland

Bei Filmfestivals in Deutschland bestimmen aktueller Termin, Veranstaltungsort, Ticketregeln und Rückfahrt die konkrete Planung. Da Programme und Rahmenbedingungen wechseln können, werden verbindliche Angaben immer direkt beim jeweiligen Veranstalter geprüft.

Filmmuseum Filluseum in Düsselorf Foto: Markus Lenk

Kurzfakten zum Thema

  • Filmfestivals reichen von großen internationalen Wettbewerben bis zu spezialisierten regionalen Reihen.
  • Einzelkarten, Festivalpässe und Akkreditierungen richten sich an unterschiedliche Besuchergruppen.
  • Premieren und Publikumsgespräche sind häufig schneller ausgebucht als reguläre Vorstellungen.
  • Spielstätten können über eine Stadt oder mehrere Orte verteilt sein.
  • Programm, Altersfreigaben und Sprachfassungen werden für jeden Film einzeln geprüft.

Das ganze Jahr über finden in Deutschland Filmfestivals statt. Sie sind für viele Deutsche, aber ebenso auch für ein internationales Publikum ein Magnet und animieren zu Städtereisen in Deutschland. Beinahe alle Filmfestivals in Deutschland sind mit wertvollen Preisgeldern dotiert. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieses Filmfestival in Deutschland sich dem Trickfilm, der zeitgemäßen Dokumentation, dem Politikum oder dem Spielfilm zuwendet, und es ist ebenso nicht relevant ob, Nachwuchstalente und namhafte Regisseure diese Filme produzieren. Interessant für die Filmfestspiele in Deutschland sind die Zuschauerzahlen und für die, die ihre Filme einer Fachjury zum Urteil vorlegen, ist die Höhe des Preisgeldes ein sehr guter Anreiz, wertvolle Filme zu produzieren.

Zu den bekanntesten Filmfestivals in Deutschland zählt die Berlinale. Seit 1951 zählt die Berlinale zu den markanten Filmfestspielen in Deutschland und erreichte bereit in den ersten Jahren einen Erfolg auf internationalem Niveau. Über zwei Wochen werden rund 400 Filme präsentiert, die sich einer Jury stellen. Zu jeder Berlinale reisen rund 20.000 Fachbesucher an und man redet davon, dass in dieser Zeit rund 270.000 Kinokarten verkauft werden. Hier bei der Berlinale, dem größten Kulturereignis seiner Art darf die Prominenz nicht fehlen. Die meisten Filme und Produktionen erfahren hier ihre Welt- oder zumindest Europapremieren. Die Berlinale war und ist ein Treffpunkt für alle Liebhaber des Films.

Eine derartige Prominenz wie auf der Berlinale kann man leider auf dem internationalen Trickfilmfestival in Stuttgart einmal jährlich im Mai leider noch nicht erwarten. Jedoch mit 50.000 € Preisgeld entwickelte sich dieses Filmfestival ebenso zu einem Besuchermagneten und die Ferienwohnungen und Hotels in Stuttgart sind oftmals in dieser Zeit schneller ausgebucht wie erwartet. Von hier starteten schon sehr erfolgreiche Trickfilmanimationen, die weltweit gesehen wurden. Aus diesem Grund wird das Internationale Trickfilmfestival Stuttgart gern auch als eine Art Welthauptstadt des Trickfilms betitelt.

Mit Animationen, Dokumentationen und sehr viel kritische Werke aus der Politik, der Geschichte, der Gegenwart und das Gründen der DDR sorgten für die DOK in Leipzig. Bereits 1955 gegründet zeigt das Leipziger Filmfestival jedes Jahr im Herbst rund 330 Filme aus rund 70 Ländern, von denen etwa 19 mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet werden.

München feiert sein Filmfestival München zugleich als Sommerspektakel und lädt inzwischen rund 75.000 begeisterte Zuschauer ein, hier in München aufgrund des Filmfestivals in München in Hotels oder Ferienwohnungen zu verweilen. Rund 200 Filme werden im Juni und Juli auf rund 15 Leinwänden projiziert und man darf sich auf sehr viele Welturaufführungen aus allen Bereichen des internationalen Films freuen.

Etwas Besonderes stellen die Nordischen Filmfesttage in Lübeck dar. Hier werden Filme gezeigt, die aus dem Raum des Baltikums stammen. Doch mit rund 24.000 Zuschauern und hohen Preisgeldern und einer recht starken Medienpräsenz begeistern die Nordischen Filmfesttage in Lübeck jedes Jahr neu. Klein und fast bescheiden wirkt das Filmfestival in Münster. Doch auch hier locken preisverdächtige Filme auf europäischem Niveau im Oktober zu spontanen Städtereisen nach Münster.

Programm und passenden Besuchstag wählen

Programmteile, Spielstätten und Beginnzeiten werden erst nach Veröffentlichung des aktuellen Veranstaltungsplans verbindlich. Bei mehreren Angeboten lohnt eine Auswahl mit genügend Zeit für Wege und Einlass.

Tickets, Kosten und Rückfahrt

Ticketpreis, Reservierung, Anreise, Parken und Verpflegung werden getrennt kalkuliert. Wer auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, stimmt das geplante Ende mit der letzten erreichbaren Verbindung ab.

Besuch praktisch vorbereiten

Vor der Anreise werden Einlasszeit, erlaubte Gegenstände, Taschenregeln, Wetter, Parkplatz- oder Nahverkehrslage und die letzte Rückfahrt geprüft. Familien berücksichtigen Lautstärke, Gedränge, Pausen und einen klaren Treffpunkt. Menschen mit eingeschränkter Mobilität klären zugängliche Eingänge, Wege, Toiletten und reservierbare Plätze direkt beim Veranstalter.

Häufige Fragen

Wie viel Zeit sollte man für Filmfestivals in Deutschland einplanen?

Für das Hauptmotiv oder einen einzelnen Programmpunkt reicht oft ein zusammenhängender Tagesabschnitt. Anreise, Fußwege, Wartezeiten und weitere Ziele sollten zusätzlich eingeplant werden.

Wie gelingt die Anreise zu Filmfestivals in Deutschland?

Die genaue Adresse, die nächstgelegene Haltestelle, mögliche Sperrungen und die letzte Rückfahrt sollten kurz vor dem Besuch gemeinsam geprüft werden.

Welche Kosten können entstehen?

Neben Eintritt oder Ticket können Ausgaben für Anreise, Parken, Verpflegung, Führungen oder reservierte Plätze anfallen. Verbindlich sind nur die aktuellen Angaben des Betreibers oder Veranstalters.

Was sollten Familien beachten?

Weglängen, Wartezeiten, Lautstärke, Altersregeln, Toiletten und Rückzugsmöglichkeiten sollten zum Alter der Kinder und zur geplanten Besuchsdauer passen.

Wie lässt sich der Besuch barriereärmer vorbereiten?

Stufenlose Zugänge, Bodenbelag, Steigungen, zugängliche Toiletten, reservierbare Plätze und mögliche Begleitangebote werden direkt beim zuständigen Betreiber erfragt.