Skihallen in Deutschland
Beim Indoorski in den deutschen Skihallen sorgen kleinere Schneekanonen für den Neuschnee
Kurzfakten zum Thema
- Skihallen ermöglichen Wintersport unabhängig von natürlichem Schneefall.
- Pistenlänge, Gefälle und Übungsbereiche unterscheiden sich je Anlage.
- Eintritt, Ausrüstung, Kurs und Kleidung können getrennte Kosten verursachen.
- Für Kinder gelten eigene Alters-, Größen- und Aufsichtsregeln.
- In der Halle werden warme, wasserabweisende Kleidung und Handschuhe benötigt.
Die Zeiten, in der Skifahren und Snowboarden in Deutschland nur innerhalb der Hauptsaison im Winter möglich waren, sind längst vorbei: Heute können Wintersportler das ganze Jahr über die Skihallen in Deutschland nutzen, um ihrem Hobby nachgehen zu können.
Schnee wird vor Ort produziert
Weil die Temperaturen in den Skihallen in Deutschland mit Hilfe von modernsten Klimaanlagen permanent auf Temperaturen zwischen 2 bis 5 Grad Celsius abgekühlt werden, kann in den Skihallen in Deutschland permanent Kunstschnee produziert werden. So ist es möglich, auch im Sommer und unabhängig von Wetterbedingungen Wintersport zu betreiben.
Skihallen in ganz Deutschland
Die Skihallen in Deutschland in Bispingen, Bottrop, Neuss, Oberhof, Senftenberg und in Wittenburg erfreuen sich seit ihrem Bestehen einer großen Beliebtheit. Die meisten Skifahrer, die die Skihallen in Deutschland nutzen, sind so genannte Tagestouristen, die meist aus dem Umland für einen Tag in die Skihalle zum Snowboarden und Skifahren kommen. Es reisen aber auch Skifahrer für einen längeren Aufenthalt an und mieten sich ein Zimmer in einem Hotel oder mieten sich eine Ferienwohnung bzw. ein Ferienhaus in der Nähe der Skihalle.
Wintersportalternative für den Sommer
Natürlich ist das Skifahren in den Skihallen in Deutschland nicht mit dem „richtigen“ Skifahren in freier Natur in den Skiregionen in den Bergen zu vergleichen: In einem Gebäude können keine kilometerlangen Pisten zur Verfügung gestellt werden. Aber wer sich auf eine kurze Abfahrt im Sommer wagen möchte, kommt an den Skihallen in Deutschland nicht vorbei – es sei denn, man reist zum Skifahren in die Skihotels in den Skigebieten in Nordamerika, Asien oder Südamerika. Ähnlich verhält es sich bei den Skihallen, in denen auch für Langläufer Raum geschaffen wurde, wie zum Beispiel in der Skihalle in Oberhof.
Oberhof als Vorreiter
Die erste Skihalle in Deutschland entstand in Oberhof. In Deutschlands erster Skihalle für Skifahrer und Snowboarder trainieren auch alpine und nordische Spitzensportler zur Vorbereitung auf die Saison. Ursprünglich wurde die Skihalle nur für die Profis als Trainingsort gebaut, seit dem 01. September 2009 ist es aber auch für Hobby-Skifahrer in der Skihalle in Oberhof möglich, auf dem rund 2 Kilometer langen Rundkurs ihre Runden zu drehen. Viele Touristen, die in den Hotels, Ferienwohnungen und Ferienhäusern in der Region ihren Urlaub verbringen, nutzen die Skihalle in Oberhof als Ziel für einen Tagesausflug.
Häufige Fragen
Wie lange lohnt ein erster Besuch?
Für Einweisung, Ausrüstung und erste Fahrten sollten Anfänger mehrere Stunden einplanen.
Kann man Ausrüstung vor Ort leihen?
Viele Anlagen bieten Leihmaterial an; Größen, Verfügbarkeit und Preise werden vorab geprüft.
Ist eine Skihalle für Anfänger geeignet?
Übungsbereiche und Kurse können den Einstieg erleichtern. Das konkrete Angebot unterscheidet sich je Halle.
Welche Kleidung ist nötig?
Warme, wasserabweisende Kleidung, Handschuhe und geeignete Socken sind auch im Sommer erforderlich.
Was kostet der Besuch?
Zum Eintritt können Ausrüstung, Kurs, Schließfach, Verpflegung und Anreise hinzukommen.
Foto: Dago